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Angst macht krank - Wie man durch Gedankenpflege gesund bleibt

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DEPRESSION
Tom Merton via Getty Images
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Unsere Eltern haben uns beigebracht, dass wir uns ausgewogen ern├Ąhren und regelm├Ą├čig bewegen m├╝ssen, damit wir m├Âglichst lange gesund bleiben. Das "m├Âglichst lange" implizierte aber gleicherma├čen, dass man ab einem bestimmten Alter ganz einfach vermehrt mit mehr oder weniger schlimmen Krankheiten rechnen muss.

Viele werden auch genau das am eigenen Leib oder zumindest in ihrem pers├Ânlichen Umfeld erlebt haben. Nun steht au├čer Frage, dass unser K├Ârper durch Sport und einer vern├╝nftigen Nahrungszusammenstellung gesund bleiben kann. Im besten Fall ein Leben lang. Was wir aber weder in der Schule noch durch unsere Eltern gelernt haben ist, dass geistige Gesundheit mindestens genauso wichtig ist.

An dieser Stelle zitiere ich mal wieder gerne den dicken Buddha:

"Du bist was du denkst".

Der bekannte Psychotherapeut, Autor und Seminarleiter Robert Betz sagt: ÔÇ×Wenn Gedanken weh tun w├╝rden, w├╝rden die meisten Menschen schreiend durchs Leben laufen". Zum Gl├╝ck sind wir uns aber nicht bewusst, was wir den ganzen lieben Tag lang denken. Denn wenn wir mal dar├╝ber nachdenken, dass tagt├Ąglich ca. 50.000 Gedanken durch unseren Kopf schie├čen und wir dies sp├╝ren w├╝rden, dann w├╝rden wir nicht nur schreien, sondern wir w├╝rden wom├Âglich daran zugrunde gehen.

Also ein Hoch auf die Natur, auf unser Unterbewusstsein, dass es uns davor sch├╝tzt. Leider sch├╝tzt uns aber unser Verstand nicht davor, was in unserem Unterbewusstsein gespeichert wird. Alles was wir f├╝r wahr halten, oder - noch schlimmer - empfinden, landet ungefiltert in den Tiefen des Unterbewussten und bestimmt so unser Leben. Wenn man also nicht wachsam ist, dann landen dort nicht nur negative Gedanken, sondern auch Emotionen wie Angst. Meist ist es aber vollkommen unbegr├╝ndete Angst.

ÔÇ×Ziehen sie sich warm an, die Grippewelle hat Deutschland fest im Griff".

Nehmen wir mal das Thema Schnupfen und Erk├Ąltung: Warum gibt es nur im Herbst und Winter Werbung f├╝r Grippemittel? Genau, weil die kalte Jahreszeit Erk├Ąltungszeit ist. Jedenfalls will uns das die Werbung weismachen. Und zwar um jeden Preis. Vor allem zu einem sehr teuren Preis.

Jede Apothekenzeitschrift wird dir jede Schnupfensaison aufs Neue berichten, dass es keine Medikamente gibt, die Erk├Ąltungen heilen. Absolut richtig. Was aber das bunte Bl├Ąttchen mit dem H├Ąschenposter in der Mitte verschweigt ist, dass keine Krankheit auf der Welt durch Medikamente geheilt werden kann. Medikamente k├Ânnen h├Âchstens Schmerzen lindern und unterst├╝tzend agieren.

Wirklich heilen kann sich nur der K├Ârper selbst. Wenn man ihn nur l├Ąsst.

Geh├Ârst du zu den Menschen, die mindestens einmal j├Ąhrlich an der Erk├Ąltungswelle teilnehmen? Ich geh├Ârte jahrelang zu dieser Personengruppe. Mit Grauen habe ich schon zu Beginn des Herbstes, ach was zum Ende des Sommers, auf die ersten Anzeichen gewartet. Auch f├╝r mich gab es keinen Zweifel daran, dass die zuerst nasse und dann sp├Ąter kalte Jahreszeit, auch Erk├Ąltungszeit ist.

Es war ja jedes Jahr dasselbe. Also warum werden ganz viele Menschen zu dieser Zeit h├Ąufiger krank als im Sommer? Daf├╝r gibt es aus meiner Erfahrung nach zwei Hauptursachen: Zum Einen k├Ânnen wir getrost dem Herbst und Winter die Schuld geben. Allerdings nur insofern, dass wir in diesen Monaten unser Verhalten ├Ąndern.

Betrachten wir es mal ganz n├╝chtern und aus rein medizinischer Sicht: Einen Schnupfen bekommen wir nur, wenn wir uns mit einem Virus anstecken. Dazu muss unser Immunsystem geschw├Ącht sein. Das kann aber zu jeder Jahreszeit passieren.

ÔÇ×Einfach mal an der n├Ąchsten Erk├Ąltungswelle nicht teilnehmen"

W├Ąhrend wir zwischen Mai und September vermehrt an der frischen Luft waren und im besten Fall sogar Sonnenlicht getankt haben, verkriechen wir uns beim ersten nasskalten Regentropfen in unsere von Heizungsluft gew├Ąrmten vier W├Ąnde. Die Folge ist, dass wir unseren K├Ârper nicht mehr fordern und er automatisch seine Funktionen herunterf├Ąhrt. Wir, bzw. unser K├Ârper befinden uns im Winterschlaf.

Und damit es uns auch so richtig sch├Ân gem├╝tlich zu Hause ist, nehmen wir mehr Nahrung zu uns. Die bunten Weihnachtsteller werden schon im Oktober gef├╝llt und sind dann oft bereits Anfang November das erste Mal leer. Das Verr├╝ckte daran ist, dass der K├Ârper doch gar nicht mehr Nahrung ben├Âtigt. Er arbeitet ja eh auf Sparflamme.

Obwohl unser K├Ârper dieses Spielchen nun schon seit Jahren kennt, f├Ąhrt er aus reiner Gewohnheit auch das Immunsystem runter. Wie soll er auch vern├╝nftig arbeiten? Wir entziehen ihm das Sonnenlicht, bewegen uns weniger, nehmen weniger Sauerstoff auf und ern├Ąhren uns von Mon Cheri, Stollen und anderen Leckereien.

Jetzt braucht uns nur jemand aus 10 Metern Entfernung anzuhusten, und wir knicken ein wie ein Grashalm im Wind. Aber eigentlich brauchen wir nur jemanden zu sehen, der mit einer roten Nase heruml├Ąuft. Wenn es nicht gerade Rudi, das kleine Rentier ist, wissen wir, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis wir auch f├Ąllig sind. Au├čerdem wurde es ja auch erst heute Morgen im Radio angesagt: ÔÇ×Ziehen sie sich warm an, die Grippewelle hat Deutschland fest im Griff".

ÔÇ×Essen und trinken Sie nichts, wof├╝r Werbung gemacht wird!"

Seit ein paar Jahren nehme ich nun nicht mehr an den ber├╝hmten Erk├Ąltungswellen teil. Das h├Ąngt u.a. damit zusammen, dass ich einfach ein durch und durch von der Sonne gek├╝sstes Leben f├╝hre. Ich habe meine Ern├Ąhrung umgestellt, ich bin h├Ąufiger an der frischen Luft und ich habe noch etwas ganz Entscheidendes ge├Ąndert:

Ich h├Âre oder lese keine Nachrichten mehr. Glaub mir, Nachrichten sind pures Gift f├╝r deinen Kopf und letztendlich auch f├╝r deine k├Ârperliche Gesundheit. Nachrichten sch├╝ren Angst. Und Angst macht krank.

Warum muss ich mir von den Medien und von der Werbung sagen lassen, dass ich gef├Ąhrdet bin, einen Infekt zu bekommen? Den kann ich auch im Juli bekommen. Aber so funktioniert unser Gesundheitssystem, was eigentlich Krankheitssystem hei├čen m├╝sste. Das ist eine ganz einfache und simple Rechnung:

Die Pharmaindustrie braucht Geld - Die Medien brauchen Geld - Medien finanzieren sich haupts├Ąchlich durch Werbung - Die Pharmaindustrie investiert hohe Summen in Werbung - Die Medien zeigen Werbung - Die Menschen schauen Werbung - Die Menschen glauben der Werbung und den Berichten aus den Massenmedien - Die Menschen werden krank, gehen zum Arzt und kaufen Medikamente - Viele dieser Medikamente haben Nebenwirkungen - Der Mensch wird wieder krank - Die Pharmaindustrie verdient viel Geld. Ein Teufelskreis, oder?

Es gibt einen sch├Ânen Satz von Dr. Max-Otto Bruker: ÔÇ×Essen und trinken Sie nichts, wof├╝r Werbung gemacht wird!". Dazu m├Âchte ich noch erg├Ąnzen: Glaube nichts, wor├╝ber in den Massenmedien berichtet wird. K├╝mmere dich wirklich gut um deine Gedanken. Je ges├╝nder und positiver du denkst und dir vor allem deine eigene Meinung bildest, umso vitaler und fitter wirst du auch sein.

Ôľ║ Dieser Artikel enth├Ąlt Ausz├╝ge aus meinem Buch "Letzter Ausweg Gesundheit"

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