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Quentin Quencher

reflektiert

Geboren 1960, wuchs er in der ehemaligen DDR auf, die er 1983 verließ. Seine Heimat hat er nicht verlassen, er war nie heimisch dort. Auch der Westen, oder das wiedervereinigte Deutschland wurde Ihm nie ein zu Hause. Immer ist sein Blick der eines Außenstehenden. Hier wie dort. Heute wie damals.

So ist er ein Vagabund zwischen den Welten, immer das in Frage stellend, was als Selbstverständlichkeiten in Gesellschaften angenommen wird.
Texte von ihm erscheinen regelmäßig in seinem Blog Glitzerwasser, bei Science-Skeptical und im Blog der Huffingtonpost.

Kürzlich ist von Ihm das Buch «Der Wald, die Deutschen und die DMark» erschienen

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Facebook ade!

Vor rund einer Woche wurde mein Facebook-Account gesperrt. Irgendwas wegen der Identität wurde bemängelt, allerdings nicht in einer direkten Nachricht an mich, sondern nur per Link auf eine Seite mit allgemeinen Erklärungen.
11/11/2014 18:19 CET

Kunst, Kommerz und die Kultur

Nur mit Hilfe des Kommerz können wir erkennen, welche Fragen, Probleme, Sorgen und Ängste in die Kunst und Kultur einfließen und im Spielraum des Imaginären Nährböden für Mythen entstehen lassen. Wer will welche Filme sehen, Bücher lesen oder ins Theater gehen?
07/07/2014 11:35 CEST

Skeptiker sind „Aktivist Researchers", Alarmisten ebenso

Dr. Dr. h. c. Peter Finke, emeritierter Professor für Wissenschaftssprach- und Kulturtheorie an der Universität Bielefeld, startet einen Frontalangriff auf die etablierte Wissenschaft, die seines Erachtens nach eher eine Wissensbürokratie geworden ist, und der freien Wissensaneignung entgegen steht.
22/06/2014 10:18 CEST

Ökologismus, noch Ideologie oder schon Kultur?

Handlungen werden erlernt, ohne den Sinn der Handlungen zu hinterfragen, sie sind zum allgemeinen Kulturgut geworden. Weihnachten feiern auch diejenigen, die an keinen Gott glauben, und Müll wird auch von denen getrennt, die mit den Ökos nichts am Hut haben
23/01/2014 13:22 CET

Rentenfalle: Über die Jungen und die Alten

Die Deutschen bekommen keine Kinder mehr, die Rente ist in Gefahr. Doch es ist völlig egal, wie die Altersstruktur einer Gesellschaft ist. Sie muss nur dynamisch genug sein. Wohlstandsmehrung ist der einzige Weg aus dem Rentenfalle.
02/01/2014 08:22 CET

Mandelas Traum von der Regenbogen-Gesellschaft

Nun ist Nelson Mandela tot. Doch sein Traum einer Regenbogengesellschaft ging nicht in Erfüllung. Dies hat er nicht einmal ansatzweise erreicht. Denn derartige Konstrukte können dauerhaft unmöglich stabil sein. Wieso eigentlich?
28/12/2013 10:29 CET

Schwarz-Rot: CDU vor der Zerreißprobe

Die Annäherung zwischen Grünen und der Union ist nicht nur eine politische, sondern vor allem eine kulturelle. Hier nähern sich zwei Weltsichten an, weil liberale Elemente bei der Union, und die der K-Gruppen bei den Grünen, an Bedeutung verlieren.
20/12/2013 15:22 CET

Mehr Populismus bitte

Wenn man Horst Seehofer Populismus vorwirft, tut man sicher recht, doch nur durch Populismus lassen sich Volksparteien überhaupt am Leben erhalten. Ein guter Populist ist auch ein guter Meinungsforscher und wenn er noch dazu ein guter Politiker ist, versteht er auch, wenn es an der Zeit ist Stimmungen aufzugreifen, weil sie sonst sich zu verselbstständigen drohen.
09/12/2013 16:16 CET

Menschenrechte und Menschenpflichten

Nun stehen nicht nur den heutigen Menschenrechten die von zukünftigen Generationen gegenüber, sondern auch einer Natur, der ebenfalls eigene Rechte eingeräumt werden, was zur Folge hat, dass der Entscheidungsspielraum der heute lebenden Menschen immer weiter eingeschränkt wird.
08/12/2013 12:03 CET

Rudolf das Rentier wurde geschlachtet

Wenn es im Kinderzimmer ruhig ist, ist immer etwas faul. Länger als 30 Sekunden ruhig zu sein, schafft kaum ein Vorschulkind und die entsprechende Geräuschkulisse ist so etwas wie das Brummen eines Motors. Eine ungewöhnliche Stille ließ mich also neugierig werden und ich schaute ins Kinderzimmer.
02/12/2013 12:46 CET

Meine lieben SPD-Mitglieder

Ihr seid rund vierhundertdreiundsiebzigtausend Frauen und Männer. Ganz schön viel. Immerhin rund 0,76 Prozent aller Wahlberechtigten in diesem Land. Hört sich jetzt nicht mehr ganz so viel an, doch es wird noch besser.
25/11/2013 16:20 CET

Die Nuklearia, Best Practice und die Grünen

Die Nuklearia ist ein neuer gemeinnütziger Verein, der sich zum Ziel gemacht hat, neue Entwicklungen in Sachen Kerntechnik zu sammeln, zu bewerten und der Öffentlichkeit zur Kenntnis zu geben. Das war dringend notwendig.
21/11/2013 14:43 CET

Vietnam und die deutschen Windmühlen

Eines wird am Beispiel Vietnam überdeutlich: Ein Exportmodell ist die deutsche Energiewende keinesfalls, im Gegenteil, dadurch, dass der gesamte Kernkraftsektor hierzulande abgewickelt wird, beraubt sich Deutschland seiner Zukunftschancen, auch auf dem gerade immer wichtiger werdenden asiatischen Markt.
18/11/2013 13:14 CET

Weg mit den Listenplätzen

Die Abgeordneten des 18. Bundestages haben schon ihre Plätze probiert, die Büros bezogen, und warten nun darauf, dass es richtig losgeht. Solange die Koalitionsverhandlungen im Gange sind, solange wagt sich keiner richtig aus dem Häuschen.
13/11/2013 11:44 CET

Die 13 Thesen zur Freiheit

Erstaunlich wenig hört man heute in den politischen Diskussionen den Begriff 'Freiheit'. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und den gesellschaftlichen und politischen Wandel in den ehemaligen Ostblockstaaten ging der Ort verloren mit dem für die Politik, und auch für die Menschen, die Unfreiheit vorstellbar wurde. Wahlkampfslogans wie »Freiheit statt Sozialismus« wirkten nur deswegen so gut, weil es eben diese verortete Unfreiheit gab. Seit dem, so hat es den Eindruck, ist die Freiheit lediglich Gegenstand einer akademischen Diskussion geworden, in der die verschiedenen Aspekte hauptsächlich in wirtschaftswissenschaftlicher Weise betrachtet werden. Philosophen, Soziologen werden bemüht, aber alles bleibt recht theoretisch und abstrakt, ein Überspringen des gedanklichen Funkens in konkrete aktuelle politische Diskussionen findet nicht statt.
03/11/2013 15:51 CET

Anthropozän und Technium: Eine Frage der Zukunft

Anthropozän und Technium: Beide Begriffe erlauben einen Blick in die Zukunft. Anthropozän als warnende und apokalyptische Vision, mit der Mahnung auf Verzicht und Einhalt. Technium als das Gegenteil, als evolutionärer Prozess in eine Zukunft mit mehr Möglichkeiten für die Menschheit. Haben wir eine Wahl? Nein, das Technium wird kommen. Die Frage ist nur, ob unsere Gesellschaft bei dem Versuch, das Technium zu verhindern, vor die Hunde geht oder sich eines besseren besinnt.
30/10/2013 15:33 CET

Philosophische Betrachtung: Wie sieht die Zukunft Europas aus?

Rémi Brague, französischer Philosoph und Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München, meint gar, dass es einen Dialog oder einen Austausch zwischen den Kulturen nie gegeben hat, Multikulti ein Mythos ist, und man bestenfalls von Koexistenz sprechen könne.
30/10/2013 10:52 CET