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Woher der deutsche Spargel kommt

05/03/2016 15:12 CET | Aktualisiert 06/03/2017 11:12 CET
ehaurylik via Getty Images

113.613,3 Tonnen Spargel wurden insgesamt im vergangenen Jahr in Deutschland geerntet. Das führende Spargelland war dabei Niedersachsen. Über 25.200 Tonnen kamen aus dem Bundesland im Nordwesten. Doch auch der Süden stach ordentlich Spargel: Aus Bayern kamen knapp 18.500 Tonnen der beliebten Wurzel.

Nur knapp weniger Spargel produzierte Nordrhein-Westfalen. Mehr als 15.300 Tonnen kamen zudem aus Brandenburg. Kaum Spargel kam aus den Stadtstaaten und dem kleinen Saarland. Doch auch Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen ernteten nur rund 1.000 Tonnen. Weniger als 3.000 Tonnen waren es zudem in Schleswig-Holstein, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Deutschland unterteilt sich als klar in Spargel-Länder und Nicht-Spargel-Länder, wie die Infografik von Statista zeigt.

Infografik: Woher der deutsche Spargel kommt | Statista

Insgesamt wurde dennoch kein Gemüse in Deutschland auf so einer großen Fläche angebaut. Mehr als 20.500 Hektar Spargelanbauflächen im Ertrag verzeichnete das Statistische Bundesamt für 2015. Hinzu kamen rund 5.100 Hektar, die nicht im Ertrag standen. Insgesamt bauten 1869 Betriebe Spargel an. Nur Weißkohl und Speisekürbisse wurden von mehr Betrieben angebaut.

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