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Der Zentralrat der Muslime unterstützt nur Erdogan und den Islamismus

Veröffentlicht: Aktualisiert:
ERDOGAN ZENTRALRAT DER MUSLIME
Getty
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Es ist Zeit über ein Problem zu sprechen, das in Deutschland lange totgeschwiegen wurde.

Seit Jahren attackieren Erdogan-Fans ihre Gegner auch in Deutschland. Erdogan-Kritiker werden denunziert, ihnen wird mitunter sogar mit Mord gedroht.

Das erschreckende daran ist, dass mächtige Organisationen wie der Zentralrat der Muslime und der Moscheen-Verband DITIB nichts dagegen unternehmen.

Stattdessen heizen diese Organisationen die feindselige Stimmung in Deutschland noch an.

Wir müssen endlich begreifen: Der Zentralrat der Muslime ist keine Religionsgemeinschaft, sondern die Vertretung des politischen Islam, also des Islamismus.

Mitglied des Zentralrats ist auch die radikale Muslimbruderschaft oder die nationalistisch-islamische ATIB, eine Abspaltung der rechtsradikalen Grauen Wölfe.

Deswegen wundert es mich nicht, dass der Zentralrat mehr oder weniger offensichtlich Erdogans Unterdrückungspolitik unterstützt.

Das Problem dabei ist aber, dass sich der Zentralrat als Vertreter der deutschen Muslime ausgibt.

Der Zentralrat der Muslime positioniert sich bei jeder Gelegenheit pro Erdogan

Wäre er das, müsste er Werte wie Rechtsstaatlichkeit und Demokratie nach innen und außen vertreten und damit Vorbild sein für die Millionen Muslime auch aus der Türkei, die hier in Deutschland leben.

Doch es passiert das Gegenteil. Der Zentralrat der Muslime positioniert sich bei jeder Gelegenheit pro Erdogan.

Der Vorsitzende des Zentralrats, Aiman Mazyek, zum Beispiel hat Erdogan noch nie kritisiert. Auch die Säuberungen nicht, die Erdogan jetzt in der Türkei angekündigt hat.

Sein Stellvertreter Mehmet Celebi hat sogar die Lynchjustiz verharmlost - etwas, das überhaupt gar nicht mit dem Grundgesetzt vereinbar ist.

Das muss man sich mal vorstellen: Erdogan säubert das ganze Land. Jeder, der ihn kritisiert, wird jetzt als Terrorist gebrandmarkt. Es findet eine Hexenjagd statt.

Und die größten Islam-Verbände in Deutschland schweigen.

Schweigen ist auch eine Position, die mir Angst macht. Es ist ein Signal an die Millionen Erdogan-Fans, dass ihr Führer alles richtig macht. Das führt dazu, dass sich die Gräben unter den konservativen und den liberal-säkularen Muslimen in Deutschland tiefer werden - die Aufgabe eines Zentralrats der Muslime sollte eigentlich sein, dass Muslime sich einen und nicht spalten.

Das alles erinnert mich an Hitlers Zeiten

Die eine Hälfte verehrt Erdogan, die andere hasst ihn. Die Erdogan-Anhänger kopieren ihren Führer eins zu eins. Sie gehen aggressiv und gewalttätig gegen Erdogan-Kritiker vor. Auch gegen mich.

Ich wurde vor zwei Wochen in den ZDF-Fernsehrat berufen. Danach haben mich viele türkische Blätter als PKK-Terrorist gezeigt.

Und der stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats, der öffentlich Lynchjustiz verharmlost hat, geht mich in den sozialen Netzwerken öffentlich an.

Außerdem erhalte ich auf Facebook Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen. Mir wurde angedroht, dass man mir das Nasenbein bricht oder mich kaltmacht. Dass ich nie wieder türkischen Boden betreten sollte.

Ich nehme diese Drohungen sehr ernst. Eigentlich fahre im Sommer immer in die Türkei. Jetzt bleibe ich wohl hier.

Das alles erinnert mich an Hitlers Zeiten - und dürfen wir nicht durchgehen lassen. Da müssen wir als Demokraten gegenwirken. Langsam muss die Kanzlerin hier ein Machtwort sprechen.

Die Deutsche Politik muss endlich wach werden.

Wahr ist: Die Bundesregierung hat jahrelang Verbände wie den Zentralrat oder DITIB mit Millionen von Steuergeldern gefördert. Hier wurde nicht Integrations-, sondern Segregationspolitik unterstützt.

Es war an Hohn kaum zu überbieten, dass das Familienministerium gefordert hat, die Integration von Flüchtlingen den islamischen Verbänden zu überlassen.

Wir legen die Zukunft unserer Kinder in die Hände von Erdogan

Die Bundesregierung muss eine rote Linie ziehen. Wenn der Einfluss aus dem Ausland auf Verbände wie dem Zentralrat weiter bestehen bleibt, sollte die Bundesregierung die Gespräche mit solchen Verbänden abbrechen und die Finanzierung einstellen.

Gleiches gilt für den Verband DITIB, dessen Vorsitzender alle paar Jahre aus der Türkei ernannt wird. Hinzu kommt, dass alle DITIB-Imame Beamte des türkischen Staates sind, die auf Erdogan geschworen haben.

Es kann auch nicht sein, dass zum Beispiel islamischer Religionsunterricht von Verbänden wie dem Zentralrat und DITIB organisiert wird, die unter Erdogans Einfluss stehen.

Zurzeit werden die Lehrpläne von ihnen mit gestaltet. Muslimische Schüler werden von diesen Verbänden stark beeinflusst. Wie lange wollen wir das noch mit ansehen?

Ich kann nicht verstehen, warum wir die Zukunft unserer Kinder in die Hände von Erdogan legen.

Wenn wir darüber diskutieren, dass die AfD und Pegida vom Verfassungsschutz beobachtet werden sollen, dann müssen wir auch darüber diskutieren, ob wir den Zentralrat der Muslime oder DITIB beobachten lassen.

Diese Verbände sind der lange Arm Erdogans, durch die er seine Anhänger hierzulande in Bewegung setzt und indoktriniert. Sie unterwandern Parteien und Teile der Gesellschaft und errichten Gegengesellschaften die aggressiv unsere Werte bekämpfen.

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