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Vorausschauende Instandhaltung, Emissionskontrolle oder gestohlene Fahrzeuge - das Internet der Dinge erleichtert viele Bereiche

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MilosStankovic via Getty Images
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In den letzten Monaten gab es immer wieder Informationen, dass Automobilunternehmen Software einsetzten, um den Emissionsaussto├č w├Ąhrend offizieller Messungen zu reduzieren oder dass die vom Fahrzeug ├╝bertragenen Daten leicht abgegriffen werden konnten.

Fahrzeughalter sind entsprechend verunsichert und fragen sich, ob ihr Auto noch sicher ist - denn heute sind es vielleicht gestohlene Daten, morgen ├╝bernimmt ein Unbefugter die Kontrolle ├╝ber das Auto und in einigen Jahren l├Ąsst sich das Verhalten der Autofahrer via Ampeln und Verkehrsleitsysteme kontrollieren.

Doch ein vernetztes Fahrzeug bietet mehr Vor- als Nachteile. So lassen sich gestohlene Fahrzeuge mit einem entsprechenden Sender verfolgen und wiederbeschaffen. Dar├╝ber hinaus l├Ąsst sich dank eingebauter Sensoren auch der Verschlei├č an Fahrzeugteilen wie Bremsen messen oder eine unzureichend festgezogene Radmutter schnell identifizieren - und somit Unf├Ąlle vermeiden. Bald geh├Ârt auch die vorausschauende Instandhaltung zum Alltag.

Damit sind verschlissene Bauteile Vergangenheit - Sensoren kontrollieren die Funktionalit├Ąt der Teile, anhand der drahtlos ├╝bertragenen Daten kann der Mechaniker sehen, welche Funktionen oder Bauteile bei der n├Ąchsten Inspektion genau unter die Lupe genommen werden m├╝ssen. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Noch gibt es keine deutschland- oder gar europaweiten Standards f├╝r die ├ťbertragung der Daten.

Security und Tracking vernetzter Fahrzeug: Standards sind notwendig
Noch gibt es keine Standards, die definieren, welche Security-Anwendungen Fahrzeuge absichern - entweder, damit Cyber-Angriffe nicht erfolgreich sind oder damit Autos nicht gestohlen werden k├Ânnen. Der T├ťV Dachverband setzt sich bereits seit einiger Zeit f├╝r die Entwicklung solcher einheitlichen Sicherheitsstandards(1) ein, die es dann idealerweise f├╝r ganz Europa gibt.

Die Weichen daf├╝r m├╝ssten allerdings dann eher in Br├╝ssel gestellt werden. Nichtsdestotrotz sind Standards nicht nur ein Thema im Hinblick auf Security, sondern auch bei Technologien, die beispielsweise das Tracken von gestohlenen Fahrzeugen erlauben. Nur dann haben die Fahrzeughalter ebenso wie die Polizei die M├Âglichkeit, diese Autos ├╝ber Landesgrenzen hinweg zu verfolgen.

Dazu ist allerdings ein gut ausgebautes und zuverl├Ąssiges Netzwerk notwendig. Da die zu ├╝bertragende Datenmenge recht klein ist, m├╝ssen sie nicht ├╝ber WLAN transferiert werden, sondern k├Ânnen beispielsweise andere Netzwerke nutzen, darunter Bluetooth oder Sigfox.

Fazit: Vernetzte Fahrzeuge bieten eine F├╝lle von Vorteilen f├╝r Autohersteller und Besitzer

Vernetzte Fahrzeuge bieten Automobilherstellern und -Besitzern eine Vielzahl von Vorteilen: Sicherheit - wenn das Fahrzeug an bestimmten Bauteilen Verschlei├č feststellt damit der Fahrer direkt einen Termin in der Werkstatt vereinbaren kann, verhindert beispielsweise Unf├Ąlle.

Integrierte GFS- und UHF-Tracker, die den Standort eines Wagens kontinuierlich an den Fahrzeughalter melden, zeigen sofort, wenn das Auto sich von seinem Standplatz entfernt - und signalisieren damit, dass es gestohlen wurde. ├ťber eine aktive Kontrolle der Emissionswerte des Autos l├Ąsst sich nicht nur der Treibstoffverbrauch kontrollieren, sondern auch das Fahrverhalten insgesamt, ob das Auto h├Ąufiger im Stadtverkehr oder f├╝r Autobahnfahrten genutzt wird oder ob es m├Âglicherweise einen Schaden an der Auspuffanlage gibt.

Sobald sich Standards f├╝r Technologien etabliert haben und Automobilhersteller sowie Zulieferunternehmen diese umsetzen, steht einer sicheren und problemlosen Kommunikation nichts mehr im Wege.

(1)Quelle: Thomas Kuther: T├ťV-Dachverband schl├Ągt Sicherheitsplattform f├╝r vernetzte Autos vor, 1. Februar 2017

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