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Nutzung von Antidepressiva seit 2000 deutlich angestiegen

18/11/2015 12:18 CET | Aktualisiert 18/11/2016 11:12 CET
Thinkstock

Der Gebrauch an Antidepressiva hat in den meisten Staaten deutlich zugenommen. Das geht aus Daten der OECD hervor. In Deutschland etwa hat sich der Gebrauch im Jahr 2013 im Vergleich zum Jahr 2000 mehr als verdoppelt. Wurden 2000 noch nut 21 Tagesdosis pro 1000 Einwohnern verbraucht, waren es 2013 deren 53.

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Mit diesem Trend steht Deutschland, wie eingangs erwähnt, nicht allein da. Ähnlich stark stieg der Verbrauch etwa in Griechenland - von 19 Tagesdosen auf 44 - oder in Spanien, wo 2000 noch 28 Tagesdosen pro 1000 Einwohner gebraucht wurden, 2013 jedoch 65, wie die Infografik von Statista zeigt.

Infografik: Nutzung von Antidepressiva seit 2000 deutlich gestiegen | Statista

Besonders stark fällt der gestiegene Bedarf an Antidepressiva in Tschechien aus. Hier hat er sich fast verfünffacht. Laut OECD wurden 2000 pro 1000 Einwohner 10 Tagesdosen verbraucht, 2013 waren es 49.

Im Vergleich zu anderen Ländern ist dieser Wert aus 2013 jedoch noch vergleichweise gering. So liegt die Zahl der Tagesdosen pro 1000 Einwohnern in Dänemark, dem Vereinigten Königreich, Schweden und Portugal bei 80 oder mehr. Für Island wird sogar ein Wert von 118 angegeben.

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