LIFESTYLE
07/12/2017 10:45 CET | Aktualisiert 08/12/2017 11:26 CET

"Ich war ein arroganter 19-Jähriger, bis ich in einer Nahtoderfahrung die Hölle sah"

  • Jeffrey C. berichtet von einer abenteuerlichen Nahtoderfahrung

  • Er war sechs Minuten tot - in dieser Zeit will er die Hölle gesehen haben

  • Im Video oben seht ihr, was in den ersten zehn Minuten nach dem Tod im Gehirn passiert

Jeffrey C. fand heraus, dass seine Freundin ihn betrügt und fasste einen tragischen Entschluss: Er wollte sich umbringen. Der 19-Jährige schluckte Tabletten in Kombination mit Alkohol. Irgendwann verlor er das Bewusstsein. So erzählt es der junge Mann.

Trotzdem kann sich Jeffrey noch an alles erinnern, was um ihn herum passierte. Seine Schilderungen klingen unglaublich. Ob sie wahr sind, lässt sich nicht überprüfen. Aber auch andere Erzählungen über Nahtoderfahrungen wirken ähnlich abenteuerlich.

Die von Jeffrey soll so gewesen sein: Der 19-Jährige will einen Blick in die Hölle geworfen haben, wie er der Forschungseinrichtung "Near Death Experience Research Foundation" erzählte.

Zuerst soll Jeffrey den Arzt gesehen haben, der über ihm stand. Er will die Panik bemerkt haben, die der Mediziner verspürte. Dann habe er seine Großmutter gesehen, behauptet er. "Ich war ein arroganter, wütender 19-Jähriger und war mir ganz sicher, im Himmel gelandet zu sein", beschreibt Jeffrey die Szene.

"Ich konnte auf einmal sehen, wie schlecht ich die Menschen um mich herum behandelt habe"

Doch als er sich auf eine Marmorbank setzen wollte, habe sich der helle Raum um ihn herum verändert: Plötzlich sollen schwarze Wolken aufgezogen sein, Jeffrey will sich auf einem schlecht riechendem Feld wiedergefunden haben. Umgeben von Menschen, die das Gesicht eines Schakals gehabt haben sollen.

Dann soll ein Dämon an ihn herangetreten sein. Und gesagt haben: "Jeder Mensch bekommt eine ganz eigene Hölle." Jeffrey will in genau dieser gelandet sein. "Es scheint ihm große Freude gemacht zu haben, Menschen leiden zu sehen", sagt Jeffrey der "NDERF".

Dann behauptet er, auf einmal alle Situationen in seinem Leben gesehen zu haben, in denen er andere Menschen schlecht behandelt hat. "Ich konnte auf einmal sehen, wie unsensibel ich zu diesen Menschen war. Das habe ich aber nie bemerkt". In diesem Moment will er endlich verstanden haben, wie sich andere Menschen seinetwegen gefühlt haben.

Jeffrey war sechs Minuten tot

Später sei er noch auf Maria und ihren Sohn Jesus getroffen, berichtet er. Maria soll Jeffrey gefragt haben, was er aus der aktuellen Situation gelernt hat. Er habe ihr versichert, aus der Situation gelernt zu haben. Vor allem im Umgang mit anderen Menschen. Er wolle es von nun besser machen und wieder zurück auf die Erde.

Und so soll es auch geschehen sein. Fest steht: Er wachte im Krankenhaus auf und erfuhr, dass er insgesamt sechs Minuten tot war.

Mehr zum Thema: Wiederbelebte berichten, was sie nach dem Tod gesehen haben - das verwundert auch Ärzte

Hinweis der Redaktion: Wenn du selbst psychische Unterstützung brauchst, kannst du dich an die Telefonseelsorge wenden. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

Beim Jugendinformationszentrum München findest du zudem persönliche und telefonische Beratung für Kinder und Jugendliche. Telefonnummer: 089 550 521 50 (Sprechzeiten: Montag bis Freitag von 13 – 18 Uhr). Beratung für Eltern zum Thema Mobbing findest du unter 0800 111 0550 (Sprechzeiten: Mo. - Fr. 9.00 - 11.00 Uhr, Di und Do 17.00 - 19.00 Uhr).

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(jds)

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