BLOG

Eine offene Plattform f├╝r kontroverse Meinungen und aktuelle Analysen aus dem HuffPost-Gastautorennetzwerk

Aida S. de Rodriguez Headshot

"Mein Kind macht mich fertig!" - Wie du aus der Opferrolle aussteigst, ohne deine Macht zu missbrauchen

Ver├Âffentlicht: Aktualisiert:
ELTERN ERZIEHUNG KINDER
GettyImages
Drucken

Kennst du diese Gedanken?

"Ich mache alles f├╝r mein Kind, setze mich mit mir und einer liebevollen Begleitung auseinander, erf├╝lle jeden Wunsch und trotzdem ist es so gemein zum Geschwisterkind und nimmt keinerlei R├╝cksicht auf mich!"

"Ich mache doch alles und trotzdem ist es nicht sch├Ân und gut!"
"Dieses Kind macht immer nur was es will und interessiert sich gar nicht f├╝r mich und meinen Bed├╝rfnissen!"

"Ich kann einfach nicht mehr, ich komme mit meinem Kind nicht zu recht, es ist so fies, gemein und undankbar!"

Die Liste lie├če sich wohl unendlich weiterf├╝hren.

Ich erlebe immer wieder Eltern, die sich als Opfer ihrer Kinder wahrnehmen. Gerade wenn die Kinder sich in der Autonomiephase befinden, zwischen dem 5. und 8. Lebensjahr sind oder auch sp├Ąter in der Pubert├Ąt. Die Eltern sind v├Âllig verzweifelt und ├╝berfordert und wissen nicht wie sie mit ihrem Kind zurechtkommen sollen, das da haut, bei├čt, die Geschwister maltr├Ątiert, die Eltern mit Befehlston ansprechen, immer wieder Wutanf├Ąlle bekommen und Hauptsache dagegen zu sein scheinen.

Viele Eltern f├╝hlen sich als Versager

Viele Eltern f├╝hlen sich in der Situation als Versager, unf├Ąhig ihre Kinder zu begleiten, zweifeln an einen bed├╝rfnisorientierten Weg und beschuldigen sich gegenseitig. Oder aber sie bef├╝rchten mit ihrem Kind sei irgendetwas nicht in Ordnung und sie als Eltern ganz besonders abgestraft. Nicht ohne Grund lesen wir so regelm├Ą├čig ├╝ber Regretting Motherhood und angeblich tyrannischen Kinder.

Und das schlimmste daran: es werden tats├Ąchlich in der Regel die Kinder "therapiert" und die Rufe nach einem harten Durchgreifen und Erziehung laut. Die Kinder werden an dieser Stelle durch ihre Eltern, Experten und der Gesellschaft zum T├Ąter gemacht.

Es wird niemanden negieren k├Ânnen, dass die Begleitung von Kindern eine gro├če Herausforderung ist und verdammt anstrengend noch dazu. Ich gerate t├Ąglich an meinen Grenzen. Zum Gl├╝ck sind diese aber ja dehnbar und wir Menschen lernf├Ąhig. Denn genau das ist der Knackpunkt:

"Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist freiwillig." (M. Kathleen Casey)

Wir entscheiden uns, ob wir uns als Opfer f├╝hlen. Es findet alleine in unseren Gedanken statt. So zynisch es auch klingen mag, schlie├člich wird vermutlich jeder sagen: "Ich will ja gar nicht leiden! Aber...", aber es sind unsere Urteile und Beschuldigungen im Kopf, die uns in die Falle der Opferrolle hineintappen l├Ąsst.

Das tyrannische Kind, die bl├Âde Schwiegermutter, der gemeine Ehemann, der Arbeitgeber, die Unternehmenskultur, die Gesellschaft, die Politik... Sie sind Schuld am eigenem Schicksal und am eigenem Leid. So unser ganz pers├Ânlicher Film, wenn wir in der Opferrolle gefangen sind.

Wir geben dabei unsere Macht ab. An die Umst├Ąnde, an die vermeintlichen T├Ąter. Wir entmachten uns und werden Opfer. Unser Leid entsteht, weil wir keine Alternativen sehen und denken keine zu haben. Die destruktiven und limitierenden Gedanken nehmen immer mehr Raum ein: "Ich w├╝rde ja gerne, aber ich kann ja nicht..." oder "St├Ąndig gibt es Konflikte, obwohl ich alles mache und gebe!". Verzweiflung, ├ťberforderung und Hilflosigkeit machen sich breit.

Wenn wir uns in der Beziehung zu unserem Kind die Opferrolle zuweisen, entziehen wir uns unserer Verantwortung und machen unser Kind zum T├Ąter. Eine Last, die einem Kind nicht zusteht und die auch gar nicht vom Kind getragen werden kann. Wir limitieren uns au├čerdem selbst, vergifteten dabei unsere Beziehung zum Kind und schaden nachhaltig unsere Kinder.

Warum aber begeben wir uns in die Opferrolle und machen es uns dort so bequem?

Weil es einfach ist. Wir k├Ânnen uns unserem angeblichen Schicksal f├╝gen und die Verantwortung allen anderen ├╝berlassen.

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Wir bekommen Zustimmung, werden bemitleidet und sogar getr├Âstet. Manchmal erfahren wir auch echte Empathie. Wir d├╝rsten nach Zuwendung und danach gesehen zu werden. Und dies erhalten wir dann scheinbar. Oft sogar durch Fremde, wie man immer wieder auf Foren und in diversen Facebook-Gruppen beobachten kann.

Wir empfinden uns zugeh├Ârig, schlie├člich ist geteiltes Leid, halbes Leid. Leiden ist in der hiesigen Gesellschaft anerkannt. Und Kinder als Tyrannen zu bezeichnen, geh├Ârt ebenfalls beinahe zum guten Ton.

Wir f├╝hlen uns moralisch erhaben, in dem wir von den Gemeinheiten anderer sprechen. Wir geh├Âren dann automatisch zu den Guten, schlie├člich sind die anderen die b├Âsen T├Ąter. Und das wiederum rechtfertigt unser erzieherisches gebaren.

Wir k├Ânnen eine Wiedergutmachung erwarten und der T├Ąter ger├Ąt in unsere Schuld. Es ist immer einfacher von jemanden etwas zu erwarten, als die eigene Verantwortung zu tragen und wom├Âglich auch noch in die Geberposition zu geraten und zu verbleiben.
Es entbindet uns von der Auseinandersetzung mit uns selbst, denn der Fehler wurde ja woanders gefunden.

Und trotzdem leiden wir. Immer mehr und immer weiter...

Es hilft nichts, wir m├╝ssen aussteigen! Raus aus der Opferrolle und hinein in die Verantwortung!

Wie geht das?

1. Werde dir deine Opferhaltung bewusst

Beziehung leben, bedeutet nicht st├Ąndige Harmonie. Konflikte geh├Âren zum Leben dazu. Zwischenmenschliche Beziehungen erzeugen auch Reibung. Daran kann man wachsen. Die Frage ist, ob diese Konflikte unn├Âtig sind und du lediglich aus dem Kampfring auszusteigen brauchst, ob sie eine neue Entwicklungsetappe einl├Ąuten und sich die im Konflikt befindenden Personen erst einmal neu zusammen justieren m├╝ssen oder ob du hier dir aus falschen Erwartungen und limitierenden Glaubenss├Ątze selber im Weg stehst.

Der Wunsch nach einem sch├Ânen und harmonischen Familienleben kann sicherlich jeder nachvollziehen. Allerdings ist Familienleben nicht immer eine Freude. Sie ist oft sau anstrengend. Weil es um Beziehung geht und das ist nicht einfach. Gerade dann, wenn man auch noch in der Verantwortung ist und solch einen anspruchsvollen Job macht wie die Pflege von Kindern.

Nimm also den Druck raus und nehme an, was ist: Beziehung ist auch Arbeit und muss manchmal neu justiert werden. Das ist nicht die Schuld deines Kindes. Es sind deine Erwartungen, Glaubenss├Ątze, verzerrte Bilder und vor allem Gedanken im Kopf, die dir - und deinem Kind - das Leben schwer machen!

F├╝hle dich ein, wenn dir wieder alles zu viel wird, die Welt gemein erscheint und du lauter Urteile im Kopf hast. Schaffe dir Bewusstsein!

2. H├Âr auf, dein Kind zum T├Ąter zu machen und dich zum Opfer

Steige, aus der Opferrolle, aus. Du bist in der Verantwortung f├╝r eure Beziehungsqualit├Ąt.

Indem du dich in der Opferrolle bequem machst, verurteilst du dein Kind zum T├Ąter.

H├Âr sofort auf damit! Du allein bist verantwortlich. Du allein bist dazu in der Lage. Dein Kind ist abh├Ąngig.

Und ja, es klingt ziemlich hart und mir pers├Ânlich hat diese Erkenntnis den Boden unter die F├╝├če gezogen. Das ist bis heute meine gr├Â├čte Baustelle. Ich verfalle da sehr schnell hinein. Und gerade deshalb kann ich da gut mitf├╝hlen. Aber auch mit den Kindern, denn darunter habe ich als Kind sehr gelitten. Das ist ein tief anerzogenes und vor allem vorgelebtes Muster.

Daher in aller Deutlichkeit: sehe hin und h├Âr auf! Du bist eine erwachsene, gestandene Person. Dir gegen├╝ber steht ein Kind - dein Kind. Nicht der Feind. Dein Kind liebt und braucht dich.

3. Lerne die Bed├╝rfnisse hinter deinen Gef├╝hlen zu erkennen

Das ist genau die Aufgabe von Gef├╝hlen. Schon einmal dar├╝ber nachgedacht?

Wenn du hungrig bist, dann will dir dein K├Ârper sagen, dass du ein Bed├╝rfnis nach Nahrung hast. Wenn du dich ersch├Âpft, m├╝de und gereizt f├╝hlst, dann will dir dein K├Ârper zeigen, dass du m├Âglicherweise Ruhe brauchst.

Gef├╝hle wollen gelebt werden. Beruhige und unterdr├╝cke sie nicht. Sie sind der Zeiger der dahinterliegenden Bed├╝rfnisse. Nimm sie wahr, h├Âre ihnen zu und sorge f├╝r dich.

Lerne aber auch Gef├╝hle zu unterscheiden. Wut zum Beispiel entsteht durch unsere Urteile: "meine Tochter tut ihrem Bruder absichtlich weh!" und verschleiert das tats├Ąchliche Gef├╝hl: Kummer, Angst, Frust. Und somit den Weg zur Bed├╝rfnis: Ruhe, Harmonie, Zugeh├Ârigkeit, Geborgenheit.

Du bist reif genug das zu ber├╝cksichtigen. Dein Kind nicht. Es braucht deine Unterst├╝tzung mit der eigenen Gef├╝hlswelt zurechtzukommen, also ist es wichtig, dass du dich mit deinen Gef├╝hlen und Bed├╝rfnissen auseinandersetzt.

4. Versuche die Bed├╝rfnisse hinter dem Verhalten deines Kindes zu erkennen

Auch sie suchen nach M├Âglichkeiten die eigenen Bed├╝rfnisse zu erf├╝llen. Der Unterschied aber ist, sie sind daf├╝r auf uns angewiesen! Dein Kind braucht dich und ist abh├Ąngig. Umso fataler ist es, wenn du deinem Kind die Verantwortung ├╝bertr├Ągst und es zum T├Ąter machst.

Merke dir folgenden Satz und mache es dir zum Mantra: "Sie tun nichts gegen mich, sondern etwas f├╝r sich!"

Dein Kind tut nicht dir, dem Geschwister, der Freundin oder wem auch immer absichtlich weh. Es macht nicht etwas gegen jemand. Es macht etwas f├╝r sich! Aggressionen geh├Âren zu uns Menschen. Wieder so ein Tabu. Kinder kommunizieren mit den Mitteln, die ihnen zur Verf├╝gung stehen und manchmal ist sind diese sehr k├Ârperlich und impulsiv. H├Âr zu! Schau hin! Ohne Verurteilungen, sondern wohlwollend und neugierig.

Welches Bed├╝rfnis ist unerf├╝llt und will gesehen werden?

Kleine Kinder haben eine innere Programmierung, die daf├╝r sorgt, dass sie immer darum besorgt sind nicht ├╝bersehen zu werden. In ihrer vollkommenen, auch emotionalen Abh├Ąngigkeit sind sie auf uns angewiesen. Ein Geschwisterkind bedeutet potentielle Gefahr f├╝rs ├ťberleben. Sorge daf├╝r, dass dein Kind nicht das Gef├╝hl haben muss, k├Ąmpfen zu m├╝ssen, um nicht ├╝bersehen zu werden.

Es ist nicht wichtig, dass du meinst, dein Kind k├Ąme nicht zu kurz. Wichtig ist, was bei deinem Kind ankommt und was tats├Ąchlich wahrgenommen und empfunden wird. Lerne die Sprache deines Kindes kennen. Wie f├╝hlt sich mein Kind geliebt, gesehen, geborgen, zugeh├Ârig, ber├╝cksichtigt und wertgesch├Ątzt?

Nimm die Gef├╝hle und Wahrnehmung deines Kindes ernst! Gesehen, ernst und angenommen werden, sind wichtige Bed├╝rfnisse aller Menschen. Ihre Erf├╝llung erm├Âglicht uns ├╝berhaupt erst zuzuh├Âren und empathisch zu sein. Das gilt nat├╝rlich auch f├╝r dich und die Erf├╝llung deiner Bed├╝rfnisse, nur kannst du es schlicht nicht von einem Kind erwarten. Du kannst es von niemanden erwarten. Beginne damit dich selbst ernst zu nehmen und deine Gef├╝hle und Bed├╝rfnisse zu erkennen und wahrzunehmen. Du bist daf├╝r zust├Ąndig. Nicht dein Kind.

5. St├Ąrke dein Selbstwertgef├╝hl und arbeite an deiner psychischen Widerstandsf├Ąhigkeit

Kennst du deine St├Ąrken? Wei├čt du, was dir gut tut und was du magst? Was sind deine Werte? Was ist dir wichtig im Leben? Woran glaubst du? Wohin willst du? Hast du eine Vision deines Lebens? Hast du Ziele? Ist all das miteinander im Einklang?

Lerne dich kennen und sorge f├╝r dich!

Was kann dir helfen, geduldiger, neugieriger, empathischer, wohlwollender, strapazierf├Ąhiger und flexibler zu werden? Was kannst du f├╝r dich tun, so dass du f├╝r dein Kind da sein kannst? Was kann dich entlasten?

Wenn du dich selbst wertsch├Ątzt, liebst und wahrnimmst, bist du nicht mehr darauf angewiesen, dass andere es f├╝r dich ├╝bernehmen. Du wirst unabh├Ąngig und frei. Das erm├Âglicht dir "selbstwirksam" zu werden und aus der Opferrolle auszusteigen. Das bedeutet f├╝r sich und sein Leben Verantwortung zu ├╝bernehmen. Die Antworten sind allesamt in dir, nicht bei deinem Kind oder jemanden sonst.

6. Wirf das Konzept von Schuld ├╝ber Board und ├╝bernimm Verantwortung

Es gibt keinen Schuldigen. Es gibt Ausl├Âser und Ursachen von Gef├╝hlen. Der Ausl├Âser kann das Verhalten unseres Kindes sein, aber die Ursachen sind immer in uns.

Schuld ist ein destruktives Konstrukt, es entfernt uns von unserem Ziel und l├Ąsst keine Verbindung zu. Oder wie geht es dir, wenn du verurteilt und in einer Schublade gesteckt wirst? Oder wenn dir ein Fehler, eine Schw├Ąche oder eine fehlende F├Ąhigkeit st├Ąndig unter die Nase gerieben wird?

Schuldzuweisungen hindern uns au├čerdem daran Probleme konstruktiv sowie nachhaltig zu l├Âsen. Vielleicht erreichen wir kurzfristig unser Ziel und unser Kind macht das, was wir wollen. Die dahinterliegende Motivation ist allerdings Angst, Scham oder eben Schuld. Doch suchen wir nach Empathie und diese kann nur durch selbige ges├Ąt werden.

Zwischen dem zweiten und ca. achten Lebensjahr erfahren Kinder ihre Emotionen sehr intensiv und leben diese oft impulsiv. Nichts anderes passiert in der Pubert├Ąt. Sie sind mit sich, ihren Hormonen, ihrer Autonomiebestrebung, den Schutz ihrer Integrit├Ąt und ihren ├╝bersch├Ąumenden Gef├╝hlen bereits mehr als ausgelastet. Wenn wir Druck aufbauen, bleibt ihnen nichts anderes als dagegen zu halten. Haben sie kein authentisches Gegen├╝ber, geraten sie in ein Vakuum und suchen nach Wege dieses selber zu f├╝hlen.

Steige aus dem Kampfring aus. Nicht, indem du dich zum Opfer machst oder wie dann gerne schnell verlangt, indem du Grenzen setzt, Regeln aufstellst und deine Macht durch Erziehung missbrauchst. Das sind zwei Seiten derselben Medaille. ├ťbernimm Verantwortung!

Du bist neugierig geworden, willst mehr erfahren und weiterhin an dir arbeiten? Demn├Ąchst erscheinen Artikel zu den Themen: Resilienz, Umgang mit Wut, ├ťberwindung von Krisen, die Sprache der Liebe, Schlafbegleitung, Selbstbestimmung und vieles mehr. Auch die ersten Kurse und Trainings sind bereits in Planung! Du willst dar├╝ber informiert werden? Dann vergiss nicht meine Seite zu abonnieren und mich auf Facebook zu folgen!

Saluditos & Ax├ę

Dieser Beitrag erschien zuerst auf elternmorphose.de.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2016-07-11-1468249306-1333267-umfrage.jpg

Hier geht es zur Umfrage.

Ihr habt auch ein spannendes Thema?
Die Huffington Post ist eine Debattenplattform f├╝r alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.

Auch auf HuffPost:

Lesenswert:


Kindern helfen

Seit Jahren schon warnen Experten, dass allein in Deutschland jedes f├╝nfte Kind in Armut lebt. Viel schwieriger noch die Situation von Kindern in S├╝deuropa, Afrika oder S├╝dasien. Doch was fehlt ihnen wirklich? Wie kann man ihnen wirkungsvoll helfen?

Zusammen mit der Spendenplattform betterplace.org nennt die Huffington Post einige spannende Projekte, die jeder unterst├╝tzen kann.

Viele Kinder in Deutschland sind so arm, dass ihre Eltern sich nicht einmal eine warme Mahlzeit leisten k├Ânnen. Ihnen hilft das Deutsche Kinderhilfswerk mit Kinderh├Ąusern. Hier k├Ânnen die Kinder in Ruhe essen, Hausaufgaben machen und sogar an Kochkursen teilnehmen. Das ist nur mit Spenden m├Âglich.

Die Wirtschaftskrise in Griechenland trifft Kinder ganz besonders. Der Verein KRASS e.V." m├Âchte den Kindern in Athen und wo immer m├Âglich in Griechenland, eine Auszeit mit Spiel, Kunst und Spa├č unter professioneller Begleitung erm├Âglichen."Details findet ihr hier.

Ihr k├Ânnt auch einfach Zeit spenden: Als Vorlesepate von Kindern im Raum Stuttgart bei Leseohren e.V.

Oder ihr werdet gleich Pate f├╝r ein Kind und schenkt ihm ein St├╝ck unbeschwerte Freizeit: Solche Paten vermittelt zum Beispiel das Projekt Biffy Berlin.