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Mach dich leicht - von Basenbad und Detox

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YOGA
OJO Images via Getty Images
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"Du bist was du isst". Ein Satz, den wir alle schon gehört haben! Und so banal wie er auch klingen mag, so unverschämt wahr ist er gleichermaßen. Essen wir Mist geht es uns schlecht und wir sehen ungesund aus. Essen wir Gutes geht es uns blendet, wir fühlen uns leicht, frei, gesund und einfach toll. Klingt ziemlich easy, oder?

Das dachte ich mir auch, nach dem ich mich nun ewig mit ständiger Müdigkeit, Abgeschlagenheit und restlichen Schwangerschaftspfunden durch's Leben gequält habe. Nach meiner inneren Mitte und absoluter geistiger Ruhe suche ich darüber hinaus auch noch.

Absolut perfekte Bedingungen also um mit Ursula Karvens "mach dich leicht" Programm voll durchzustarten. Yoga, Meditation, basische Ernährung. Ich bin der Überzeugung das man alleine vom Lesen der nötigen Unterlagen bereits völlig gesund wird.

Obwohl ich erst etwas skeptisch war und nach dem mich "Size Zero", "mach dich krass" und diverse andere, fleischlastige Diäten von - Verzeihung - muskelbepackten Antipathieträgern eher ab- als angeturnt haben, wagte ich dennoch den mutigen Schritt in Frau Karvens Programm.

Bevor es jedoch auf in 10 spannende Wochen geht in denen die Pfunde ordentlich purzeln sollen, das Wohlbefinden gesteigert und das innere Pendel wieder in Lot gebracht werden soll, steht die sogenannte Detox Woche an.

Sinnvoll sie vor das eigentliche Programm zu stellen, denn generell gilt vor jeder Ernährungsumstellung: Einmal Reine machen, bitte!

Ich stell mir ja auch keine neuen Ikea Möbel in ein völlig chaotisches Zimmer. So richtig wirken tun die da nämlich nicht!

Innerhalb von zwei Entlastungstagen, vier sogenannte "deep detox" Tage und zwei Aufbautagen soll mein Körper also auf Ursprungsmodus zurückgesetzt werden. Die Planung nahm etwas Zeit in Anspruch und da man im besten Falle auf Bio Produkte zurückgreifen sollte um den Körper auch wirklich zu entgiften und nicht noch mehr Schadstoffe zuzufügen, hat auch der Geldbeutel ein bisschen geweint. Aber was tut man nicht alles ...

Keine Milch, keinen Kaffee, keinen Alkohol, kein Zucker, kein gar nichts. Stattdessen Obst, GemĂĽse, Smoothies, Suppen und alles andere gesund Anmutige in schier rauen Mengen.

Klingt hart für einen "Latte Macchiato mit Zucker und Schokolädchen" - Junkie wie mich, der gerne auch unbewusst und im Vorbeigehen wahllos in sich hineinstopft. Das Essen Kultur sein und man sich Zeit dafür nehmen sollte, muss man in unserer Fast Food Gesellschaft wohl erst mal wieder lernen.

Aber schon klingeln mir Mr. Einsteins Worte wieder im Ohr: „Die reinste Form des Wahnsinns besteht darin, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert."

Muss ich also durch. Nein. Will ich also durch.

Das Entgiften mit Kopfschmerzen einhergeht hatte ich gelesen. Das man diese dann lieber mit Basenbädern und frischer Luft lindert, als mit den herkömmlichen Aspirin aus der hauseigenen Apotheke, war dann allerdings erst mal nicht so witzig. Aber was soll's: Auch das steht man durch.

Während man sich also quasi nebenbei von Innen reinigt, steigt die Laune, das Wohlbefinden und auch der am Anfang unerträglich Hunger lässt schnell nach.

Sich wie ein neuer Mensch zu fĂĽhlen ist nach den wenigen Tagen vielleicht zu viel versprochen, aber es ist ein Anfang. Ein Anfang in zehn spannende Wochen, die alles von oben nach unten und vor allem an seinen richtigen Platz ordnen sollen.

Ich bin gespannt. Ihr auch?

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