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01/12/2017 13:38 CET

"Made in Germany hat Kratzer bekommen": Siemens-Chef rechnet mit deutschen Spitzenpolitikern ab

  • Nach seinem Streit mit SPD-Chef Schulz holt Siemens-Chef Joe Kaeser nun gegen das politische Spitzenpersonal in Deutschland aus

  • Bei einer Veranstaltung in Berlin richtete Kaeser auch scharfe Worte an die Jamaika-Parteien

  • Die wichtigsten Infos des Textes seht ihr zusammengefasst auch im Video oben

Zuletzt hatte Kaeser sich heftige Vorwürfe aus der Politik gefallen lassen müssen. Allen voran hatte SPD-Chef Schulz den Siemens-Chef kritisiert, weil sein Konzern trotz hoher Gewinne tausende Stellen abbauen will. “Asozial“ nannte Schulz die Siemens-Führungsriege. Kaeser wehrte sich in einem offenen Brief, in dem er Schulz speziell Verantwortungslosigkeit vorwarf.

Nach seinem Streit mit SPD-Chef Schulz holt Kaeser nun gegen das politische Spitzenpersonal in Deutschland aus. Bei einer Veranstaltung in Berlin richtete Kaeser auch scharfe Worte an die Jamaika-Parteien.

"Made in Germany" hat Kratzer bekommen

Bei der Veranstaltung einer Unternehmensberatung sagte Kaeser laut “Bild“-Zeitung: “Wir leben in einer Zeit, in der wir uns nicht daran erinnern werden, wer wie oft Kanzler wurde, sondern wer das Land vorangebracht hat.“

Offensichtlich an die Jamaika-Parteien und die SPD gerichtet sagte Kaeser, die Marke “Made in Germany“ stehe für Stabilität, doch habe nun einen Kratzer bekommen. Der Grund: Die Beteiligten hätten ihre Verantwortung nicht als solche begriffen.

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(jg)

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