Stefan Brocza

The Expert for EU and International Affairs.

Studied law, international relations, political science, communication science and economics. Graduated from University Vienna (Austria), postgraduated from University of St. Gallen (Switzerland) and Harvard Law School (USA, M.A.). Since the early 1990s working in the fields of EU and international Affairs, inter alia within the General Secretariat of the Council of Ministers of the European Union. Currently Lecturer at various universities, political adviser and public affairs consultant.

Le Pen in Übersee

Bei der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen war Marine Le Pen in den Überseegebieten erfolgreich. Wie kommt es, dass etwa auf Mayotte mit einer Bevölkerung von 98 Prozent sunnitischen Muslimen über 27 Prozent für die Kandidatin des Front National stimmen?
29/04/2017 18:03 CEST

Afrika braucht keinen Marshallplan

Sowohl der Begriff wie auch das Konzept eines Marshallplans für Afrika sind falsch gewählt. Dem afrikanischen Kontinent fehlt es nicht an Geld, sondern an zielführenden Ideen und Projekten. Nun hat der Club of Rome seine Ideen dazu präsentiert: Deutschland soll einfach 120 Milliarden Euro zahlen.
03/12/2016 16:39 CET

UNIDO: Nach 50 Jahre noch immer kein Erfolg

Trotz eher bescheidener Erfolge feierte die UNIDO im November ihren 50. Geburtstag. Seit einem halben Jahrhundert warten viele Staaten noch immer auf ihre industrielle Entwicklung, das tat den Feierlichkeiten in Wien jedoch keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil.
01/12/2016 15:33 CET

Ankara-Vertrag: Über eine Jugendsünde und ihre weitreichenden Folgen

Die Privilegien für Aufenthalt und Niederlassung türkischer Bürger in der EU wirft ein grelles Licht auf eine historische Jugendsünde, an die Politiker nicht gern erinnert werden. In der Frühzeit des europäischen Integrationsprozesses hat man einen folgenschweren außenpolitischen Fehler begangen: Der Ankara-Vertrag.
26/04/2016 11:38 CEST

Warum der „Brexit" gut für Europa wäre

Am 23. Juni ist es also so weit. Der britische Premier Cameron macht seine (anfängliche) Drohung wahr und lässt nun endlich über einen Verbleib in der EU abstimmen. Wobei eines völlig klar ist: Großbritannien liegt nichts an einem politisch geeinten Europa.
25/04/2016 11:35 CEST