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Praktische Anleitung zum Gedankenmanagement

11/09/2015 16:12 CEST | Aktualisiert 11/09/2016 11:12 CEST
Media for Medical via Getty Images

Liegen Sie nachts oft wach, weil Sie nicht aufhören können nachzudenken? Haben Sie das Gefühl Ihre Gedanken drehen sich im Kreis? Kein Grund zur Sorge, denn in diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Gedanken managen können.

Gedankenmanagement mit der PGH-Methode

PGH bedeutet „positive Grundhaltung". Das sehr gute Werkzeug hierzu ist die PGH-Methode. Die Methode der positiven Grundhaltung stoppt das negative Denken und bietet Ihnen die Möglichkeit Gedanken neu zu wählen.

Das Entscheidende ist, zu lernen positiv zu sein. Also von innen das positive Gefühl zu haben. Menschen, die sich ständig bemühen „positiv zu denken", haben häufig vor negativen Gedanken Angst.

Sie machen sich auch Vorwürfe, wenn Sie dann mal negativ denken. Das ist sehr mühsam und selten sinnvoll. Daher ist es wichtig aus Gewohnheit eine positive Grundhaltung zu leben und wenn Sie sich dann mal ertappen, dass Sie negativ denken, ist dies die Ausnahme.

Positive Grundhaltung

Eine positive Grundhaltung kann antrainiert werden; genauso wie eine negative Grundhaltung, (NGH) antrainiert wurde. Pessimismus wurde genauso trainiert wie Optimismus. Auf der Abbildung unten finden Sie die, die zwei Grundfragen des PGH.

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Die PGH-Methode besteht aus zwei einfachen Fragen:

1. Frage: Was denke ich?

Diese erste Frage soll die Beobachtung schärfen und eine Klärung liefern. Ohne Beobachtung der Gedanken ist eine Kontrolle und eine Änderung nicht möglich. Eine positive Gedankendisziplin setzt eine nüchterne Analyse voraus.

Nur wer weiß, was er denkt, kann entscheiden, ob er es auch denken will. Wer nicht weiß, was er denkt, ist eine Marionette seiner Vergangenheit. Beobachten heißt darauf achten, nicht bewerten oder gar verurteilen.

Positives oder negatives Denken ist ein Akt der Gewohnheit und jeder Mensch kann seine eigenen Gewohnheiten entwickeln. Eine Gewohnheit, die hilfreich ist, sollten wir pflegen, eine Hinderliche uns abgewöhnen. Eine Differenzierung zwischen beiden schafft Möglichkeiten.

Wer achtsam mit seinen Gedanken umgeht, ist sich aller Denk- und Verhaltensweisen bewusst und wird somit bewusst sein Leben und seine Erfolge meistern. Es kommt darauf an, wohin der innere Blick gerichtet wird. Negatives oder Positives haben dieselbe Ausgangsposition, es sind die Gedanken. Dann entscheidet die Aufmerksamkeit.

So ist es auch in Ihrem Leben. Es kommt nicht darauf an, woher Sie kommen, es kommt darauf an, welche Richtung Sie wählen.

2. Frage: Erreiche ich mit diesem Denken meine Ziele?

Wenn Sie dies sofort bejahen können, dann sollten Sie die Gedanken noch verstärken und sich richtig freuen. Durch das Beobachten, also das bewusste Denken, wird es Ihnen ermöglicht, eine Wahl zu treffen.

Solange Sie nicht bewusst beobachten, ist eine Wahl nicht möglich. Beobachten heißt nicht verurteilen, nach dem Motto: „Schon wieder habe ich negativ gedacht, wann lerne ich es endlich?" Diese Art von internem Dialog bedeutet, sich klein zu machen und das zu verursachen, was Sie ablehnen.

Benutzen Sie die PGH-Buchstaben als Auslöser, geben Sie diese in Ihr Handy als Begrüßung ein und fragen Sie sich jedes Mal wenn Sie die Buchstaben sehen erstens: Was Sie denken und zweitens: Ob Sie damit Ihre Ziele erreichen.

Beobachten, wahrnehmen und feststellen, um sich anschließend bei negativen Gedanken neu zu entscheiden. Nach dem Motto: "Oh, das war nicht gewünscht - so war es gewünscht!"

Und somit denken Sie den Gedanken wieder neu. Sie haben neu gewählt, was wichtig ist. Das ist der erste und wichtigste Schritt, denn der Prozess einer Schöpfung findet auf mehreren Ebenen statt.

  1. Ebene Gedanken: Gedanken erzeugen Energie und somit erschafft das Denken auf der feinstofflichen Ebene.
  2. Ebene Sprechen: Denken und darüber Sprechen erschafft auf der nächsten, auch noch nicht sichtbaren, aber doch schon nach außen gerichteten Ebene.
  3. Ebene Fühlen: Denken, sprechen, fühlen und Handeln erschafft dann in der materiellen Welt.

Dem Unterbewusstsein keine Wahl lassen

Entsprechend dem Gefühl zeigt es Ihrem Unterbewusstsein, wie wichtig dieser Gedankenprozess ist. Je mehr Gefühl, also Leidenschaft, umso schneller wird die Verwirklichung sichtbar werden.

Zusammengenommen erschaffen das Denken, das Sprechen, das Fühlen und das Handeln gemeinsam am stärksten. In der Konzentration dieser Kräfte hat das Unterbewusstsein keine andere Wahl, als den Prozess der Manifestation in Gang zu setzen. Marc Aurel sagte:

Eine positive Einstellung ist unüberwindlich, wenn sie echt ist.

Jedes Denken geschieht nicht von alleine, es hat eine Quelle, eine Ursache. Die Ursache sind die inneren Muster, die Grundgedanken hinter den normalen Gedanken. Es sind die vergangenen Erfahrungen, bewusst oder unbewusst, die als Schablone, als Paradigma gelten.

Es ist nicht einfach - aber es lohnt sich

Diese Grundgedanken wollen sich verwirklichen und - egal ob negativ oder positiv - sie meinen es immer gut, sie sind neutral, sie tun einfach das, wozu sie erschaffen worden sind: Sie erschaffen Ihr Schicksal. Daher ist das bewusste positive Denken eine wunderbare Möglichkeit, Gedanken auf ein neues Niveau zu bringen und die Grundgedanken zu verändern.

Das eigene Denken zu managen, ist nicht so einfach wie es klingt, doch es ist spannend und aufregend, denn Sie werden Schritt für Schritt erleben, dass die Umstände möglicherweise die alten sind, Sie sich jedoch trotzdem rundum wohl fühlen. Wenn Sie das wahrnehmen, sind Sie im Prozess der positiven Veränderung.

Was Sie sofort tun können: Da Sie nicht „nicht" denken können, achten Sie ab sofort auf Ihre Gedanken und ändern Sie negative Gedanken in positive.

Natürlich ändert sich unsere Einstellung nicht von heute auf morgen, aber mit den praktischen Schritten aus dem beim Bookboon Verlag erschienenen eBook „Sich selbst managen" von Antony Fedrigotti, können Sie lernen Ihre Gedanken bewusst zu managen. Downloaden Sie das eBook auf bookboon.com!

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Lesenswert:

Wir werden euch verblüffen: In diesem Video lesen wir eure Gedanken - egal welche Karte ihr wählt!

Die Auflösung: So konnte Sabrina Nickel eure "Gedanken lesen"

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