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Edgar Ludwig Gärtner

Redakteur und Berater

Edgar Ludwig Gärtner, geboren 1949 in Magdlos (heute Flieden) Kreis Fulda. Elektrolehre, Erziehung in einem katholischen Internat. Dessen Direktor Monsignore Pius B., vertrat die damals umstrittene Evolutionslehre („Orthogenese“) des Jesuiten Teilhard de Chardin. Studium der Hydrobiologie und der Politikwissenschaften an den Universitäten Frankfurt am Main und Aix-Marseille/Frankreich. Abschluss: Diplôme d’Etudes Approfondies (D.E.A.) en Ecologie appliquée. In den 80er Jahren ständiger Mitarbeiter des Wissenschaftsmagazins „Science & Vie“ (Paris). Lehr- und Forschungsaufträge an der Universität Münster/Westfalen und an der Gesamthochschule Kassel. Ab 1989 Mitbegründer und verantwortlicher Redakteur eines ökologischen Wirtschaftsinformationsdienstes in Frankfurt am Main. Seit 1993 selbständiger Redakteur und Berater. Als solcher bis 1996 Chefredakteur eines Naturmagazins. Bis Ende 2007 Leiter des Umweltforums des Centre for the New Europe (CNE) in Brüssel. In Deutschland und in Südfrankreich als Autor und Strategieberater tätig.

Wie Umwelt-NGOs in der Glyphosat-Debatte manipulieren

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hatten zwei Ministerien (Gesundheit und Umwelt) der damals in Berlin regierenden rotgrünen Koalition eine interdisziplinäre „Risikokommission" eingesetzt, die klären sollte, wie umweltbedingte Gesundheitsrisiken vernünftig bewertet und kommuniziert werden sollten. In ihrem im Juni 2003 vorgelegten Abschlussbericht betonte die Kommission unter Vorsitz von Prof. Ortwin Renn, eine vernünftige Risikopolitik dürfe nicht darauf abzielen, den Marktteilnehmern immer mehr Entscheidungen abzunehmen.
11/06/2016 01:08 CEST