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Manövrierfähig in stürmischen Zeiten: Oder wie durch die Digitale Transformation navigieren?

01/05/2017 16:53 CEST | Aktualisiert 01/05/2017 16:53 CEST

Mittlerweile steht die Digitale Transformation ganz oben auf der Agenda vieler Unternehmen. In der Praxis stellt sie jedoch eine extreme Herausforderung dar. Sie verändert Geschäftsmodelle und macht auch nicht vor der Unternehmensorganisation halt - oftmals drastisch und dramatisch.

Ursächlich hierfür sind die neuen Marktbedingungen und -teilnehmer. Es sind stürmische Zeiten für Unternehmenslenker, die nun mit ihren über die Jahre gewachsene Unternehmensstrukturen und -prozesse auf diese neue Situation reagieren müssen.

Der Begriff „Transformation" wird häufiger mit dem Begriff „Risiko" assoziiert als mit „Chance". Mutige und innovative Unternehmen erkennen jedoch nicht nur die immense Dringlichkeit sich zu verändern, sondern besonders die eigenen Entwicklungspotenziale, die mit einer Transformation einhergehen. Nur so können sie sicherstellen, dass sie auch noch in Zukunft relevant für Markt und Kunden sind.

Digitale Transformation überfordert Unternehmen

Denn der Markt fordert heute schnelle Wege von der Idee zum Produkt. Unternehmen, welche Produkte durch Prognosen auf Jahre hin planen und entwickeln, müssen sich von diesem langsamen und zähen Vorgang endlich verabschieden. Sie müssen sich schnell, transparent und agil an das verändernde Umfeld anpassen, um dieses proaktiv mitgestalten zu können.

Laut einer Studie des Markforschungsunternehmens Lünendonk sahen sich im Jahr 2016 nur zwei Prozent der Unternehmen für die Digitale Transformation als sehr gut gerüstet. Schaut man auf die aktuelle Lage der Umsetzung digitaler Strategien in deutschen Unternehmen, findet man tatsächlich einen Flickenteppich vor: Wenige haben eine digitale Gesamtstrategie für ihr Geschäftsmodell, viele gehen nur vereinzelte Digitalisierungsprojekte in einzelnen Abteilungen oder Bereichen an. Sie scheitern meist aufgrund von Unsicherheiten und mangelnden Erfahrungen innerhalb des Unternehmens.

Wie also Veränderungen und Ideen vorantreiben? Um die Digitale Transformation erfolgreich zu gestalten und Innovationsprojekte zu einem wiederhol- und messbaren Organisationsprozess zu machen, muss im ganzen Unternehmen ein strukturierter Rahmen für Prozess- und Methodik-Vorgehen bereitgestellt werden.

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Digitale Transformation: Auf der Suche nach Orientierung. (Bildquelle: BOLDLY GO INDUSTRIES)

Kollaboration und Transparenz sind der Kompass für die Digitale Transformation

Der traditionelle „create and push"-Ansatz kann nicht mehr die für die Digitale Transformation erforderlichen Bedürfnisse von effizienz-, wissens- und innovationszentrierter Arbeitsweise befriedigen. Transparenz und Kollaboration entlang einer gemeinsamen strategischen Zielausrichtung und Vision für die Digitale Transformation ist Grundvoraussetzung und ein wesentlicher Faktor, um Mitarbeiter in die Verantwortung einzubeziehen und proaktive Mitgestaltung sichtbar zu fördern.

Unternehmen brauchen demnach konkrete Kollaborationstools, welche alle relevanten Stakeholder und zugehöriger Projekte auf einer Plattform zusammenbringen und im Transformationsfortschritt befähigen würden.

Intelligente Software-Lösungen ermöglichen durchgehende Transparenz sowie eine nachhaltige Etablierung von agiler Methodik entlang von Innovations- und Projektvorgehensweisen im Unternehmensnetzwerk. Eine ganzheitliche Lösung muss außerdem die Gestaltung, Kommunikation und das Monitoring entlang der eigenen Transformation einfach und in Echtzeit auf einer zentralen Plattform ermöglichen.

So schaffen Transparenz und einfache Mitgestaltungsmöglichkeiten über klassische Hierarchie- und Silogrenzen hinweg verstärktes Engagement der Mitarbeiter für die gemeinsamen Zielsetzungen. Auch externe Kundenmeinungen können für die Ausarbeitung von neuen Werteversprechen eingeholt und ausgewertet werden.

Beteiligte Stakeholder bleiben in Echtzeit auf dem aktuellen Stand, können sich zentral austauschen und Aufgaben zeiteffizient mit Hilfe von stützenden Funktionalitäten basierend auf den Prinzipien von Selbstorganisation und Agilitätsmethoden, wie zum Beispiel Scrum und Kanban Boards, agil und iterativ bearbeiten. Feedback-Loops können an jeder Projektetappe angestoßen und so in das weitere Vorgehen direkt von Anfang an einbezogen werden.

Etablierte Vorgehensweisen funktionieren nicht mehr

Unternehmen fällt es schwer von der abstrakten, strategischen Entwicklung in die praktische Umsetzung zu gehen. Besonders, weil die Digitale Transformation an vielen Stellen in die Organisation und etablierte Vorgehensweisen eingreift.

Deshalb ist eine strukturierte, nachhaltige und vor allem ganzheitliche Einführung intelligenter Transformationsprozesse so wichtig für deren Erfolg. Technologien, wie beispielsweise Kollaborationsplattformen, unterstützen hierbei Unternehmen durch den Wandel zu navigieren. Die Digitale Transformation mit ihrer immanenten Komplexität wird damit beherrschbarer.

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