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Für manche Unternehmen sind Frauen Personen zweiter Klasse

22/02/2017 14:03 CET | Aktualisiert 22/02/2017 14:03 CET
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Deutschland muss endlich über Geld sprechen. Wenn man den Arbeitsmarkt genauer ansieht, fällt auf, dass Frauen 21 Prozent weniger als Männer verdienen. Der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen hat sich zwar ein wenig verringert. Dazu soll auch der Mindestlohn beigetragen haben. Doch die Rentenlücke bleibt enorm groß.

Arbeitnehmerinnen kamen 2015 auf einen Bruttostundenlohn von 16,20 Euro und Männer auf 20,59 Euro. Jedoch gab es keine Unterschiede in ihrer Qualifikation. Außerdem bekommt eine Frau durchschnittliche 645 Euro Rente und ein Mann 1595 Euro.

In Deutschland wird häufig über diese Ungerechtigkeit gestritten. In einem demokratischen Land darf es so etwas nicht geben.

Eine kleine Geschichte dazu: Eine Frau, die BWL, Politik und Architektur studiert hat, bekam von einem Unternehmen, bei dem sie sich beworben hatte eine Absage. Dafür nahmen sie einen Mann, der allerdings schlechter qualifiziert war. Das ist Realität in Deutschland.

In Deutschland leiden Frauen unter diesen Missständen. Gleichberechtigung gehört zu einer gut laufenden Demokratie. Für manche Unternehmen sind Frauen jedoch Personen zweiter Klasse. Frauen dürfen das nicht hinnehmen und müssen gegen diese Ungerechtigkeit vorgehen.

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