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04/12/2017 16:33 CET | Aktualisiert 04/12/2017 16:33 CET

Studie zeigt: Darum beginnen Beziehungen mit Kollegen fast immer im Winter

kieferpix via Getty Images
Studie zeigt: Darum beginnen Beziehungen mit Kollegen fast immer im Winter

  • Fast jeder zweite hat schon einmal einen Arbeitskollegen gedated

  • Laut einer neuen Studie beginnen die meisten Beziehungen in der kalten Jahreszeit

  • Und: Affären mit Kollegen haben nicht immer ein Happy-End

An kaum einem Ort verbringen wir so viel Zeit wie am Arbeitsplatz. Dass uns dabei der gutaussehende Kollege vom Marketing oder die neue Chefin der Personalabteilung nicht entgeht, ist klar. Aber: Oft macht eine Beziehung am Arbeitsplatz den Alltag im Büro nicht gerade leichter.

Dennoch sind Affären und Liaisons im Büro keine Seltenheit. Eine neue Studie der britischen Online-Marketing-Agentur Reebot Digital zeigt jetzt, dass romantische oder sexuelle Annäherungen besonders oft im Winter beginnen.

Für die Studie haben Marktforscher mehr als 2000 Arbeitnehmer befragt. Davon bestätigten 45 Prozent, dass sie schon einmal einen Arbeitskollegen gedated haben. Zwölf Prozent sogar den Chef oder die Chefin. Gern gesehen sind Beziehungen zwischen Kollegen nicht in jedem Büro. Von den Arbeitgebern sagen 26 Prozent, ihnen sei es lieber, wenn sich der Kontakt der Mitarbeiter auf den Job beschränke.

Wenn draußen die Temperaturen sinken, geht es am Schreibtisch heiß her

Vor allem in der kalten Jahreszeit ist das aber nicht immer der Fall. Während draußen die Temperaturen sinken, geht es am Schreibtisch oft heiß her. Laut der Studie beginnen zwei Drittel der Arbeitsplatz-Romanzen während der Wintermonate. Besonders gefährlich: die Weihnachtsfeier. Dort küssen sich 31 Prozent der Kollegen zum ersten Mal.

Nicht nur aus Rücksicht auf andere Kollegen oder strenger Arbeitsplatzrichtlinien halten mehr als ein Drittel ihre Liebschaft innerhalb des Unternehmens geheim. In 20 Prozent der Fällen hat mindestens einer der Beteiligten einen Ehepartner, der nichts von der Affäre wissen darf.

Auch das könnte ein Grund dafür sein, wieso nicht alle Liebesgeschichten im Büro ein Happy-End haben. Den Job aufgrund einer Affäre verloren haben immerhin sechs Prozent der Befragten. Neun Prozent wurden wegen eines Verhältnisses aufgefordert, die Firma zu verlassen.

Liebesgeschichten ohne Happy-End

Die britische Reboot hat im Zuge der Studie Arbeitnehmer nach ihren Erfahrungen mit Liebe und Sex am Arbeitsplatz befragt. Dabei wird schnell klar: Schief gehen kann dabei allerlei.

Rob, ein Immobilienmakler Mitte 30 hat sich in eine seiner Kolleginnen verliebt. "Wenn die sexuelle Spannung im Büro zu groß wurde, haben wir uns in eines der Objekte zurückgezogen, in dem gerade keine Besichtigung stattfand und haben uns dort vergnügt", gibt er gegenüber Reboot zu.

Als einer seiner Kollegen Wind davon bekam, verpetzte er Rob bei seinem Vorgesetzten. Nicht nur seine Chance befördert zu werden, sondern seine gesamte Karriere im Immobiliengeschäft war damit beendet.

Einen klaren Fall von Unachtsamkeit zeigt die Geschichte von Sara. Als die Marketingleiterin sich auf einen Kollegen einließ, waren sich beide einig, keinem etwas von der Beziehung zu erzählen.

"Wir haben uns oft anrüchige E-Mails mit unverdächtigen Betreffzeilen geschickt", erzählt die 34-Jährige. Einmal schickte sie einen solchen Text jedoch nicht an ihren Geliebten, sondern an einen größeren Verteiler. Das Geheimnis war gelüftet und Sara denkt bis heute mit Schrecken an diesen Tag zurück.

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Auch der 25-jährige Dillon machte nicht nur schöne Erinnerungen an seine Beziehung mit seiner Kollegin. Nach und nach hat sich die Liaison herumgesprochen. "Was ich nicht wusste war, dass sie meinen Kollegen ebenfalls gedated hat. Zwei Jahre lang! Das machte die Situation ziemlich merkwürdig!", erzählt Dillon.

Diese Geschichte zeigen, dass Romantik am Arbeitsplatz üble Folgen haben kann. Ob es sich lohnt, dafür vielleicht sogar eine bestehende Beziehung zu riskieren, muss jeder selbst entscheiden.

Aber: Es lohnt sich auch nach dem dritten Glühwein auf der Weihnachtsfeier kurz innezuhalten und den Kuss unterm Mistelzweig doch lieber nochmal zu überdenken.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

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(ks)

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