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Das digitale Zuhause für Menschen, die als Weltverbesserer Karriere machen wollen

21/05/2017 23:27 CEST | Aktualisiert 21/05/2017 23:27 CEST
d3sign via Getty Images

In den vergangenen Jahren wurde hier regelmäßig über The Changer berichtet. Im April 2017 wurde die Plattform drei Jahre alt. In dieser Zeit wurde über 2000 Organisationen dabei geholfen, Top-MitarbeiterInnen zu finden, es wurden eine Million Menschen erreicht. Die Unternehmung erhielt nach schwierigen Zeiten ein Investment, so dass eine GmbH gegründet werden konnte.

Die gesellschaftlichen und politischen Ereignisse im Jahr 2016 haben das Team im Innersten erschüttert. Die Gründerinnen, die Britin Naomi und die Amerikanerin Nicole, sind zutiefst betroffen von den Entwicklungen in ihren Heimatländern. Am Morgen des 9. November 2016 trafen sie sich zu dritt in Nicoles Wohnung. Trump war gerade zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt worden.

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Sie versuchten zu verstehen, was geschehen war, tranken einen Whiskey Shot, rüttelten sich wach und beschlossen, dass sie mehr tun müssten. The Changer war zwar ein guter Start, doch fragten sie sich, sie Menschen und Organisationen, „die täglich für soziale Gerechtigkeit und den sozialen Wandel einstehen", noch mehr helfen könnten. Sie wollten nicht nur über Veränderung sprechen, sondern etwas Konkretes tun.

Zeitgleich mussten sie feststellen, dass sie aufgrund eines Markenkonflikts ihre Marke ändern und „etwas realistischer" werden müssten.

Dennoch hatte das Jahr 2016 für sie etwas Gutes: „Menschen auf der ganzen Welt kamen zusammen und zeigten, was es bedeutet, to be determined (entschlossen) zu sein und für eine bessere Zukunft zu kämpfen". Es entstand ein neues Gefühl des Aktivismus und der Willensstärke: „Veränderung passiert nicht indem man sich zurück lehnt, es benötigt Menschen, die aktiv daran arbeiten."

Im Rückblick bezeichnen sich die Vertreterinnen der Generation Y als „wunderbar naiv" - damit verbinden sie allerdings keine Reue, sondern Dankbarkeit! Für sie war es der "Wir schaffen das"-Idealismus, der sie dazu bewegt hat, groß zu denken und zu träumen. Und der sie zu „Macherinnen" gemacht hat.

Heute wissen sie, dass es nicht einfach ist, Veränderung zu erwirken, denn sie braucht Stärke und Durchhaltevermögen (persistence) und Entschlossenheit.

Dafür steht tbd*. To be determined to change the world.

TBD* UNTERSTÜTZT ALLE, DIE MIT WELTVERBESSERN KARRIERE MACHEN.

In diesem digitalen Zuhause, können junge Menschen die richtigen Jobs finden, das richtige Team rekrutieren, Workshops und Kurse entdecken, mehr über Finanzierungsmöglichkeiten erfahren, sich mit Unternehmen verbinden, Best-Practices teilen und von anderen lernen, die ebenfalls mit Weltverbessern Karriere machen.

Neben einem neuen Logo und einem frischen Design wurde ein Organisationsverzeichnis und Organisationsprofile gelauncht. Hier können sich junge Menschen mit Unternehmen und Organisationen vernetzen, die gleiche Werte teilen. Zudem gibt es Themenseiten, auf denen Artikel zu bestimmten Social Innovation Trends gelesen werden können. In der „Leute"-Sektion kann man von anderen Social Entrepreneurs und Impact Professionals lernen. Die separaten Seiten gibt es in Deutsch und Englisch.

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Natürlich schlägt das Herz der Gründerinnen auch noch für The Changer und für das, was diese Plattform repräsentierte. Sie sind noch immer die gleichen Menschen mit einem inzwischen vergrößerten Team und den gleichen Werten. „Wir sind nur ein bisschen erwachsener geworden. Die momentane weltweite Lage erfordert ein bisschen weniger Idealismus und ein bisschen mehr Realismus und Mut von uns", sagen sie. Denn am Ende des Tages liegt es an uns allen, die Welt zu gestalten, in der wir leben möchten.

Ich danke der Co-Founderin Nadia Boegli für die Informationen.

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