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01/12/2017 18:45 CET

Sylvie Meis: Welche Folgen das "Let's Dance"-Aus für sie haben könnte

Sylvie Meis wird ihren Weg auch ohne "Let's Dance" gehen

Das Aus von Sylvie Meis (39) bei "Let's Dance" sorgt für Verwirrung. Während RTL erklärt, die Show erneuern zu wollen und man sich infolge dessen "auch zu Veränderungen der Co-Moderation entschieden" habe, behauptet Meis, ihr niederländischer Akzent sei dem Sender ein Dorn im Auge gewesen. Wie auch immer - der Fall wirft noch eine viel größere Frage auf: Wie steht es jetzt um die TV-Karriere von Sylvie Meis?

Die neue Unterwäsche-Kollektion "Sylvie Flirty Lingerie" von Sylvie Meis finden Sie hier

"Wir können uns alles vorstellen und schließen nichts aus"

"Let's Dance" war ihr Baby! Sieben Jahre lang moderierte sie an der Seite von Daniel Hartwich (39) die Tanzshow. Zuvor hatte Meis als Kandidatin in der Show mitgemacht. In der dritten Staffel war sie auf dem zweiten Platz gelandet. Es war ihre längste Station im deutschen Fernsehen. Zwischendurch durfte sie im Herbst 2015 mit "Stepping Out" ein ähnliches Format - wieder an der Seite von Hartwich - moderieren. Die Show wurde von RTL allerdings nach der Premiere zunächst für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Zuvor verdiente sich Meis erste TV-Lorbeeren in Deutschland bei "Das Supertalent". In der RTL-Show saß sie von 2008 bis 2011 an der Seite von Dieter Bohlen (63) in der Jury.

Meis' stand somit in Deutschland immer nur für RTL vor der Kamera. Wird der Sender sie nun nach dem Aus bei "Let's Dance" überhaupt noch für andere Formate in Erwägung ziehen? "Wir können uns alles vorstellen und schließen nichts aus", erklärte ein Sprecher von RTL auf Nachfrage von spot on news. Die Tür ist für die Niederländerin also weiterhin offen. Sollte sich aber aus welchen Gründen auch immer keine weitere Zusammenarbeit mehr ergeben, wäre da ja noch Sylvies Heimat.

Zurück zu den Wurzeln?

In den Niederlanden machte sie ihre ersten Schritte im Fernsehen. Durch ein Moderatoren-Casting im Jahr 2003 gelang ihr der Sprung vor die Kamera. Sie moderierte bei einem Musiksender und konnte sich auch als Soap-Darstellerin einen Namen machen. Als sie im Juni 2005 den Fußballer Rafael van der Vaart (34) heiratete (das Paar ließ sich Ende 2013 scheiden), zog sie schließlich mit ihm nach Hamburg, seinem damaligen Verein. Sollten sich in Deutschland keine TV-Jobs mehr für sie auftun, könnte sie mit Sicherheit zu ihren Wurzeln zurückkehren.

Welche Alternativen hat sie?

Sylvie Meis hat sich nebenbei ein eigenes Mode-Imperium aufgebaut. Jahrelang war sie das Werbegesicht für den Dessous-Hersteller Hunkemöller. Mittlerweile hat die Niederländerin mit "Sylvie Flirty Lingerie" ihre eigene Unterwäsche-Kollektion auf den Markt gebracht. "Ich war über fünf Jahre das Gesicht einer Unterwäsche-Marke, das habe ich geliebt. Aber man kommt mit fast 40 an einen Punkt, wo man überlegen muss, welchen Weg man langfristig für seine Karriere einschlagen möchte. Als Model ist man austauschbar, das Risiko wollte ich nicht nehmen", sagte sie selbst dazu in einem Interview.

Aber Sylvie war nicht nur als sexy Model für Dessous gefragt. Sie machte auch Werbung für Zahnbürsten, einen Kosmetikhersteller und ist noch immer als Designerin für High-Heels eines berühmten Schuhhändlers tätig. All diese Deals spülten und spülen noch immer kräftig Geld in die Kasse. Finanziell dürfte "Miss Meis", so ihr Spitzname, also auch ohne TV-Job auf sicheren Füßen stehen.

Zeit für die Hochzeit?

Und dann gäbe es da vielleicht noch einen schönen Nebeneffekt, wenn Sylvie in nächster Zeit nicht mehr für eine TV-Show vor der Kamera stehen muss: Sie hätte endlich Zeit, um die Hochzeit mit ihrem Verlobten, Millionär Charbel Aouad, zu planen. Denn noch vor wenigen Monaten erklärte Sylvie, dass ihr schlicht die Zeit fehle, um ihre privaten Planungen voranzutreiben.

Sylvie Meis wird bestimmt ihren Weg gehen. Wie stark sie ist, das hat sie bereits nach ihrer Brustkrebserkrankung im Sommer 2009 gezeigt. Sie kämpfte sich nach der Chemo zurück ins Leben und arbeitete wieder als Model und auch im TV. Nur weil jetzt ein Job weggebrochen ist, wird sie bestimmt in kein Karriereloch fallen.

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