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Die Zukunft des Printjournalismus

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ZEITUNG
Stadtratte via Getty Images
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Zeitungen sind eine Zeitreise für uns Menschen. Man sagt ja auch "Medien regieren die Welt". Bevor es das Internet gab, konnte man Nachrichten nur aus gedruckten Zeitungen und Zeitschriften erfahren. Alles wurde auf Papier gedruckt. Für den Printjournalismus gab es also auch keine Online-Archive. Zeitungen flogen am nächsten Tag nach Erscheinen in den Mülleimer. Kein Artikel blieb für alle Menschen zugänglich erhalten.

Heute haben wir das Internet zur Verfügung. Alle Artikel bleiben für alle Menschen zum Lesen online erhalten und können immer wieder abgerufen und auch geteilt werden.

Heute hat fast jede Zeitung eine eigene Website und Facebook-Seite. Nach ein paar Tagen werden die Artikel im Archiv gespeichert und gehen somit nicht verloren. Wenn eine Zeitung etwas schreibt, wird es auf google gespeichert, auf Facebook und oft auch auf der Homepage des Autoren.

Um ehrlich zu sein, ich selbst kaufe keine Print-Zeitungen, entweder besuche ich die Huffingtonpost oder ich nutze meine Apps. Ich habe mal meinen Freund gefragt - er ist ein Journalist - wann er das letzte Mal eine Print-Zeitung in die Hand genommen und gelesen hat.

Er antwortete darauf: "Das letzte Mal war vor 2 Jahren". Seitdem benutze auch ich nur noch das Internet, da die Artikel hier meist kostenlos sind und die entsprechenden Apps einfach zu bedienen.

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Was denkst du über den Printjournalismus? Ich denke, dass bald, spätestens in ein paar Jahren, die Zahlen der gekauften Zeitungen stark sinken. Niemand wir dann mehr gedruckte Zeitungen kaufen, außer vielleicht ältere Generationen, die noch mit dieser Art des Mediums aufgewachsen sind.

Dementsprechend denke ich auch, dass Zeitschriften-Abos seltener werden. Webseiten, die durch Werbung generiert sind, haben hingegen eine Zukunft. Es ist ja selbstverständlich, dass die Nachrichten-Webseiten Werbung zeigen müssen, da sie sich häufig über diese finanzieren.

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