NACHRICHTEN
01/12/2017 14:33 CET

Neue Gesetze und Vorschriften: Das ändert sich zum 1. Dezember 2017

  • Zum 1. Dezember 2017 stehen Verbrauchern einige Änderungen bevor

  • Wer zum Beispiel ein Abo hat, sollte im Dezember noch einmal genau auf seine Rechnung schauen

  • Die wichtigsten Informationen seht ihr zusammengefasst auch im Video oben

Bahnfahrzeiten, Kündigungsfristen, Kindergeld: Zum 1. Dezember 2017 stehen Verbrauchern einige Änderungen bevor. Was sich für wen noch im letzten Monat des Jahres 2017 ändert, erfahrt ihr hier:

1. Neuheiten bei der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn eröffnet am 10. Dezember ihre Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen München und Berlin. Der ICE schafft die Strecke dann in knapp vier Stunden.

Außerdem gibt es den Sparpreis ab 29 Euro von Dezember an bis kurz vor Abfahrt des Zuges. Die Vorverkaufsfrist entfällt. Die Sparpreise werden auf Strecken zur Verfügung gestellt, die nicht ausgelastet sind – und zu Zeiten, in denen die Züge nicht voll sind.

Dafür steigen die Preise bei der Deutschen Bahn insgesamt: In der zweiten Klasse kosten Flextickets ab dem ersten Dezember 1,9 Prozent mehr. In der ersten Klasse steigen die Preise um 2,9 Prozent.

2. Netflix wird teurer

Der Streamingdienst Netflix erhöht zum 1. Dezember 2017 seine Preise. Das Premium-Paket kostet dann 13,99 Euro statt 11,99 Euro. Das Standard-Paket kostet 10,99 Euro statt 9,99 Euro. Das Basis-Paket bleibt aber bei 7,99 Euro.

3. Carsharing wird teurer

Auch der Carsharing-Anbieter DriveNow hebt ab dem 1. Dezember die Preise an. Die Fahrt mit einem Kleinwagen, etwa einem BMW 1er oder einem MINI kostet künftig 33 Cent statt bisher 31 Cent pro Minute.

Die größeren Wagen, wie der i3 oder der X1 kosten künftig 36 statt 34 Cent die Minute. Außerdem fällt der Parktarif von 15 Cent weg. Wer sein Leihauto nur kurz stehen lässt, zahlt künftig den vollen Minutenpreis.

4. Telefonanbieter müssen Kündigungsfrist angeben

Ihr habt vergessen, den Handyvertrag zu kündigen? Das soll künftig nicht mehr passieren. Die Netzbetreiber müssen ab dem 1. Dezember auf den Rechnungen für Handy- und Festnetz den nächstmöglichen Kündigungstermin angeben.

Das Datum zeigt, bis wann die Kündigung eingegangen sein muss, damit sich der laufende Vertrag nicht automatisch verlängert. Die Neuerung gilt für die Dezember-Rechnung – die kommt normalerweise aber erst im Januar.

5. AOL stellt Instant Messenger ein

Nach fast zwei Jahrzehnten macht AOL Schluss mit seinem Instant Messenger. AIM verschwindet ab dem 15. Dezember ersatzlos. Wer den Dienst noch nutzt, sollte seine Daten sofort sichern – sie sind sonst nicht mehr zugänglich.

Zum Schluss: Jetzt noch schnell Kindergeld beantragen

Wer für dieses Jahr oder sogar noch länger kein Kindergeld beantragt hat, sollte das schnell noch nachholen. Denn ab 2018 wird das Kindergeld nur noch für sechs Monate rückwirkend ausgezahlt – statt wie bisher vier Jahre. Die Neuregelung gilt für Anträge ab dem 1.1.2018. Eltern sollten also jetzt, im Dezember, prüfen, ob sie noch rückwirkend Anspruch auf Kindergeld haben.

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

(lm)

Sponsored by Trentino