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Ich habe meine Kinder eine Woche lang nicht gelobt - das ist passiert

Veröffentlicht: Aktualisiert:
KINDER LOBEN
Alana Romain
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Dieser Blog erschien ursprünglich auf Romper.com.

Es gibt eine unendliche Anzahl an Gründen, warum Elternsein hart ist. Und es gibt eine Sache, die diese ohnehin schon schwere Aufgabe sogar noch härter macht: Die Meinungen und Ratschläge von Erziehungsexperten ändern sich ständig.

Vor langer Zeit bekamen Kinder regelmäßig einen Klaps und niemand scherte sich um Sicherheitsgurte. Dann ging es nur noch um Selbstbewusstsein und überfürsorgliche Erziehung und jeder sollte einen Teilnehmer-Orden bekommen, damit keiner traurig ist.

Heute jedoch wird Eltern eine andere Geschichte erzählt: Vielleicht solltet ihr weniger auf die Leistungen eurer Kinder achten. Und, oh ja, vermutlich solltet ihr eure Kinder nicht so viel loben.

Viele von uns Millennials sind mit Eltern aufgewachsen, die uns versicherten, dass wir talentiert und besonders seien. Wir hatten das Glück, an allen möglichen Aktivitäten teilnehmen zu dürfen, die unser Lernen bereicherten und uns halfen, an tollen Unis zu studieren, Abschlüsse zu bekommen und ein Leben zu leben, das einfacher sein sollte als das unserer wohlmeinenden Eltern und Großeltern.

Wir haben lauter Dinge bekommen, die unsere Eltern nicht hatten. Aber jetzt, da wir erwachsen sind? Die allgemeine Annahme scheint zu sein, dass das vielleicht keine so gute Idee war.

Versteht mich nicht falsch: Die Kritik an Millennials im Allgemeinen (dass wir schwache, betitelte, faule Erwachsene seien, die in so ziemlich jeder Hinsicht ätzend sind) ist total übertrieben und ziemlich unfair.

Doch nachdem ich selbst Mutter geworden bin, muss ich mich einfach fragen, ob es nicht einen besseren, ausgewogeneren Weg gibt, unsere Kinder zu erziehen.

Versteht mich nicht falsch, ich will, dass meine Kinder selbstbewusst sind. Aber ich möchte sie auch zu belastbaren Menschen erziehen, sodass sie damit zurechtkommen, in einer Welt aufzuwachsen, von der wir wissen, dass sie manchmal verdammt brutal sein kann (sind unsere Eltern mit Cyber-Mobbing und Fat-Shaming aufgewachsen? Nein, sind sie nicht).

Was können wir also aus Sicht der Wissenschaft tun, um unseren Kindern zu helfen? In den letzten Jahren haben sich viele Artikel mit den Auswirkungen von übermäßigem Lob befasst und die Schlussfolgerung scheint diese zu sein: Zu viel Lob ist schädlich und anstrengend, genauso wie vages, unspezifisches Lob.

Wir sollten uns nicht nur mit all den "gut gemacht!"s und "du bist so schlau!"s zurückhalten, sondern uns vor allem darauf konzentrieren, unseren Kindern wertvolle, bedeutsame Komplimente zu machen: "Du hast dich wirklich angestrengt!" oder "Ich finde es wirklich toll, dass du nicht aufgibst."

Carol Dweck, Professorin an der Stanford University, hat sich mit ihrer Forschung auf Denkweise, Motivation und selbstregulierendes Verhalten von Kindern spezialisiert.

Dabei hat sie herausgefunden, dass generelles "du bist so talentiert"-Lob das kindliche Wachstum sogar hemmt und zu Versagensangst führt (denn ein Scheitern würde den Eltern ja zeigen, dass das Kind in Wahrheit gar nicht talentiert ist).

Spezifisches, bedeutsames Lob hingegen, gibt Kindern den Zuspruch, den sie brauchen, um neue, schwierigere Aufgaben zu bewältigen und ein Selbstbewusstsein darauf aufzubauen, dass sie dazu in der Lage sind, Neues zu lernen.

Das Experiment

Ich gehörte auch zu den Kindern, denen oft gesagt wurde, das sie schlau und talentiert sind und ehrlich gesagt war das ziemlich stressig.

Mir ist klar, dass es viel schlimmere Erlebnisse für ein Kind gibt, als ständig gelobt zu werden (ein absolutes #firstworldproblem). Dennoch will ich meine Kinder nicht übermäßig loben. Was nicht bedeutet, dass nicht trotzdem oft genug Sätze wie "toll gemacht!", "weiter so!" und "du bist so klug!" aus meinem Mama-Mund kommen.

Deshalb habe ich beschlossen, mich sieben Tage lang an Dwecks Rat zu halten. Ich wollte einen konzentrierten Versuch starten, meine dreijährigen Zwillinge nicht zu sehr zu loben, oder nur auf eine Weise, die gut für sie wäre.

Und dann wollte ich reflektieren, wie gut sich diese psychologischen Theorien für eine zweifache Mutter in die Praxis umsetzen lassen.

Übung macht den Meister

ball werfen

Meine Zwillinge Reid und Madeleine sind zwar im Abstand von nur 20 Minuten auf die Welt gekommen - trotzdem könnten ihre Persönlichkeiten nicht gegensätzlicher sein.

Reid liebt es, zu rennen und zu klettern und er ist unglaublich stark und gelenkig. Maddie ist dagegen eher tollpatschig und fühlt sich mit ihren Bewegungen nicht immer so souverän wie ihr Bruder.

Daher wusste ich, dass ein guter Zeitpunkt gekommen war, mit "spezifischem Lob" anzufangen, als sie Fußballspielen und "Fangen wie ein Baseball-Spieler" zu ihrer neuen Lieblingsbeschäftigung erklärte.

Madeline hatte anfangs echte Schwierigkeiten. Sie konnte den Ball überhaupt nicht gut schießen, die meisten ihrer Würfe endeten hinter ihr, obwohl sie nach vorne geworfen hatte und ihre Fähigkeiten beim Fangen existierten quasi nicht.

Ihr Enthusiasmus war jedoch hoch und nur weil sie kein athletisches Naturtalent war (schließlich ist sie immer noch meine Tochter), konnte sie trotzdem Spaß am Lernprozess haben.

In dieser Woche haben wir also viel Zeit damit verbracht, Fußball und Baseball zu spielen (was im Grunde nur bedeutete, den Ball hin und her zu schießen oder zu werfen und dabei zu jubeln).

gut gemacht

So sehr ich nach jedem von Madeleines (schlechten) Versuchen rufen wollte "yay! Gut gemacht!", so sehr strengte ich mich an, es nicht zu tun. Eine Sache, die Dweck betont ist, dass es wirklich nicht hilfreich ist, missglückte Versuche zu bejubeln und zu glauben, dass sich das positiv auf das Selbstbewusstsein auswirke.

Stattdessen sagte ich, "hurra, du hast es geschafft! Du hast den Ball geschossen!", wenn sie es irgendwie schaffte, den Ball zu treffen. Madeleine liebte dieses Kompliment und schon bald fing sie an, selbst zu sagen: "Ich habs geschafft, Mami!"

Was mich jedoch am meisten überraschte war die Tatsache, dass sie im Laufe der Woche tatsächlich besser wurde. Sie konnte den Ball recht gut schießen, war meist in der Lage mir den Ball direkt zuzuwerfen und sie fing sogar ein paar von meinen Bällen.

Jedes Mal, wenn wir spielten, sprachen wir darüber, dass sie besser wurde und ich sagte ihr, wie stolz ich auf sie war, weil sie übte und ihre harte Arbeit sich auszahlte. Es überraschte mich, wie sehr sie den Prozess genoss und wie wenig es sie störte, wenn sie Fehler machte.

Nach der Hälfte der Woche sagte sie sogar: "Versuch, versuchs noch mal!" wenn sie daneben schoss.

Ich dachte an meine eigene Kindheit, wie schrecklich unsportlich ich war und wie sehr ich Sport verabscheute, weil es mich ständig daran erinnerte, dass ich so offenkundig schlecht darin war.

Mir war klar, dass eine Woche Schießen und Fangen Madeleines Leben nicht verändern würden, aber es war so eine lustige und positive Erfahrung für uns beide, dass ich wirklich das Gefühl hatte, dass mein bewusst eingesetztes Lob nützlich war.

Sie war nicht enttäuscht, wenn sie nicht traf. Und was noch viel wichtiger war: Sie nahm aus diesem Erlebnis nicht den Gedanken mit: "Ich bin ein Sport-Superstar und ich bin so talentiert!"

Mir wurde bewusst, wie einfach es gewesen wäre, ihr diese Dinge zu sagen, in der Hoffnung, dass sie mehr Spaß hat und selbstsicher ist. Doch in Wahrheit hätte es ihr kein bisschen geholfen.

(Un)geduldig

read hocker

Mein Sohn ist, nun ja, zerstörerisch. Unabsichtlich zerstörerisch, aber nichtsdestotrotz zerstörerisch. Er ist also hauptsächlich der Grund, warum wir keine schönen Dinge besitzen und warum viel von unserem Zeug grundsätzlich kaputt ist.

Aber genauso gerne wie er Sachen kaputt macht, genießt er es, Dinge zu reparieren. Wir haben ein paar hölzerne Trittleitern von IKEA für die Kinder, die wir für alles mögliche benutzen. Es hat natürlich nicht lange gedauert, bis sie anfingen, auseinander zu fallen.

Egal, wie oft ich die oberste Stufe wieder angeschraubt habe, mein Sohn hat es geschafft, sie wieder abzumontieren - um dann, fast im gleichen Augenblick, zu versuchen, sie wieder anzubringen.

In letzter Zeit habe ich jedoch bemerkt, dass er immer früher aufgab, wenn er Schwierigkeiten hatte, die Trittleiter wieder zusammenzusetzen. "Mama, reparier sie!", rief er dann frustriert und das war etwas, an dem ich wirklich arbeiten wollte.

Das Leben ist frustrierend, das wissen wir alle. Mir ist klar, dass es lange dauert und nicht einfach ist, sich Geduld anzutrainieren. Selbst viele Erwachsene haben nie gelernt, geduldig zu sein. Aber gibt es einen besseren Zeitpunkt damit anzufangen, als wenn er noch klein ist?

Ich beschloss, die Trittleiter zu holen und sie auseinanderzubauen. "Hey Reid, meinst du, du kannst mir helfen, das zu reparieren?" Er war wegen meiner Bitte ziemlich aufgedreht und sofort dabei. Aber es dauerte nicht lang, bis er genug hatte und die oberste Stufe frustriert in die Ecke warf. Ich versuchte, ruhig und aufmunternd zu bleiben.

"Hmm, ich frage mich, ob du es anders versuchen solltest? Versuch es, versuch es, versuch es..."
(Dieser Song von Daniel Tiger ist ein Riesenthema bei uns zu Hause!)

"Versuch es, versuch es noch einmal", murmelte er, als er sich wieder der Aufgabe stellte.

Tatsächlich rastete diesmal (vielleicht nach ein bisschen Nörgelei von der Mutter, aber was solls) die oberste Stufe richtig ein. "Wow, Reid! Du hast nicht aufgegeben und du hast es geschafft. Du hättest aufgeben können, aber du hast es nicht getan!"

Er war so von seiner Leistung begeistert, dass wir eingeschlagen haben und einen kleinen Glückstanz aufführten. Und dann brachte ich ihm die andere kaputte Trittleiter. "Willst du es noch mal versuchen? Ich könnte wirklich deine Hilfe und Geduld gebrauchen."

reid hocker 2

Er freute sich ziemlich, an der zweiten Trittleiter zu arbeiten, aber diesmal stellte ich klar, dass ich ihm nicht helfen, wenn er die Geduld verlieren sollte. Er war schnell frustriert und sagte: "Mama, hilf mir!"

"Oh, ich denke, du kannst das selbst", sagte ich ihm. "Versuch es, versuch es noch einmal, erinnerst du dich?"

Es brauchte eine Weile und mehrere Fast-Zusammenbrüche, aber irgendwann rastete das Teil ein und er schrie: "Ich habe es geschafft!". Wahnsinnig glücklich, dass er es noch einmal hinbekommen hatte.

Ich verstand, dass es mir in diesem Fall geholfen hatte, sehr spezifisch an das Problem heranzugehen. Weil Reid oft mit seiner Frustration kämpft und mit Dingen um sich wirft, wollte ich sicher gehen, dass seine Geduld zur Geltung kommt.

Letztlich war es nicht nur toll, dass er gute Arbeit geleistet hatte oder, dass er erfolgreich war - es war beeindruckend zu sehen, dass er dranblieb und es schaffte, auch wenn es nicht leicht für ihn war.

Aufmerksamkeit

malen maddie

Als ich mit dem Experiment anfing, überlegte ich, wann ich am häufigsten mit den nutzlosen "Oh, gut gemacht!" oder "Du bist super!"- Komplimenten um mich warf.

Und mir wurde klar, dass das meistens passierte, wenn wir einfach nur spielten - und ich abgelenkt oder nicht interessiert war. (Ich weiß, das klingt schlimm, aber mit kleinen Kindern zu spielen, kann manchmal echt langweilig sein.)

Also wollte ich sehen, wie sich meine Reaktionen gegenüber den Zwillingen ändern würden, wenn ich aufmerksamer wäre und mir mehr bewusst machen würde, was ich sage.

Madeleine liebt es, auszumalen und zu kritzeln, aber meistens verwende ich diese Leidenschaft als Ablenkungsmanöver, wenn ich beispielsweise mit dem Kochen beschäftigt bin. ("Oh, guck. Buntstifte!"). Aber diesmal setzte ich mich wirklich mit ihr hin und machte mit, was sie ziemlich cool fand.

Weil ich eine langweilige Erwachsene bin, malte ich innerhalb der Linien und verwendete Farben, die sinnvoll waren (ich malte das Fell des Hundes braun und die Blätter an den Bäumen grün aus).

Madeleine dagegen malte so wunderbar, wie kleine Kinder eben malen - sie benutzte alle Buntstifte und die gesamte Seite zum Zeichnen. Es war ein großer, bunter Haufen wilden Gekritzels und es sah toll aus.

"Schau, Mama!", sagte sie während sie malte.

"Wow, Maddie! Ich mag es wirklich, wie du die ganzen Farben benutzt hast! Es ist so dynamisch."

"Ja, das ist es", antwortete sie glücklich. (Das beste an 3-Jährigen ist meiner Meinung nach, dass sie dem Ruf der Gesellschaft nach unnötiger Bescheidenheit noch nicht folgen.)

Dann beschloss sie, dass sie die Bilder wechseln sollte und bedeckte mein Blatt ebenfalls komplett mit Farbe (zum Ausgleich malte ich ein paar farbenfrohe Zeichnungen auf ihr Papier.)

Am Schluss lehnten wir uns zurück und sahen uns unsere Zeichnungen an und ich musste zugeben, dass es ziemlich lustig gewesen war.

"High Five für unser Teamwork?"

"High Five für unser Teamwork, Mama!"

(Und kein einziges "gut gemacht" in Sicht.)

Ist "du bist so klug" wirklich so schlimm?

Eine Woche des bewussten Lobes zeigt natürlich noch nicht, welche Auswirkungen meine Worte auf das Selbstwertgefühl meiner Kinder haben, aber eine Sache habe ich gelernt: Die Kommentare, die ich mache, wenn ich wirklich aufmerksam bin, sind völlig andere, als wenn ich nur meine Phrasen abspule.

Wir können logischerweise nicht den ganzen Tag super aufmerksam sein. Eltern sind auch nur Menschen und manchmal wollen wir uns das Leben einfach machen.

Ich weiß, dass ich sie sicherlich immer noch mit leeren Komplimenten besänftigen werde, aber das Experiment hat mir gezeigt, dass es sich lohnt, darüber nachzudenken, was ich zu meinen Kindern sage - und warum.

Letztendlich will ich, dass meine Kinder nicht nur denken "Mama denkt, ich bin super, deswegen bin ich super" (auch wenn ich will, dass sie das denken).

Ich will, dass sie denken "Mama hat gesehen, dass ich hart gearbeitet habe" oder "Mama hat gesehen, dass ich nicht aufgegeben habe" - oder sogar "Mama hat bemerkt, dass ich mein Bild bunt gemalt habe".

Das ist nicht gewaltig, nicht kriegsentscheidend, es wird deine Kinder auch nicht für immer ruinieren, wenn du es nicht tust, aber es ist so einfach, dass es keinen Grund gibt, es nicht zu tun.

Ich glaube, letztendlich ist es wichtig, dass wir diese ganzen Empfehlungen locker nehmen. Wir geben alle unser Bestes und wahrscheinlich werden wir alle irgendwas vermasseln.

So sehr Helikopter-Eltern über die letzten Jahre verteufelt wurden, es gibt keinen Zweifel, dass hinter diesem Erziehungsstil Eltern stehen, die nur das Beste für ihre Kinder wollen.

Und jetzt mal ehrlich: Wenn unseren Kindern zu sagen, dass sie toll sind, das Schlimmste ist, was wir als Eltern tu - ist das wirklich so schrecklich?

Eins ist jedenfalls sicher: Während dieses Experiments habe ich meinen Kindern mehr Aufmerksamkeit geschenkt und das ist etwas absolut Gutes.

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