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Jörg Kleis

Startup-Unternehmer, Afrika-Blogger und Autor von "Gestatten: Afrika. Warum ein zweiter Blick auf unsere Nachbarn lohnt"

Jörg Kleis (33) ist Autor, promovierter Jurist und Mitgründer des Startups AfricaWorks. Über AfricaWorks werden afrikanische Hochschulabsolventen mit in ihren Heimatländern aktiven europäischen Firmen vernetzt und so vor Ort Berufsperspektiven geschaffen. In seinem Erstlingswerk "Gestatten: Afrika. Warum ein zweiter Blick auf unsere Nachbarn lohnt" fordert er die Europäer auf, ihre bestehende Sichtweise auf Afrika von der Entwicklungspolitik bis zur medialen Darstellung ihres Nachbarkontinents grundlegend zu hinterfragen. Dabei will er sich nicht als „Afrikaexperte“ verstanden wissen, sondern die Leser weg vom Sammelbegriff „Afrika“, hin zu einer sachlichen Auseinandersetzung mit einem Kontinent bestehend aus 54 Ländern, unzähligen Städten und Dörfern führen. Das Ziel führt er mit diesem Blog weiter.

HIV und seine Metaphern: Über den Kampf gegen das Stigma

In der Kalahari, am Grenzposten Mamuno zwischen Namibia und Botswana, stauen sich zur Mittagszeit die Laster auf der Passage. In einem roten Backsteinhaus stempelt die Beamtin mit leerem Gesichtsausdruck den Pass eines deutschen Reisenden ab.
01/12/2016 16:49 CET

Wie Kenias Hauptstadt Ostafrika verändert

Jedes Mal denke ich mir: Afrika ist viel länger, als man es mir noch zu Schulzeiten auf einer bunten Schreibtischunterlage weißmachen wollte. Man sitzt eine gefühlte Ewigkeit im Flugzeug, schaut zwei Mal hintereinander <em>Date Night</em> und der kleine Flieger auf dem Bildschirm hängt immer noch in der Sahara fest.
08/02/2016 15:21 CET

Warum Entwicklungshilfe grundlegend falsch ist

Die Rangordnung wird beibehalten, damit es uns weiterhin besser geht. Entwicklungshilfe ist grundlegend falsch, weil sie eine klare Hierarchie zwischen uns und Afrika manifestiert. Wir die Lehrenden, sie die Lernenden. Wir die Helfenden, sie die Hilfsbedürftigen.
26/04/2015 11:47 CEST