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Erimar von der Osten

Agrarjurist, Investor, Waldbauer

Erimar v. der Osten ist Partner einer Beteiligungsgesellschaft. Er war langjähriges Mitglied der New Yorker Börse NYSE, Vorstand einer deutsch-amerikanischen Investmentbank, persönlich haftender Gesellschafter einer Privatbank und Partner einer IT-Beteiligungsgesellschaft. Von 2006 bis 2009 war er als Senior Fellow am Agrarrechtsinstitut der Vereinigten Staaten tätig. Von der Ostens Schwerpunkt lag dort im Bereich des internationalen Agrarhandelsrechts und internationaler Agrarmärkte. Er hat den neuen Wissensbereich “Nachhaltige Agrar- und Forstwirtschaft” aufgebaut, und war Mitglied eines nationalen Lenkungsausschusses für neue agrarwirtschaftliche Vertriebsstrukturen. Er lebt mit seiner Familie in Berlin und in der Uckermark, wo er einen Forst- und Jagdbetrieb leitet.

Forstwirtschaft als Wurmfortsatz der Landwirtschaft

Ein Drittel der Fläche Deutschlands ist bewaldet. Visuell wird unser Landschaftsbild ganz wesentlich von Wäldern und Bäumen geprägt. Waldbilder lösen Emotionen aus, sie stehen für unzählige Mythen und Legenden.
19/08/2017 16:41 CEST

Trump & Chicken Wars

Donald Trump hat deutschen Autokonzernen Strafzölle in Aussicht gestellt, sollten sie in Mexiko gebaute Fahrzeuge in den USA verkaufen wollen. Wenn Trump Strafzölle ankündigt, sollte des transatlantischen Hühnerkrieges (<em>Great Chicken War</em>), der vor 55 Jahren begann, gedacht werden.
18/01/2017 19:54 CET

Bund greift nach Brandenburgs Naturerbe

Die Bundesrepublik Deutschland entwässert Moore, legt Orchideenteppiche in Flora-Fauna-Habitat geschützten Mischwäldern trocken und zerstört Teile des Naturerbes von Brandenburg, um für Agrarflächen erhöhte Pachtzinsen durchsetzen zu können.
05/04/2016 19:59 CEST

Dieser Umweltkiller ist noch schlimmer als VW

Die UN-Welternährungsorganisation FAO steht schon seit Jahren auf dem Standpunkt, die Intensivtierhaltung sei eine Hauptverursacherin der schlimmsten Umweltprobleme unserer Zeit. Abluftreinigungsvermeidungsstrategien sind Symptom eines systemischen Problems, auch in der Agrarindustrie.
08/10/2015 15:15 CEST

Grüne Woche 2015: Brave New World

Mit mehr als 400 000 Besucher feierte die Berliner Internationale Grüne Woche 2015 ihren 80. Geburtstag und fuhr mit knapp 50 Millionen Umsatz ihr bestes Ergebnis ein. Aus agrarpolitischer Sicht ereignete sich bereits vor der Eröffnung eine Kuriosität.
02/02/2015 21:00 CET

2000m² Weltacker: Markt, Marktgesellschaft & Umwelt (Teil 6)

Mehr als Klima und Wetter, mehr als Bankkonditionen und Lebensmittelnachfrage prägt die GAP die Struktur des europäischen Agrarmarkts. Die EU fühlt sich nicht der Welternährung, sondern den Versorgungsinteressen der Europäer verpflichtet.
02/09/2014 10:12 CEST

2000m² Weltacker: Demokratie (Teil 5)

Demokratie bedeutet Beteiligung der Bürger an politischen Entscheidungen, die alle betreffen. Die Landwirtschaft steht im Spannungsfeld zwischen sozialer und ökologischer Verantwortung sowie wirtschaftlichen Notwendigkeiten für nachhaltiges unternehmerisches Handeln.
15/08/2014 09:34 CEST

2000m² Weltacker: Gemeinsame Agrarpolitik der EU (Teil 4)

Mehr als Klima und Wetter, mehr als Bankkonditionen und Lebensmittelnachfrage, prägt die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) die Struktur des Agrarmarkts. Viele lesen nicht weiter, wenn ihnen bei der Zeitungslektüre ein Beitrag zur GAP unterkommt: zu komplex.
07/08/2014 15:55 CEST

2000m² Weltacker: Mutterboden (Teil 3)

Je „naturnaher" der Boden bebaut wird, desto mehr biologische Vielfalt erhält er. Abermillionen Mikro- und Makroorganismen eines nicht mit Pestiziden, Fungiziden und Insektiziden behandelten Bodens bilden die Grundlagen einer reichen Bodenfauna und -flora.
25/07/2014 12:17 CEST

2000m² Weltacker: Städter (Teil 2)

Teilt man die Ackerfläche dieser Welt durch die Zahl ihrer Bewohner, ergibt das etwa 2000m². Freiwillige haben auf einer 2000m² großen Fläche an der Havel im Weltmaßstab die Bepflanzung dieser 1,4 Milliarden Hektar nachvollzogen.
21/07/2014 09:54 CEST

2000m² Weltacker (Teil 1)

Teilt man die Ackerfläche dieser Welt durch die Zahl ihrer Bewohner, ergibt das etwa 2000m². 2000m² für jeden Erdenbürger. Ist das viel oder wenig? Obwohl darauf Tonnen von Gemüse wachsen, kommen Amerikaner und Europäer mit diesem Platz nicht aus
17/07/2014 12:06 CEST

Es sind die kleinen Dinge, die das Leben ermöglichen

Nach einem Regen duftet der Wald nach feuchtem Laub. Es sind produktive Schimmelpilze, die im Erdboden wohlriechende Öle hervorbringen, die nach dem Regen die Luft so wunderbar anreichern. Mikro- und Makroorganismen sind Garanten des Lebens auf Erden.
24/06/2014 13:23 CEST