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06/12/2017 16:21 CET | Aktualisiert 06/12/2017 16:22 CET

Hunderttausende Kinder erhielten Dengue-Impfung: Jetzt warnt der Hersteller davor

Steve Debenport via Getty Images
Die Philippinen haben im April vergangenen Jahres die staatliche Impfkampagne für Kinder gestartet. Seitdem ist schätzungsweise bereits 733.000 Kindern der Impfstoff verabreicht worden.

  • Die Philippinen haben im April vergangenen Jahres die staatliche Impfkampagne für Kinder gestartet

  • Jetzt warnt ein französischer Pharmakonzern vor seinem Impfstoff

  • Das Justizministerium ermittelt

Auf den Philippinen haben Hunderttausende Kinder eine Dengue-Impfung erhalten - doch der Impfstoff könnte gefährlich sein. Am Montag leitete das Justizministerium des Landes deshalb Ermittlungen ein.

Das landesweite Impfprogramm für rund eine Million Kinder war bereits am Freitag eingestellt worden, nachdem der französische Pharmakonzern Sanofi vor seinem eigenen Impfmedikament Dengvaxia gewarnt hatte. Demnach sei das Mittel für Menschen riskant, die vor der Impfung noch nie am Denguefieber erkrankt waren.

In diesen Fällen gebe es ein erhöhtes Risiko, dass eine schwerere Form der Krankheit die Folge ist.

Was sich hinter der Dengue-Impfung verbirgt

Die Philippinen haben im April vergangenen Jahres die staatliche Impfkampagne für Kinder gestartet. Seitdem ist schätzungsweise bereits 733.000 Kindern der Impfstoff verabreicht worden.

Das Mittel gegen Dengue von Sanofi ist in 15 weiteren Ländern zugelassen. Nach Angaben von Sanofi seien bisher keine Toten durch die Injektion des Medikaments gemeldet worden.