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05/12/2017 10:33 CET | Aktualisiert 05/12/2017 10:40 CET

Flixbus-Fahrer schätzt Brückenhöhe in Berlin falsch ein - mit fatalen Folgen

dpa
Krachend schiefgegangen ist das Manöver einer Flixbus-Fahrers in Berlin - am Ende saß eine Einsatzkraft am Steuer

  • Ein Flixbus ist an einer Brücke hängen geblieben

  • Das Dach blieb davor liegen

  • Verletzt wurde niemand - es war eine Leerfahrt

Krachend schiefgegangen ist das Manöver eines Flixbus-Fahrers in Berlin: Im Stadtteil Spandau schätzte der Fernbus-Fahrer offenbar die Höhe einer Brücke falsch ein - und baute sein Arbeitsgerät so unabsichtlich zum Cabriolet um.

Beim Versuch, unter der Brücke durch zu fahren, sei das Dach des Busses komplett abgerissen, sagte ein Sprecher der Berliner Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur. "Zum Glück handelte es sich um eine Leerfahrt." Verletzt worden sei niemand.

flixbus

Einsatzkräfte sind vor Ort. Credit: dpa

Bei den Rettungsdiensten ist der Unfallort bereits bekannt: "Da bleibt des Öfteren jemand stecken", sagte der Sprecher. Immer wieder gebe es Einsätze, weil beispielsweise Lastwagen und andere hohe Fahrzeuge an der Brücke angeeckt seien.

Flixbus bleibt auf Serpentinen-Strecke stecken

Es ist nicht der einzige Vorfall für Flixbus in diesen Tagen. Ein anderer Fernbus der Flotte kam zwischen Frankfurt und Rotterdam von der Straße ab. Der Fahrer wollte mit seinem Navigationsgerät einen Stau auf der Autobahn 45 umfahren. Sein Gerät führte ihn auf eine enge, steile und kurvenreiche Straße. Bei einer 180-Grad-Kurve kam der Bus von der Straße ab.

Fatal: Die Feststellbremse versagte. Der Fahrer musste laut "Bild"-Zeitung bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte das Bremspedal drücken.

Aber auch hier: Keiner wurde verletzt. Die 15 Fahrgäste konnten in Ersatzbusse umsteigen. Die Bergung des Flixbusses könnte noch bis Mittwoch dauern, berichtet die Zeitung.

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