profile image

Sahra Wagenknecht

Fraktionsvorsitzende DIE LINKE

Dr. Sahra Wagenknecht, Jahrgang 1969, ist seit 2011 Erste Stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE, zuvor war sie wirtschaftspolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Bevor sie 2009 in den Bundestag gewählt wurde, war Sahra Wagenknecht von 2004-2009 Abgeordnete im Europaparlament. Nach ihrem Studium der Neueren Deutschen Literatur und Philosophie in Jena, Berlin und Groningen, das sie 1996 abschloss, promovierte Sahra Wagenknecht 2012 in Chemnitz in Wirtschaftswissenschaften. Von 1991 bis 1995 und von 2000 bis 2007 war Sahra Wagenknecht Mitglied des Parteivorstands der PDS, später Linkspartei.PDS. Seit Gründung der Partei DIE LINKE im Jahr 2007 gehörte sie bis 2014 dem Vorstand der Partei an, von 2010 bis 2014 war sie stellvertretende Parteivorsitzende. Sahra Wagenknecht ist Autorin diverser Bücher, zuletzt "Freiheit statt Kapitalismus" (Campus-Verlag, aktualisierte Neuauflage 2012).

Leiharbeit ist moderne Sklaverei

Wir dürfen nicht mehr länger hinnehmen, dass Leiharbeit weiter als Motor für Niedriglöhne wirkt. Leiharbeit ist moderne Sklaverei. Lohndrückerei durch Leiharbeit gehört verboten! Wer ernsthaft will, dass es uns allen gut geht, darf diese schreiende Ungerechtigkeit nicht länger gesetzlich ermöglichen.
17/03/2017 15:14 CET

Die deutsche Regierung macht gemeinsame Sache mit Erdogan

Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch bekunden in Berlin ihre Solidarität mit allen, die von Erdogan verfolgt werden. "Erdogan versucht, eine offene Diktatur einzurichten und die deutsche Regierung lässt sich von ihm erpressen. Das darf nicht so weiter gehen."
15/12/2016 10:38 CET

Darum will die Regierung nichts über Armut in Deutschland wissen

Das reichste Prozent der Weltbevölkerung besitzt nach den Zahlen der Nichtregierungsorganisation Oxfam inzwischen mehr als alle anderen auf der Erde lebenden Menschen zusammen. Die zunehmende Ungleichheit ist auch im Straßenbild Deutschlands sichtbar und wird von den Statistiken bestätigt: Inzwischen arbeitet ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland im Niedriglohnsektor.
08/06/2016 10:34 CEST

Deutschlands kaputtgesparte und abgewirtschaftete Werte

Die menschenwürdige Unterbringung von Menschen, die vor Hunger, Krieg und Terror aus Syrien, Afghanistan und anderen Ländern zu uns geflüchtet sind, ist für Städte und Kommunen derzeit eine nur schwer zu bewältigende Herausforderung. Zum Teil sehen Kommunen sich gezwungen, Flüchtlinge in Turnhallen unterzubringen.
10/12/2015 09:47 CET

Flüchtlinge nicht für neues Lohndumping missbrauchen

Arbeit ist der Schlüssel zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, Arbeitslosigkeit in der Regel mit Armut und Ausgrenzung verbunden. Auch wenn derzeit Fragen der Unterbringung der Flüchtlinge sowie der Bekämpfung von Fluchtursachen im Vordergrund stehen, müssen die Weichen für eine gleichberechtigte Teilnahme am Erwerbsleben für Flüchtlinge jetzt gestellt werden.
12/11/2015 11:01 CET

Das böse Spiel der Angela Merkel

Es ist ein böses Spiel, das Kanzlerin Merkel mit Griechenland treibt. Alexis Tsipras soll seine Wahlversprechen aufgeben, die brutalen Kürzungsdiktate der verhassten Troika umsetzen und das griechische Tafelsilber verramschen, so die unveränderte Position der Bundesregierung.
24/03/2015 13:29 CET

Griechenland nicht weiter ausquetschen!

Nicht die griechische Regierung ist radikal, sondern Frau Merkel und Herr Schäuble, die auf völlig überzogen Forderungen beharren. Kein Land der Welt kann dauerhaft Haushaltsüberschüsse von vier oder gar acht Prozent der Wirtschaftsleistung für den Schuldendienst abzweigen - erst recht kein Land wie Griechenland, das aufgrund der brutalen Kürzungspolitik total verarmt ist.
06/02/2015 11:56 CET

Die 315-Milliarden-Lüge

Die EU ist in einer Sackgasse. Die Zinsen sind so niedrig wie nie, doch Unternehmen und Banken horten lieber Geld als es zu investieren. Der private Konsum leidet unter Massenarbeitslosigkeit und sinkenden Reallöhnen in großen Teilen Europas.
17/12/2014 15:32 CET

Der Kampf um die schwarze Null ist reines Harakiri

Die Diskussion um die "schwarze Null" ist eine Nebelkerze: Entscheidend ist, die verantwortungslose Politik zu beenden, die uns einem Teufelskreis aus Bankenrettungen, Steuersenkungen für Reiche und Kürzungen von Sozialleistungen aussetzt.
23/10/2014 08:45 CEST