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Alexander Nastasi Headshot

Wir haben eine Woche lang unser Leben dokumentiert

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HAPPY FAMILIY
Geber86 via Getty Images
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Denkt man an einen Autor und seinen Tagesablauf, stellt man sich auch in Zeiten von Laptop und Computer das Ganze recht romantisch vor. Da sieht man den sinnierenden Mann vor einem großen Bücherregal, der hin und wieder vor sich hinmurmelt und der, wo er geht und steht, einen Notizblock zückt, um sich einige Aufzeichnungen zu machen.

Denkt man hingegen an einen Tagesvater in der Betreuung von Kindern im Alter zwischen 12 und 36 Monaten, haben viele Menschen Geschrei und Lärm vor Augen und Ohren.
Aber wie ist das eigentlich wirklich? Wie lebt eine Familie, die aus zwei Autoren und Tageseltern besteht, heute, 2017, eigentlich wirklich? Wie gut ist es überhaupt vereinbar, eine Firma zu führen, gleichzeitig Tagespflegekinder zu betreuen, Bücher zu schreiben und ganz nebenbei noch darauf zu achten, dass das eigene Kind nicht zu kurz kommt?

Nun, diese Frage haben sich Julia und Alexander Nastasi auch gestellt. Gleichzeitig mussten sie feststellen, dass das Leben ihrer Eltern und noch schlimmer ihrer Großeltern kaum dokumentiert ist. Die meisten Dinge wissen sie aus ihren eigenen Erinnerungen und den wenigen Erzählungen, die man aus der Kindheit noch in Erinnerung hat.

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Was wird man in 10 oder 20 Jahren noch von uns wissen? Wie haben wir heute gelebt? Welche Technik haben wir benutzt und welche Hilfsmittel standen uns zur Verfügung? Wie lief ein ganz normaler Tag ab? Wie haben wir eingekauft? Welche Highlights gab es?
2017-08-16-1502884751-993588-Cover_gemeinsam.jpgJulia und Alexander Nastasi haben, ganz ihre Arbeitsweise, ein Projekt daraus gemacht. Sie haben sich eine Woche lang jeden Morgen noch vor Tau und Tag hingesetzt und eine Stunde lang den vorigen Tag beschrieben. Dabei sind sie besonders auf die genannten Fragen eingegangen. Sozusagen eine Zeitkapsel aus dem Heute für das Morgen.

Der Hintergedanke ist schnell skizziert: Die Beiden haben aktuell ein Kind, das zweite Kind ist unterwegs. Sie möchten für die Kinder eine kleine Dokumentation für später schaffen, mit Hilfe derer sie sich dann vor Augen rufen können, wie wir heute, 2017, wirklich leben.

Daraus geworden ist ein Buch aus der Sicht des Mannes und eins aus der Sicht der Frau. Darüber hinaus gibt es ein gemeinschaftliches Buch, in das beide Bücher eingeflossen sind.
Mehr Informationen darüber gibt es auf https://www.amazon.de/dp/B074CFD2JF/

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Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

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