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Wie narzisstische Menschen wirklich ticken

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NARZISST
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Gefangen im fremden Selbst

Es sind nicht nur die materiellen, kognitiven und sozialen Verfügbarkeiten, die Macht geben, sondern auch seelische »Manöver«, die willentlich oder unwillentlich eingesetzt werden, um andere Menschen zu manipulieren. Das, was narzisstische Menschen tun, um Macht über den anderen zu bekommen, lässt sich anhand des Konzepts des »expanded self« beschreiben.

Dieser Begriff stammt von Frank Petermann und bedeutet »ausgedehntes Selbst«. Das expanded self beschreibt eine »vereinnahmende innere Haltung« der Umwelt gegenüber, bei der der andere seines Selbst beraubt wird und die der Erweiterung des eigenen Selbst dient. Der andere wird sozusagen einverleibt und zu einem Teil von einem selbst.

Auf diese Weise zwingt der narzisstische Mensch dem anderen seine Definition auf. Das bedeutet, er wird so, wie ihn der narzisstische Mensch sieht und haben will. In der Regel entweder idealisiert, »Du bist die beste Mitarbeiterin, die ich je hatte«, oder abgewertet, »Du taugst nichts«. Je nach der Definition, die die Person erhält, wird sie sich fühlen und verhalten.

Ein eher selbstunsicherer Mensch wird sich durch die Idealisierung im Höhenflug befinden und sein narzisstisches Gegenüber dafür lieben und ihm bedingungslos folgen. Durch die Abwertung wird er total verunsichert und am Boden zerstört sein und sich unterwürfig anpassen, um doch noch Anerkennung zu bekommen.

Er wird zu einer Marionette in den Händen des narzisstischen Menschen, der auf diese Weise das autonome, selbstbestimmte Verhalten des anderen unterbindet. Das reduziert seine Angst und stärkt seine Überlegenheit.

Wie die psychologische Machtausübung durch ein expanded self funktioniert, zeigt folgendes Beispiel von der Begegnung mit der Polizei:

Eines Tages kam die Schwesternhelferin Irmgard zu mir ins Coaching, weil sie immer noch unter einem erschreckenden Erlebnis litt. in ihrem Nachtdienst in einer Einrichtung für psychisch behinderte Menschen kamen zwei Bewohnerinnen in Streit und fingen an, sich zu schlagen. Der Streit eskalierte und drohte, auf einige umstehende Frauen überzugreifen.

Es war eine sehr brenzlige Situation, die Irmgard mithilfe von zwei nicht beteiligten Bewohnerinnen unter Kontrolle brachte. Sie wirkte beruhigend und deeskalierend auf die Frauen ein und hoffte, den Konflikt beigelegt zu haben. Doch nach einer halben Stunde ging der Streit wieder los, diesmal noch brutaler als zuvor. Nach Rücksprache mit ihren Kollegen rief sie die Polizei, weil sie Angst hatte, dass die Frauen sich etwas antun könnten.

Es kamen zwei männliche Polizisten, was die Spannung im Haus voller Frauen erhöhte. Da die Angreiferin sehr aggressiv war, führten die Polizisten sie ab und brachten sie in Gewahrsam. In dieser Zeit sprach Irmgard mit der anderen Frau, verband ihr eine kleine Wunde und veranlasste, dass alle wieder in ihre Zimmer gingen.

Die Polizisten kamen zurück, um ein Protokoll aufzunehmen. Irmgard bat sie, die Befragung auf den nächsten Tag zu verschieben, da sie sehr müde sei, doch das lehnten sie ebenso ab, wie ihre Bitte, ins Büro zu gehen. Sie wollten unbedingt auf dem Stockwerk mit ihr reden, wo der Vorfall stattgefunden hatte, und gingen mit ihr nach oben.

Dort befand sich auch ihr eigenes Zimmer, in das sie einfach eintraten, obwohl sie auch das nicht wollte. Da es sehr spät war und sie erschöpft und noch etwas zitterig von der Auseinandersetzung war, hatte sie keine Kraft, sich zu wehren. Der eine setzte sich auf einen Stuhl, der andere blieb im Türrahmen stehen, ihr selbst blieb nur das Bett, auf das sie sich setzte.

Was ihr besonders peinlich war, war, dass ihre Unterwäsche im Zimmer lag und BH und Höschen für die Polizisten deutlich sichtbar waren. Sie schämte sich sehr und war wie gelähmt. Sie fühlte sich überwältigt, zwei Männer gegen eine Frau und noch dazu in einer entwürdigenden Position. Sie kam sich vor wie das Kaninchen vor der Schlange und war unfähig, Einfluss zu nehmen.

Zudem wertete sie sich ab, weil sie dachte, »wegen so was« gleich die Polizei zu holen, wäre doch nicht nötig gewesen. Wie stand sie jetzt vor den zwei Männern da, klein, hilflos und als Versagerin. Sie war total verunsichert und hätte nicht einmal rausrennen können, weil der ältere Polizist den gesamten Türrahmen einnahm. Er stand mit verschränkten Armen da, sagte nichts und grinste nur.

Vielleicht sollte das Freundlichkeit signalisieren, doch in ihren Augen wirkte es eher bedrohlich. Der Jüngere, dem in dieser Situation auch zunehmend unwohl wurde, beendete die Befragung bald und überredete seinen älteren Kollegen, mit ihm das Zimmer zu verlassen. Als die beiden Männer draußen waren, fiel die Starre von Irmgard ab, und sie weinte bitterlich.

So schutzlos und mies hatte sie sich lange nicht mehr gefühlt. Warum hatte sie das alles zugelassen? Sie war doch sonst nicht so schüchtern! Eine Antwort darauf fand sie nicht, und bis heute hat sie diese überwältigende Situation nicht vergessen. Denn der Schutz, den sie suchte, wandelte sich in Bedrohung. Und einen Freund und Helfer fand sie in dieser Begegnung mit der Polizei nicht.

Es ist deutlich spürbar, wie Irmgard regelrecht lahmgelegt wird und sich im Kontakt mit den zwei Polizisten nicht wehren kann. Es ist besonders schwer, sich als Frau in einer so unterlegenen Situation gegen zwei Männer durchzusetzen, die mit Macht ausgestattet sind und am längeren Hebel sitzen. Was ist hier passiert?

Aus der überlegenen Position der zu Hilfe Gerufenen können sie als Mächtige diktieren, wie Irmgard sich fühlt und verhält. Sie schüchtern sie durch ihre Haltung und Mimik ein und bestimmen, wie die Situation abläuft. Es ist keine emotionale Regung zu spüren, kein Eingehen auf ihre Angst und keine einfühlsame Unterstützung, sondern nur die Demonstration von Überlegenheit und die Überschreitung der Grenzen.

Haben sie nicht gespürt oder wollten sie nicht spüren, dass sie in den Intimraum eingedrungen sind und ihre Macht missbraucht haben? Wie es den Polizisten dabei ging, was sie gefühlt und gedacht haben und was sie zu ihrem Verhalten veranlasste, wissen wir nicht. Aber wir erkennen, dass die Hilfesuchende nicht als eigenständiges Gegenüber behandelt, sondern in eine erniedrigende Haltung manipuliert wurde, gefangen im fremden Selbst.

Das obige Beispiel zeigt, wie notwendig es ist, solche subtilen Machtstrukturen aufzuzeigen, bewusst zu machen und zu beenden. Das wäre Aufgabe der Ausbildung oder eines Führungstrainings, was ja nicht nur bei der Polizei stattfindet, sondern in allen Berufssparten.

Ideenklau

Mit dem expanded self erklärt sich nicht nur die psychologische Macht, sondern auch das Phänomen narzisstischer Menschen, sich mit Ideen, Gedanken und Leistungen anderer zu schmücken. Sie geben sie als ihre aus, obwohl ein anderer der Urheber ist. Indem sie ihr Selbst über den anderen ausdehnen, machen sie ihn zu einem Teil von sich, und damit auch das, was der andere sagt und tut.

Nicht das getrennte Gegenüber mit eigenen Impulsen, Gefühlen und Bedürfnissen wird gesehen, sondern es wird einverleibt. Es geht also nicht um den anderen, sondern um einen selbst. Das expanded self, die Ausdehnung des eigenen Selbst auf den anderen, ist sozusagen der Mechanismus für die eigene Selbstbezogenheit.

Das heißt, der narzisstische Mensch bezieht alles auf sich und meint, der Urheber dessen zu sein, was er im Außen, beim anderen, erlebt.

Das kann so weit gehen, dass alles, was der andere sagt, so umdefiniert wird, als seien es die eigenen Gedanken. Auch die Handlungen des anderen werden durch das expanded self so erlebt, als seien sie eigentlich die Folge eigener Intentionen.

Auf diese Weise wird der Erfolg des Mitarbeiters zum Sieg des Vorgesetzten umdefiniert. Aber auch umgekehrt wird das Versagen des anderen zum eigenen Versagen oder man selbst wird
zum Urheber eines Unglücks, mit dem man im Grunde nichts zu tun hat.

Die Macht desjenigen, der aktiv ein expanded self mit dem anderen herstellt, liegt in der Möglichkeit, sich selbst und den anderen zu definieren und die Beziehung nach den eigenen Regeln zu gestalten. Der Definierte ist dabei der passive Teil, der sich unterwirft, die Definition des anderen annimmt und sich danach verhält.

Die narzisstische Wunde

Die Grunderfahrung narzisstischer Menschen ist, nie als die Person wahrgenommen und akzeptiert worden zu sein, die sie sind, sondern immer anders sein zu müssen, um die Liebe der anderen nicht zu verlieren.

Daraus erwächst zum einen das Gefühl, alleingelassen und missverstanden zu werden, und zum anderen der tiefe Wunsch, endlich als sie selbst gesehen und angenommen zu werden. Doch genau davor haben sie auch große Angst, weil sie glauben, nicht gut genug oder nicht richtig zu sein.

»Damit sich ein Gefühl der Identität entwickeln kann, bedarf es eines Gegenübers, das durch Liebe und Anerkennung das Selbstgefühl bestätigt oder überhaupt erst konstituiert.«

Genau diese Erfahrung haben narzisstische Menschen nicht gemacht, ihnen fehlt die Erfahrung, die man in der Psychologie Spiegelung nennt: Von der Umwelt gesehen, verstanden und ernst genommen werden.

Der Psychologe Donald Winnicott beschreibt in einem Bild, was damit gemeint ist: »Die Mutter schaut das Baby an, das sie im Arm hält, das Baby schaut in das Antlitz der Mutter und findet sich selbst darin... vorausgesetzt, dass die Mutter wirklich das kleine einmalige, hilflose Wesen anschaut und nicht ihre eigenen Introjekte, auch nicht ihre Erwartungen, Ängste, Pläne, die sie für das Kind schmiedet, auf das Kind projiziert. Im letzteren Fall findet das Kind im Antlitz der Mutter nicht sich selbst, sondern die Not der Mutter. Es selbst bleibt ohne Spiegel und wird in seinem ganzen späteren Leben vergeblich diesen Spiegel suchen.«

Säuglinge und kleine Kinder gehen offen und interessiert auf die Umwelt zu und sind existenziell darauf angewiesen, gespiegelt und beantwortet zu werden, um ein Selbst und Selbstbewusstsein auszubilden. Selbstvertrauen entsteht über Anerkennung und Akzeptanz. Zuneigung und Interesse für andere entwickelt sich durch das Interesse und die liebevollen Reaktionen auf einen selbst.

Im Märchen Schneewittchen, das eine Metapher für den weiblichen Narzissmus darstellt, sagt die Königin: »Ach, hätt' ich doch ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie Ebenholz.« Das bedeutet, dass von dem Kind bereits ein Bild gezeichnet ist, bevor es überhaupt gezeugt ist. Doch was passiert, wenn das Kind nicht schwarz-weiß-rot sondern grün-gelb kariert auf die Welt kommt?

Reagiert die Umwelt mit Interesse und Zuneigung, dann kann das Kind sich so entwickeln, wie es ist, und seine authentische Identität ausbilden. Fordert die Umwelt aber die Anpassung an das schwarz-weiß-rote Bild, dann muss es sein grün-gelbes Wesen verleugnen und sich eine schwarz-weiß-rote Maske aufsetzen. Diese Person wird ihr ganzes Leben lang befürchten, dass jemand das Grün-Gelb sehen könnte und sie dann die Liebe und Zuneigung verliert, wie es in der Kindheit war.

Dieser Mechanismus ist unter dem Begriff der narzisstischen Ausbeutung bekannt. Das Kind soll eine bestimmte Rolle einnehmen, um das narzisstische Defizit der Bezugspersonen auszufüllen. »Sei so, wie ich dich brauche, dann liebe ich dich.« Der Preis für Liebe ist hoch, nämlich die Aufgabe der eigenen Identität.

Das Kind entwickelt die Grundüberzeugung: »Bin ich so, wie ich bin, verliere ich die Zuneigung. Nur wenn ich so bin, wie die anderen mich haben wollen, werde ich geliebt und beachtet.«

Diese Menschen sind ein Leben lang nicht mit ihrem wahren Selbst in Kontakt, sondern immer nur mit ihren Vorstellungen davon, wie sie zu sein haben, um für andere liebenswert zu sein.
Kein Wunder also, dass narzisstische Erwachsene permanent nach Bestätigung und Anerkennung von außen suchen, denn das ist zum einen die einzige Quelle für ihren Selbstwert, zum anderen aber auch die Möglichkeit, dazuzugehören und ernst genommen zu werden.

Und wie bekommt man Bestätigung und Anerkennung besser als über Leistung, Erfolg, Karriere und Geld? Die meisten haben dieses Prinzip schon sehr früh verinnerlicht, weil sie entweder in einer leistungsorientierten Familie groß wurden, in der sie nur über gute Noten Anerkennung bekamen, oder sie haben sich aus einem unterprivilegierten Milieu hochgearbeitet, um nicht dasselbe Schicksal zu erleiden wie die Eltern.

Wer genug Motivation und Intelligenz besitzt und das Glück hat, einen Mentor zu finden, der den Weg nach oben unterstützt, kann es schaffen, aus einer niederen Herkunft in die höchsten Führungsebenen zu kommen. Er wird alles tun, um dort zu bleiben, und mitunter verachtend auf seine Familie herabschauen und auf die, die es nicht geschafft haben.

»Ich will, dass sie mich lieben«

Auf die Frage des Interviewers: »Was ist Ihnen lieber, wenn die Leute Sie fürchten oder verehren?« antwortete der Maler Markus Lüpertz: »Ich will, dass sie mich lieben.« Und das bedeutet für ihn, dass sie ihn verehren, vergöttern und glauben, was er sagt.

Selten formuliert es jemand so offen und ehrlich, auch wenn es etwas anmaßend klingt. Doch als Gegenwartskünstler mit seinem Ruf und seiner Position kann er es sich leisten. Er gilt als Malerfürst, Genie, Geck und Poseur, ist Professor, Doktor, Rektor und Senator. Am liebsten würde er mit Meister angeredet werden, wird aber immer als Magnifizenz Prof. Dr. Markus Lüpertz vorgestellt.

Der Wunsch narzisstischer Menschen, von allen geliebt zu werden, entspringt ihrer Unsicherheit über ihren Wert. Denn durch die narzisstische Ausbeutung und die Anpassung an ein Bild fehlt ihnen die nötige Spiegelung, die dem Menschen Bestätigung und eine existenzielle Basis gibt.

Wer in der Kindheit wenig oder gar nicht gespiegelt wird, entwickelt ein permanentes Verlangen nach ständiger Bewunderung und das Gefühl, ohne diese nicht leben zu können. Sie streben daher unermüdlich danach, gut auszusehen, körperlich topfit zu sein und viel zu leisten. Das Dilemma liegt jedoch darin, dass sie vom Erreichen dieser Ziele abhängig sind, um sich gut zu fühlen bzw. eine Existenzberechtigung zu erhalten.

Es ist sozusagen ihre Lebensbasis, schön, erfolgreich und bewundernswert zu sein. Sie streben immer danach, ein positives Echo zu erhalten. Im Grunde tun sie die wenigsten Dinge für sich, weil sie ihnen Spaß machen oder guttun, sondern sie tun das meiste, um anderen zu gefallen.

Die Suche nach Liebe ist ein elementares menschliches Bedürfnis, denn ohne Liebe und Zuneigung können wir nicht leben, höchstens überleben. Doch bedeutet Liebe wirklich, verehrt und vergöttert zu werden? Fordert Liebe, anderen permanent gefallen zu müssen? Ist es nicht eher Bewunderung, die sie suchen, als Liebe?

Nach Alice Miller verwechseln narzisstische Menschen fälschlicherweise Liebe mit Bewunderung. Bewunderung ist an bestimmte Merkmale und Fähigkeiten gebunden, Liebe dagegen richtet sich auf den ganzen Menschen mit seinen Stärken und Schwächen. Bewunderung bleibt daher eine Ersatzbefriedigung für den eigentlichen, nie erfüllten Wunsch nach Achtung, Annahme und Liebe.

Kohut beschreibt es folgendermaßen: »Die unerfüllten narzisstischen Bedürfnisse (nach Spiegelung, Anerkennung, Wertschätzung, Schutz, Sicherheit, (Ur)Vertrauen, Orientierung, Verfügbarkeit, Zugehörigkeit, Autarkie- und Dominanzstreben etc.) aus der Kindheit des Patienten, mit denen er in Berührung kommt, die er akzeptieren und äußern muss, liegen tief unter einer lautstarken Selbstsicherheit vergraben und sind von einer Mauer aus Scham und Verletzbarkeit umgeben«.

Dieser Beitrag ist ein Auszug aus dem Buch:
"Blender im Job. Vom klugen Umgang mit narzisstischen Chefs, Kollegen und Mitarbeitern" von Bärbel Wardetzki, 194 Seiten | gebunden mit Schutzumschlag | ISBN 978-3-95803-000-8, € 19,99 (D) | € 20,60 (A) | CHF 28,90 (UVP)

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