Kathy F

anonyme Bloggerin

"Ein Autor von Format erholt sich schnell von einem Mißerfolg. Aber selten übersteht ein mittelmäßiger Schriftsteller unbeschadet einen größeren Erfolg." - Eugène Ionesco

Tritt dir selbst mal in den Arsch

Ein Geständnis für mich: Ich bin faul, ich fahre eine Strecke von zwei Kilometern mit dem Auto. Dann kann ich exakt 10 Minuten länger schlafen, um mich dann schlecht und nicht wirklich erholter zu fühlen-
12/11/2017 16:11 CET

Manchmal ist es einfach nicht leicht, eine gute Freundin zu sein

Es ist okay traurig zu sein. Es ist okay zu weinen. Weil es nicht richtig ist immer stark zu sein. Ich weiß, dass Traurigkeit nichts mit Stärke zu tun hat und trotzdem fällt es mir immer wieder schwer das einzugestehen. Ich bin ein Meister darin mich nach außen hin stark oder gefasst oder einfach nicht traurig zu zeigen und das macht mich zur "Ich kann mich bei dir ausweinen"- Freundin.
10/07/2016 09:59 CEST

Liebe Mama, ich zerbreche an deinen Depressionen

Liebe Mama, es gibt vieles, was ich gerne sagen würde, aber nie könnte. Ich will dir nicht aus deiner Dunkelheit helfen. Ich kann das nicht mehr. Ich sehe die Leere in deinen Augen. Ich hatte gehofft, dass wir diese Krankheit besiegt haben.
06/06/2016 16:15 CEST

Wir sind die Generation, der kein Partner gut genug ist

Es gibt zigtausend Texte über unsere Generation. Beschrieben als die Generation, die sich nicht binden will. Die Generation, die als beziehungsunfähig abgestempelt wird. Die Generation, die in 20, 30 oder 40 Jahren wahrscheinlich eine dreifach so hohe Scheidungsquote aufweist- oder keine, weil keiner mehr heiratet.
11/05/2016 10:40 CEST

Wenn ein Angehöriger an Depressionen leidet

Depressionen können jeden treffen. Und niemand will sie. Ich wollte diese Krankheit auch nicht. Und irgendwie habe ich sie trotzdem (mit)bekommen. Ich bin die Tochter einer Depressiven. Und es gibt viel, was ich sagen möchte, wenn ich ehrlich darüber sprechen könnte und würde, aber das ist schwierig, wenn man niemanden verletzten möchte.
06/05/2016 11:09 CEST

Wie ich mich von meiner depressiven Mutter befreie

Lasst uns unser Leben selber schreiben, auch mit den dunklen Seiten, denn sie gehören zu uns. Raus reißen oder weg radieren kannst du sie nicht, egal wie gerne du das würdest und egal wie viele Wimpern-, Kerzen-, und Sternschnuppenwünsche du verschwendest. Die Vergangenheit ist ein Teil von dir.
29/04/2016 12:10 CEST

Warum es so wichtig ist, auch mal allein zu sein

Wonach suchen wir im Leben? Was ist uns wichtig? Was, wenn wir nicht wissen wonach wir suchen, wen wir suchen oder was? Was, wenn ich gerade nicht sagen kann, warum ich traurig bin. Was, wenn ich nicht sagen kann, warum ich nicht glücklich bin.
09/04/2016 12:39 CEST

Das ist die traurige Wahrheit über ein Leben auf der Straße

Obdachlose sind auch nur Menschen. Menschen mit einer traurigen Vergangenheit. Auf die Frage nach seinem Namen antwortet er: „Mein Straßenname ist Louis." Eigentlich heißt er Nicolas D. (Name geändert) - oder besser hieß. Aber darauf kommt er so schnell nicht. Die Zeit, in der er so genannt wurde, ist schon lange her.
05/04/2016 16:26 CEST

"Lasst mal unser Leben leben"

Wir leben in einem Zeitalter des höher weiter, schneller, besser Prinzips. Höher springen, weiter laufen, schneller leben, besser sein. Gut ist nicht genug. Jeder ist ein Einzelkämpfer. Und, wenn ich mich frage: Wie soll das funktionieren? So bleibt die Gesellschaft still. Lasst uns mal das hören, was wir sollen und nicht das, was wir wollen. Lasst uns die Menschen gegenüber akzeptieren. Lasst uns sagen, was wir denken. Lasst uns gemeinsam träumen. Vielleicht haben wir ja die gleiche Vision. Lasst uns uns ein Vorbild sein. Nur so kann es besser werden.
03/04/2016 11:31 CEST

Liebe Mama, danke, dass du das so toll gemacht hast!

20 Jahre. Das bedeutet erwachsen werden oder besser es schon sein. Mit 20 sollst du vernünftig sein, an deine Zukunft denken und am besten schon alles planen. Bachelor beenden, Master beginnen und den Job sichern. Natürlich einer, bei dem du abgesichert bist.
07/03/2016 18:25 CET

Das habe ich von meiner depressiven Mutter gelernt

Ich trage seit dem ich 14 bin noch die Angst mit mir herum, dass meine Mutter sich irgendwann umbringen könnte. Ich trage immer noch die Bilder, Erinnerungen in meinem Kopf, die mich nicht loslassen. Ich kann keine Filme sehen, in denen sich jemand erhängt - egal ob Devious Maids oder Tatort.
28/02/2016 13:51 CET

Der letzte Brief einer Enkeltochter an ihren Großvater

Wenn der Tod kommt, dann ist man nicht immer bereit dafür. Vor allem, wenn er nicht dich sondern einen geliebten Menschen trifft. Der Schmerz und die Trauer bleiben. Opi, ich werde dich immer vermissen. Du hast mir beigebacht, dass man das Leben genießen soll.
19/02/2016 14:11 CET