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Ein Höhlenbesuch auf der schwäbischen Alb: "Ich war sowas von außer Puste"

02/09/2015 15:24 CEST | Aktualisiert 02/09/2016 11:12 CEST
Thinkstock

Wir machten kürzlich einen Ausflug auf die Schwäbische Alb. Geplant war es, in eine Höhle zu gehen und danach noch zu grillen. Wir trafen uns um 7:10 Uhr am Stuttgarter Bahnhof, unsere S-Bahn kam um 7:20 Uhr.

Wir sind dann mit der S-Bahn bis nach Esslingen gefahren, sind in eine andere Bahn und dann von Esslingen nach Bad Urach zur Endhaltestelle gefahren. Die Fahrt dauerte eine Stunde und 10 Minuten.

Als wir endlich nach der langen Fahrt angekommen waren, warteten Marcus und Carola von move&do schon an der Haltestelle. Wir machten eine Pause, tranken etwas und besprachen, was wir den ganzen Tag machen werden.

Marcus gab uns eine Wanderkarte und sagte uns, wo wir uns treffen. Wir mussten zum Ziel laufen und Marcus und Carola sind schon einmal losgefahren. Sie haben uns alleine gelassen, wahrscheinlich um zu sehen, wie wir als Team arbeiten können.

Der Weg sollte 45 Minuten dauern und es war sowas von heiß! Dazu mussten wir auch noch die Taschen mit dem Vorrat und den Grillsachen tragen. Es war sehr anstrengend.

Als wir völlig außer Puste fast am Fluss waren, machten wir noch einmal eine Trinkpause und ruhten uns etwas aus.

Wir sind danach noch einmal 10 Minuten gelaufen und dann meinte er Marcus, dass wir die Erms durchqueren müssen. Wir zogen die Schuhe aus und wollten so schnell wie möglich rüber kommen. Es war so was von kalt, meine Beine zitterten und trotzdem fand ich es gut, dass wir sowas gemacht haben. Es war eine angenehme Erfrischung.

Danach marschierten wir über das Feld weiter und mussten durch einen kleinen Tunnel kriechen. Ob es jetzt ein echter Tunnel war, weiß ich nicht mehr. Es war schlimm! Ich habe Platzangst und das wissen die meisten nicht.

Zumindest bis zu dem Augenblick. Wahrscheinlich haben sie es jetzt herausgefunden, aber ich habe keinen Grund mich dafür zu schämen.

Am anderen Ende des Tunnels erreichten wir gleich die Stelle, wo das Auto von move&do stand. Marcus gab uns allen einen Helm und sagte, worauf wir aufpassen sollen. Er gab mir einen Grillrost, den ich bis nach oben tragen musste. Dadurch wurde der Weg noch beschwerlicher. Daran habe ich aber nicht gedacht, denn ich wollte so schnell wie möglich zur Höhle, um sie zu erforschen.

Natürlich war Nour der Meister mit der Karte und zeigte uns den Weg. Ich kann's euch garantieren, dass wir ohne ihn nicht den richtigen Weg gelaufen wären. Danke Dir Nour!

Yildirim und ich waren sowas von außer Puste! Als wir nach 20 Minuten endlich an der Höhle ankamen, zogen wir unsere Helme auf und einen warmen Pulli an. In der Höhle sollte es gleich etwas kühler werden. Als wir dann in der Höhle waren, unterbrach uns Marcus und wir mussten alle wieder raus, da wir zu laut waren. Sie gaben uns noch einen Versuch und wir gingen langsam und leise in die Höhle. Nun hat es hat anfangs viel besser geklappt, bis es dazu kam, dass sich andere gegenseitig herumgeschubst haben. Es war sehr gefährlich, da es in der Höhle sehr feucht und rutschig war.

Danach sollten wir noch versuchen, eine Minute ruhig zu sein und alle Lampen aus zu machen. Es hat gar nicht geklappt, da sie sich einige weiter schubsten. Marcus war sehr wütend und beschloss, die Höhle mit uns sofort zu verlassen.

Es hat ihm bestimmt nicht Spaß gemacht. Wir machten daraufhin einen Sitzkreis. Er sagte, dass er sehr enttäuscht von uns sei und es noch nie dazu kam, dass eine Gruppe die Höhle verlassen musste. Wir sprachen über Teamarbeit und unser allgemeines Verhalten.

Als wir später am Grillplatz ankamen, hatte Frau Holoch-Karpf das Feuer schon vorbereitet. Alle packten ihre Sachen aus und grillten. Ich machte mir Chicken Wings und aß alle mit meinen Klassenkameraden.

Es hat so gut geschmeckt, dass wir alles restlos wegputzten. Dann packten wir unsere Sachen, räumten den Müll auf und machten uns langsam auf den Weg nach Hause. Auf dem Wanderweg gab es noch einen Streit zwischen Nour und Yildirim, aber Nico konnte Schlimmeres verhindern. An der Haltestelle angekommen, fuhren wir mit dem Zug nach Untertürkheim zurück. Es war ein langer, anstrengender Tag.

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