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Clemens Schneider

Weltverbesserer, Liberaler, Katholik

Clemens Schneider ist zusammen mit Frank Schäffler Gründer des klassisch-liberalen Think Tanks Prometheus. Er ist Mitinitiator der Woche der Freiheit und des Blogs Offene Grenzen. Außerdem arbeitet er im Augenblick an einer Dissertation in Katholischer Theologie über den liberalen englischen Historiker Lord Acton. Weitere Informationen finden sich auf seiner Homepage Acton’s Heir.

Das freie Frankreich

Mehr als jeder vierte französische Wähler hat bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen für rechts- oder linksradikale Politiker gestimmt. Jetzt ist ein gemäßigter Sozialdemokrat die Hoffnung des Landes und des ganzen Kontinents.
07/05/2017 14:26 CEST

Hass-Kommentare: Zivilcourage statt Netz-Nannies

Mit dem jüngsten Gesetzentwurf zu Hasskommentaren öffnet die Bundesregierung eine Schleuse. Wir brauchen nicht noch mehr staatliche Aufsicht im Netz, sondern eine starke Zivilgesellschaft, die Hass und Verleumdung ächtet.
09/04/2017 19:47 CEST

Die Wartburg und der deutsche Liberalismus

Das Reformationsjubiläum stellt in diesem Jahr den 200. Jahrestag des Wartburgfestes in den Schatten, das einen spannenden Einblick gewährt in die Licht- und Schattenseiten des Liberalismus in Deutschland. Gerade in einer sich radikalisierenden Zeit wie der unseren ist der Blick auf diese Geschichte wichtig.
31/01/2017 17:48 CET

Selbstverantwortung und Toleranz statt Philosophenkönigtum

Die Offene Gesellschaft lebt von Individuen, die für ihr Leben, Handeln, Reden und Denken Verantwortung übernehmen. Wenn ein Staat das seinen Bürgern abnimmt oder gar verbietet, gefährdet er die Grundlagen von Demokratie, Recht und Freiheit.
05/12/2016 17:33 CET

Generalangriff auf die Globalisierung

Bei der Wahl in den USA wurde nicht nur eine schillernde und offenbar für viele auch faszinierende Person gewählt. Es war auch eine Abstimmung gegen die Globalisierung, die die Zeit seit dem Ende des Sowjet-Imperiums wesentlich geprägt hat. Sie ist in akuter Gefahr.
14/11/2016 19:28 CET

Moral outgesourct

Helfen, Rücksicht nehmen, ein guter Mensch sein - wer würde das nicht wollen? All das sind freilich individuelle Tugenden. Wenn Staat und Politik versuchen, uns dabei zu „unterstützen", etwa durch den Kampf gegen "Hass-Sprache", führt das oft zu gravierenden Folgen, die eigentlich keiner wollen kann.
10/11/2016 17:22 CET

Wer über Ungleichheit spricht, übersieht oft dieses Detail

Vermutlich haben schon im Alten Ägypten die Menschen über soziale Ungerechtigkeit geklagt. Freilich haben selbst die Ärmeren vor fünfzig Jahren nicht mehr sehr viel gemeinsam mit dem ärmeren Teil der Bevölkerung heute. Der Technik und der Marktwirtschaft sei Dank.
24/10/2015 16:03 CEST

25 Jahre Einheit: Es braucht Menschen, die selber anpacken

25 Jahre nach der Wiedervereinigung besteht die größte Herausforderung für Deutschland darin, dass die Menschen in unserem Land ihr Leben wieder stärker selbst in die Hand nehmen. Dieses Land braucht nicht Menschen, die bei jedem kleinen Problem nach dem Staat rufen - ob es um Grenzzäune geht oder um Arbeitsplätze.
03/10/2015 10:58 CEST

Zwei Monatsstunden Mindestlohn für den Zwangsbeitrag

Wer nur den Mindestlohn bekommt, schuftet zwei Stunden im Monat, um die Rundfunkbeiträge zu bezahlen. Ein Entkommen gibt es nicht. Nur, um unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu finanzieren, der in absoluten Zahlen die höchsten Einnahmen weltweit kassiert. Aber es geht ja um unsere Demokratie. Oder?
28/05/2015 10:38 CEST

Warum sich ARD und ZDF immer noch halten können

Unzählige Mitbürger regen sich darüber auf, dass sie Monat für Monat 17,50 € bezahlen müssen. Warum greift keiner dieses Thema auf? Keine Partei, keine Verbraucherschutzorganisation, keine zivilgesellschaftliche Organisation, nicht mal die Kollegen von Campact?
26/05/2015 12:00 CEST

Plädoyer für ein positives Menschenbild

Wer nach dem Staat ruft, wenn es darum geht, für Menschen in Not zu sorgen, hat ein negatives und von Misstrauen geprägtes Menschenbild. Freunde der Freiheit misstrauen dem Menschen zwar auch, aber vor allem dann, wenn man ihm Macht gibt.
23/03/2015 14:57 CET

Schulfach „Lebenspraxis" oder Selbständigkeit?

In den letzten Tagen macht ein Tweet einer 17jährigen Schülerin die Runde. Wie viel Unselbständigkeit kann man eigentlich freiwillig einem breiten Publikum kundtun? Wer vier Sprachen beherrscht, sollte es gerade noch hinbekommen, sich Alltagswissen selbst anzueignen.
15/01/2015 12:55 CET

Pegida und Islamisten: Die Lauten sind nicht die Mehrheit

Sowohl die vielgeschmähte „Lügenpresse" als auch die verhasste „Politikerkaste" verhilft einer lärmenden Minderheit zu einer völlig überproportionalen Präsenz im öffentlichen Diskurs. Überlassen wir nicht denjenigen das Feld, die am lautesten schreien.
09/01/2015 09:37 CET

Die Retter des Abendlandes

Die Abendlandsretter von Pegida haben zwei zentrale Punkte der Geschichte des Abendlandes nicht verstanden: Vermischung und Veränderung sind Grundkonstanten dessen, was man heute als Abendland bezeichnet. Und: Bedrohungen bekommt man nicht durch Angst in den Griff.
18/12/2014 11:55 CET

Die Feder bringt die Freiheit, nicht das Schwert

Die Vorstellung, dass Politiker etwas gestalten, ist ein Atavismus, der aus der Zeit der Kaiser und Könige herrührt. Natürlich pflegen Politiker diesen Mythos nach Kräften. Man tut gut daran, ihnen nicht auf den Leim zu gehen.
03/10/2014 10:03 CEST

Liberalismus ist eine Haltung

Das Nachdenken über politische Fragen ist meist geprägt von der Suche nach Lösungen. Anders als Konservative und Sozialisten haben Liberale aber keine konkreten Lösungen zu bieten. Das erschwert das Verhältnis zwischen Politik und Liberalismus nachhaltig.
18/09/2014 11:31 CEST

Zivilgesellschaft: der Weg aus der Unmündigkeit

Politiker und Behörden scheitern regelmäßig. Der Berliner Flughafen oder die Elbphilharmonie stehen dafür beispielhaft. Dabei gibt es sehr viele Aufgaben, die Menschen vor Ort in Eigenverantwortung viel effizienter, kostengünstiger und verständiger meistern können.
06/09/2014 16:39 CEST

„Der Club der toten Dichter" ist und bleibt lebendig

„Der Club der toten Dichter" ist ein Film über das Menschsein. Die Schüler des Lehrers John Keating sind Identifikationsfiguren für Generationen von jungen Menschen geworden. Liebe, Freundschaft, Freiheit.
13/08/2014 20:25 CEST