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Yoga kann die Menschen vereinen: Über den universellen Stellenwert des Yoga

02/07/2015 11:49 CEST | Aktualisiert 02/07/2016 11:12 CEST

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Foto: Art of Living / Yogis am 21.6. auf dem Pariser Platz in Berlin

(Foto von Synke Nepolsky)

Von Indien über Südafrika, die USA bis nach Deutschland und die Schweiz: Der erste von den Vereinten Nationen einberufene Internationale Tag des Yoga am 21. Juni 2015 fand weltweit mit überwältigender Beteiligung statt.

Auf allen 5 Kontinenten rollten Millionen von Yoga-Fans an diesem Tag ihre Yogamatten aus übten sich kollektiv in Posen wie dem herabschauenden Hund, der Kobra oder dem Baum. Ob jung oder alt, Frau oder Mann, der 1. Weltyogatag sah weltweit Menschen aus allen Gesellschaftsbereichen und Glaubensrichtungen zusammenkommen, und das mit dem gleichen Ziel: Durch Yogaübungen den inneren Frieden und das eigene Wohlbefinden zu steigern.

Spätestens diese eindrucksvolle weltweite Resonanz verdeutlicht nicht nur die Allgemeingültigkeit dieser alten indischen Praktiken, sondern auch den Stellenwert, den Yoga in unserer Gesellschaft gewonnen hat. Und dieser Stellenwert des Yoga erstreckt sich nunmehr nicht nur weit über Indien und Asien hinaus, sondern kennt genau genommen keine Grenzen, weder im geographischen noch im spirituellen Sinne. Yoga hat die universelle Kraft, die Menschen über alle Glaubensansätze und Religionen hinweg zusammenzubringen.

„Yoga ist etwas, das die Menschen weltweit über die Grenzen von Nationalität oder Religionszugehörigkeit hinweg vereinen kann. Im Yoga geht es nicht nur um Asanas, sondern es ist ein Seinszustand, in dem wir einen Sinn für Zugehörigkeit, Verantwortung für den ganzen Planeten, Verbundenheit und Harmonie verspüren", so Sri Sri Ravi Shankar, Begründer von Art of Living. „Was wir brauchen, ist Menschlichkeit und diese kann sich nur entfalten, wenn Menschen frei von Stress, Anspannung und Depression sind und genau hier kann Yoga helfen."

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Foto: Indiens renommierter Yogameister Sri Sri Ravi Shankar während einer Ansprache vor 30 000 Yoga-Enthusiasten am Times Square in New York

Zudem findet Yoga längst nicht mehr nur im Kreise von Einzelpersonen oder privaten Yogagruppen immer mehr Zuspruch, sondern erhält auch auf politischer und wirtschaftlicher Ebene eine immer größere Relevanz: Indiens Premierminister Narendra Modi hat sich nicht nur für die Einberufung eines Internationalen Tag des Yoga durch die Vereinten Nationen eingesetzt, sondern inzwischen auch ein eigenen Ministerium für Yoga und Ayurveda gegründet.

Und auch außerhalb von Indien findet Yoga immer mehr Einzug in der Politik und Wirtschaft: Erst Anfang des Jahres hielt Sri Sri Ravi Shankar Ansprachen zum Thema Yoga in diversen wirtschaftlichen und politischen Gremien, wie z.B. im Europäischen Parlament in Brüssel, in der UNESCO in Paris oder vor dem Capitol Hill in den USA. Ebenfalls fand Yoga dieses Jahr erstmals Einzug auf die Hannover Messe, die größte Industriemesse der Welt. Zudem war Sri Sri Ravi Shankar am ersten Weltyogatag als Keynote Sprecher zu den offiziellen Feierlichkeiten in den Vereinten Nationen in New York eingeladen, wo er zusammen mit UN Generalsekretär Ban-ki-Moon und Indiens Außenministerin Sushma Swaraj diesen ersten Internationalen Tag des Yoga eröffnete.

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Foto: Hunderte Menschen versammelten sich am 1. Weltyogatag vor dem Brandenburger Tor und nahmen an einer von Art of Living angeleiteten Yogasession teil. (Foto von Synke Nepolsky)

Weltyogatag in Deutschland

In Deutschland wurde der erste Weltyogatag u.a. in Berlin, Hamburg, Frankfurt und München von hunderten Yoga-Enthusiasten auf öffentlichen Großveranstaltungen gefeiert. Das größte Event fand dabei in Berlin am Brandenburger Tor statt, wo mehre hundert Yoga-Fans den Pariser Platz in eine große Yogameile verwandelten. Dabei war das Highlight die Ansprache von Swami Jyothirmayah, einem bekannten Yogi aus Indien, der in Vertretung von Art of Living Begründer Sri Sri Ravi Shankar auftrat und das Yogaprogramm anleitete, an dem sogar der Indische Botschafter für ein paar Minuten auf der Bühne teilnahm.

Yoga für Harmonie und Frieden

Die Veranstaltungen zum ersten Internationalen Tag des Yoga fanden weltweit unter dem Motto "Yoga für Harmonie und Frieden statt". Nicht nur in Deutschland, sondern auch auf internationaler Ebene ist das Brandenburger Tor als Symbol der (Deutschen) Wiedervereinigung bekannt. Schön, dass der erste Weltyogatag in Berlin ausgerechnet an diesem symbolträchtigen Ort stattfand - 25 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Und beim Yoga geht es ja gewissermaßen auch um eine (Wieder-)Vereinigung: Die Einheit von Körper, Geist und Seele.


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