profile image

Hilmar Pfister

Kommunikationsprofi, Autor, ehemaliger Zeitungsredakteur

Hilmar Pfister (39) hat jahrelang für die Zeitung gearbeitet. Zuerst als Austräger im Teenager-Alter, dann als freier Mitarbeiter während des Studiums, zuletzt als fest angestellter landespolitischer Redakteur. Jetzt hat er gekündigt und sich als Kommunikationsberater und Autor selbstständig gemacht.

Auf zu neuen Ufern: Mein Jahr mit der Huffington Post

Vor einem Jahr hat sich mein Leben verändert. Ich verließ meine Zeitung. Nach über 20 Jahren als Journalist. Wohin genau wusste ich nicht. Hauptsache Aufbruch. Die Macher der Huffington Post Deutschland müssen damals genauso gedacht haben. Müssen sie.
10/10/2014 09:17 CEST

40 werden ist nicht schlimm

Ich werde in ein paar Monaten 40. Ich habe gelesen, dass die Zahl 40 im Christentum eine mächtige Symbolkraft besitzt. Ich bin jetzt nicht der Marketing-Chef des Christentums, aber die Zahl 40 lässt sich im Hinblick auf ihre Symbolkraft ziemlich gut verkaufen.
11/08/2014 08:56 CEST

Der Tag, an dem ich glücklich werden sollte - und es nicht wurde

Am Tag, an dem mein Sohn geboren wurde, haben mir viele Leute viel Glück gewünscht. Sie versprachen: "Jetzt wirst du glücklich. Vergiss' alles, was dich bisher in deinem Leben beschäftigt hat. Das war nichts gegen das, was nun kommt: das pure Glück."
02/02/2014 11:19 CET

Journalismus aus Sicht eines Babys

Soll mein Sohn später mal Journalist werden? Wenn ich mir die Entwicklung bei den Tageszeitungen anschaue, die schwindenden Auflagezahlen, der Kampf um die Löhne, müsste ich ihm davon abraten. Auf der anderen Seite ist Journalismus ein großartiger Beruf.
30/12/2013 08:09 CET

Hass gewinnt

Ich habe hunderte Menschen für das gedruckte Print-Produkt begeistert. Einen Abend lang. Es war ein Abend voller Gelächter, voller Staunen - voller Begeisterung. Ein Abend, bei dem ich meiner Zeitung wieder sehr nahe war. Zumindest ein paar Stunden lang.
01/12/2013 09:25 CET

Meine Liebeserklärung an den Journalismus

Fünf Wochen ist es nun her, dass ich meine Zeitung verlassen habe. Ich bin wieder Single. Fühlt sich ungewohnt an. Muss jetzt lernen, für mich selbst zu sorgen. Anstatt umsorgt zu werden. Ich muss jetzt lernen, meine Tage selbst zu strukturieren.
08/11/2013 11:15 CET

Schuldig im Namen der Zeitung

Drei Wochen ist es nun her, dass ich meine Zeitung verlassen habe. Gekündigt. Schreibtisch aufgeräumt. Nie wieder zurückgekehrt. Fühlt sich gut an, irgendwie.
20/10/2013 11:31 CEST

Warum ich meine Zeitung verlassen habe

Die Wahrheit ist: Wohin mich diese neue Bahn führt, weiß ich selbst noch nicht genau. Alles, was ich weiß: Ich benötige einen neuen Platz in einer radikal veränderten Medienlandschaft. Eine Landschaft, über die zurzeit ein Sturm hinwegfegt und alles mit sich nimmt.
10/10/2013 10:05 CEST