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Vom Google-Alphabet zur Dekade der Menschlichkeit (Teil 3)

10/11/2015 10:51 CET | Aktualisiert 10/11/2016 11:12 CET
Chris Hackett via Getty Images

Die Dekade der Menschlichkeit im Alphabet (S bis Z)

Von Bert Martin Ohnemüller

Sinn:

Jeder einzelne von uns muss zutiefst von der Sinnhaftigkeit und dem Nutzen seiner Bemühung überzeugt sein. Mehr denn je gilt: Unternehmen, die Leistung fordern, müssen immer mehr Sinn bieten.

„Sinn kann nicht gegeben werden, sondern muß gefunden werden." (Viktor Frankl)

Transformation:

Wirkliche Transformation findet durch unseren Körper statt.

Verantwortung:

Wer bereit ist, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, der liefert damit auch Antworten und wird zum Kapitän auf seinem Schiff. Er bestimmt vor allem auch mit dem Kompass seines Herzens seinen Lebenskurs und wird so zum Vorbild für die Menschen in seinem Umfeld.

Werte:

Materielle Werte sind gut, aber aus meiner Sicht sind sie nicht Ziel, sondern das Ergebnis eines erreichten Ziels. Was wirklich zählt, ist Materie versus innere Werte - die wahre Innen- und Außensicht der Welt.

Wertschätzung:

Vertrauen und Zutrauen sind eine ganz besonderer Form der Wertschätzung und Ausdruck von

Bindung und Zugehörigkeit.

„Sie suchen im Außen nach Vergnügen und Erfüllung, nach Wertschätzung, Sicherheit und Liebe, während sie einen Schatz in sich tragen, der all diese Dinge beinhaltet und zugleich unendlich viel größer ist als alles, was die Welt anzubieten hat." (Eckhart Tolle)

Urvertrauen:

Ohne Urvertrauen, der Gewissheit, dass alles gut ausgehen wird, gibt es kein Vertrauen.

Veränderung:

Nicht nur der Kopf, sondern vor allem ein bewegtes Herz macht echte Veränderung überhaupt erst möglich. Erst muss es sich „richtig" anfühlen, und dann brauchen wir die positive Rückbestätigung unseres denkenden Verstandes.

Vertrauen:

Vertrauen ist die wichtigste Zutat, die wir in Bezug auf Vision und Aktion am meisten brauchen. Nichts arbeitet schneller als Vertrauen. In einer Vertrauenskultur gibt es kurze Wege, schnelle Entscheidungen und ein entsprechend effizientes Arbeiten, was von der gemeinsamen Sache geprägt ist und nicht vom Egotrip Einzelner.

„Vertrauen ist eine Oase des Herzens, die von der Karawane des Denkens nie erreicht ... Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll." (Johann Wolfgang von Goethe)

Vision:

Eine Vision zu haben heißt, sich ein Bild von einer besseren Zukunft zu machen. Aus der Vision entsteht die Strategie, der zielführende Weg. Wer ihn kennt, der kann ihn gehen, wer seinen Weg nicht kennt oder wem die klare Richtung fehlt, der „diskutiert" ihn.

Die Welt braucht beides: Vision und Aktion, denn Vision ohne Aktion ist nicht viel mehr als ein Traum - wohingegen Aktion ohne Vision auch schnell ein Albtraum werden kann.

„Denn das Gestern ist nichts als ein Traum / und das Morgen nur eine Vision. // Das Heute jedoch, recht gelebt, / macht jedes Gestern / zu einem Traum voller Glück / und jedes Morgen / zu einer Vision voller Hoffnung. // Darum achte gut auf diesen Tag." (Dschalal ad-Din Muhammad Rumi)

Wahrheit:

Der Weg der Wahrheit führt zu einer besseren Welt.

„Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus." (Laotse)

Zeichen:

Erfolg kann sehr verführerisch sein, und rückblickend hatte ich Glück, dass im rechten Moment immer ein hilfreicher Hinweis kam, der mich veranlasste, die Perspektive zu wechseln:

Das war mal ein Buch mit dem Titel „Forever young" von Ulrich Strunz, das mich zum Ausdauersport und Marathonlauf brachte, mal war es das gute Gespräch mit Freunden, die mir ohne Hintergedanken ihre Meinung sagten - oder die Headline einer Werbekampagne.

Ich erinnere mich an eine große Plakatwand, auf der ich den Satz las: „Wir müssen reden. Gott." Oder das Graffiti an einer Hauswand: „Erst willst du es besitzen, dann besitzt es dich". Überall steckten Botschaften, die heute auf mich wirken, als habe sie mir ein „Verbündeter" gesendet.

Ziel:

Wer den Sinn seines Lebens und Handelns erkannt hat, steuert fast wie automatisch auf das richtige Ziel zu.

Ohne Ziel stimmt jeder Weg.

„Der ziellose Mensch erleidet sein Schicksal, der zielbewußte gestaltet es." (Immanuel Kant)

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Hier geht es zu Teil 1 und Teil 2

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