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Stefan Lange

Autor, Suizid Prävention, Entstigmatisierung

Stefan Lange geb. 1965. Der diplomierte Betriebswirt ist selbständig tätig. Mit seinem Buch »SUICIDE – Drei Monate und ein Tag« und der YouTube-Serie »Komm lieber Tod« zeigt der Deutsch-Schweizer als einer der Wenigen schonungslos offen die Gedanken und Emotionen eines Depressiven und Selbstmörders auf. Nicht nur in TV- und Radiointerviews wie Beckmann und 3sat Kulturzeit, sondern auch im Gespräch mit Betroffenen und Angehörigen und bei Lesungen engagiert sich der Autor in der Depressions- und Suizidprävention. Mehr Informationen unter www.stefan-lange.ch

Tote Mädchen lügen nicht - oder vielleicht doch?

Jedes Unterhaltungsprodukt, sei es ein Buch, ein Film oder eine Serie, das auf den Markt geschmissen wird, verfügt über ein Marketingbudget. Aber, ob die Produzenten überhaupt eines hatten?
02/09/2017 11:47 CEST

Werther oder Papageno - das ist die Frage!

Es ist wieder einmal Weltsuizidpräventionstag (10.09.) und wir werden auf vielen Kanälen daran erinnert, dass mehr Menschen durch Suizid sterben als durch Drogen, Verkehrsunfälle und AIDS zusammen.
07/09/2016 15:17 CEST

Depressionen bagatellisieren: Wenn Harald Schmidt nicht mehr zum Lachen ist

Ganz ehrlich: Ich habe Harald Schmidt schon immer gemocht. Diesen Akrobaten des Wortwitzes und mit seinem Sarkasmus und Zynismus hat er mich oft zum Lachen gebracht. Vielleicht habe ich etwas geschlafen, aber erst gestern bin ich über die Plakataktion der Stiftung Deutsche-Depressionshilfe gestolpert, die seit Mitte Juli lanciert wird.
03/08/2015 12:16 CEST

Was bei Depressionen von Männern wirklich anders ist

Männer wenden viel Energie auf, um nach außen keine Schwächen zu zeigen und dem Rollenbild eines „starken Beschützers und Kämpfers" zu entsprechen. Dieses Hart-Sein überträgt er auf sein seelisches Empfinden. Depressionen sind für uns Männer schwerer greifbar.
18/04/2015 11:28 CEST

Ich plante meinen Tod wie ein kaltblütiger Mörder

Ich betrachtete mich im Spiegel. Ich erkannte nur eine hässliche Fratze. Eigentlich war ich bereits tot. Meine Gedanken waren nur noch der Staub der zuvor implodierten Seele, Hoffnungen, die sich an Vergangenes klammerten. Mit Selbstmord konnte ich vieles lösen.
24/03/2015 10:30 CET