POLITIK
03/12/2017 15:51 CET | Aktualisiert 03/12/2017 16:26 CET

Frauke Petry verrät: Der wahre Strippenzieher der AfD sitzt nicht in der Parteispitze

  • Frauke Petry sieht die AfD nach den Vorstandswahlen fest in der Hand des Rechtsaußenflügels um Björn Höcke

  • Mit Gauland in der Parteispitze hätte er nun eine zweite Marionette

  • Die wichtigsten Infos des Textes seht ihr zusammengefasst auch im Video oben

Die frühere AfD-Vorsitzende Frauke Petry sieht die Partei nach den Vorstandswahlen auf dem Parteitag in Hannover fest in der Hand des Rechtsaußenflügels um den Thüringer AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke. Mit Alexander Gauland in der Parteispitze hätte er nun eine zweite Marionette.

Der "Bild"-Zeitung sagte Petry: "Jetzt vollzieht sich, was Björn Höcke schon immer angestrebt hat - mit Gauland eine zweite Marionette als Vorsitzenden zu haben."

Die AfD sei seit diesem Parteitag "jetzt faktisch in Höckes Hand".

Der als gemäßigt geltende Berliner Landeschef Georg Pazderski sei "am Ende eben nur noch deshalb Vize-Chef von Höckes Gnaden, weil er sich dem Flügel ergeben hat", so Petry weiter.

Die Gemäßigten in der Partei hätten "keinen Plan und keine Galionsfigur mehr", fügte sie hinzu. "Den einzigen Anführer, den sie noch hätten haben können, war Georg Pazderski, der ist demontiert."

Auf dem Parteitag in Hannover war Pazderski bei der Wahl zur neuen Doppelspitze gescheitert. Zwei Wahlgänge brachten keine Entscheidung, daraufhin entschloss sich am Samstagabend AfD-Fraktionschef Alexander Gauland zur Kandidatur. Der 76-Jährige bildet mit dem bisherigen Vorsitzenden Jörg Meuthen die neue Doppelspitze der Partei.

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