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Dr. Edmund Stoiber

Ehemaliger bayrischer Ministerpräsident, Leiter der EU-Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau

Nach dem Abitur Dienst bei der Gebirgsdivision in Bad Reichenhall und Mittenwald.

Studium der Rechtswissenschaften und der politischen Wissenschaften an der Universität München und an der Hochschule für politische Wissenschaften.

Anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Strafrecht und Ostrecht an der Universität Regensburg.

Nach dem 2. juristischen Staatsexamen 1971 Berufsstart im Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen. 1972/74 persönlicher Referent des Staatsministers, zuletzt Leiter des Ministerbüros.

Bis 1976 Kreisvorsitzender der Jungen Union von Bad Tölz-Wolfratshausen.

Von 1974 bis 2008 Mitglied des Bayerischen Landtags.

1978/83 Generalsekretär der CSU in Bayern, 1989/93 Stellv. Parteivorsitzender der CSU und 1989/93 Vorsitzender der Grundsatzkommission der CSU.

1982/86 Staatssekretär und Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, 1986/88 Staatsminister und Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, 1988/93 Bayerischer Staatsminister des Innern, Bayerischer Ministerpräsident von Mai 1993 bis Oktober 2007.

Parteivorsitzender der CSU von Januar 1999 bis Ende September 2007. Ehrenvorsitzender der CSU.

Für manche Grüne haben Unisex-Toiletten einen höheren Stellenwert als Polizei und Verfassungsschutz

Innere Sicherheit und Migration - das sind die beiden Top-Themen auf der politischen Agenda in Deutschland. Nach der aktuellen "Bayern-Trend"-Umfrage des Bayerischen Rundfunks hält weit über die Hälfte der Befragten die Flüchtlingsmigration für das vordringlich zu lösende Problem, gefolgt von der Inneren Sicherheit. Nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt fordern 80 Prozent mehr Anstrengungen zur Schließung von Sicherheitslücken.
15/02/2017 09:11 CET

Die Fehler der Flüchtlingskrise zerreißen Europa

Die Flüchtlingskrise hat einen fundamentalen kulturellen und gesellschaftlichen Riss in Europa offengelegt. Die - meines Erachtens falsche - Entscheidung Deutschlands, seine Grenzen für die in Ungarn gestrandeten Flüchtlinge zu öffnen, sie bis zur Schließung der Balkanroute offen zu halten und die darauf folgende Migrationswelle haben Europa gespalten.
30/12/2016 13:04 CET

Einigkeit und Recht und Freiheit!

Am Tag, an dem Mauer fiel, war ich als Bayerischer Innenminister unterwegs, ausgerechnet bei der ungarischen Regierung. Noch weit entfernt von Internet und Handy empfing mich mein Gesprächspartner mit den Worten: „Ich wundere mich, dass Sie an diesem Tag kommen".
09/11/2014 11:21 CET