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04/12/2017 12:22 CET | Aktualisiert 04/12/2017 14:10 CET

Prinz George hat nur einen Wunsch zu Weihnachten und der ist nicht sonderlich königlich

POOL New / Reuters
Den Wert Bescheidenheit scheint Prinz George schon verinnerlicht zu haben.

  • Vielen Kindern fällt es schwer, sich bei ihren Weihnachtswünschen auf einige wenige zu begrenzen

  • Prinz George ist in diesem Jahr sehr bescheiden

  • Er hat Santa Claus nur einen einzigen Wunsch übermittelt

Die Wunschzettel von Kindern können in der Vorweihnachtszeit ungeahnte Ausmaße annehmen. Je näher die Bescherung rückt, desto länger wird mitunter die Liste.

Viele schreiben lieber noch ein, zwei Ideen mehr aufs Papier, um sicherzugehen, dass auch wirklich etwas Passendes unterm Baum liegt. Auch im englischen Königshaus werden vor Weihnachten noch traditionell Wunschzettel geschrieben.

Für Prinz George stehen die Chancen in diesem Jahr gut, dass alle seine Wünsche vom Weihnachtsmann erfüllt werden.

Der bescheidene Wunsch spricht für Georges gute Erziehung

Und das nicht nur, weil Papa William den Zettel höchstpersönlich an Santa übergeben hat. Beim ersten offiziellen Besuch von Prinz William in Finnland staunte wahrscheinlich nicht nur der Weihnachtsmann über den Wunschzettel des Vierjährigen.

prince george

Der Brief des kleinen Prinzen beginnt mit den Worten: "Lieber Weihnachtsmann, dieses Jahr war ich sehr lieb". Theoretisch wäre auf dem Zettel Platz für fünf Wünsche gewesen, doch George füllte lediglich eine der Zeilen aus.

Und dieser eine Wunsch ist alles andere als königlich abgehoben. Lediglich ein Polizei-Auto möchte der Prinz am Weihnachtsmorgen auspacken. Sonst nichts.

"Das größte Geschenk, das man Kindern machen kann, ist ein wertschätzender Umgang mit ihnen"

Damit das Auto nicht falsch ausgeliefert wird, hat der vierjährige George am Ende noch mit seinem Namen unterschrieben. Ein Foto davon teilte der Kensington Palace auf seinem Instagram-Kanal.

Der bescheidene Wunsch von Prinz George spricht für die guten Werte wie Bescheidenheit und Empathie, die William und Kate ihren Kindern mitgeben.

Mehr zum Thema: Darum knien sich Prinz William und Herzogin Kate immer hin, wenn sie mit ihren Kindern sprechen

"Das größte Geschenk, das man Kindern machen kann, ist ein aufmerksamer, wertschätzender Umgang mit ihnen", sagte Armin Kreuz, Wissenschaftsdozent für Elementarpädagogik und Entwicklungspsychologie, kürzlich der HuffPost.

Wird den Kindern das bereits in den ersten Lebensjahren vermittelt, haben sie ein geringeres Interesse an Materiellem. Sei diese feste Bindung nicht vorhanden, entstehe bei Kindern oft das Gefühl, sie seien nur dann etwas wert, wenn sie etwas besitzen, sagte Kreuz.

Von Prinz Georges Wunsch können sich also nicht nur Gleichaltrige etwas abschauen. Sondern vor allem auch Eltern und Verwandte, die sich immer bewusst machen sollten: Liebe und Aufmerksamkeit sind wichtiger als Spielekonsolen und Playmobil-Traumhäuser.

Ein Päckchen zum Auspacken muss unter dem Weihnachtsbaum natürlich trotzdem nicht fehlen. Als Wiedergutmachung für zu wenig gemeinsame Zeit und Wertschätzung sollte es jedoch nicht dienen.

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(lk)

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