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30/11/2017 11:13 CET | Aktualisiert 30/11/2017 11:23 CET

Er hat einem Fohlen das Auge ausgeschlagen: Pferdehasser treibt in Brandenburg sein Unwesen

Gettystock
Red foal sleeping on a meadow

  • Ein Pferdehasser treibt auf einem Hof in der Oberhavel in Brandenburg sein Unwesen

  • Ein Tier ist tot, ein Fohlen wurde schwer verletzt

  • Jetzt ermittelt die Polizei

Das ganze Leben von Christin K. dreht sich um ihre Pferde. Doch jetzt hat ein Unbekannter ihre Tiere auf dem Hof in Menz in Brandenburg attackiert. Ein Wallach ist tot, ein Fohlen hat sein Auge verloren.

Alles fing in der Nacht auf den 22. Oktober an. Wie die “Bild”-Zeitung berichtet, ist ein Pferdehasser über den Zaun auf den Hof von Christin K. geklettert. "Am nächsten Morgen lag Romero nur noch apathisch am Boden, blutete am Kopf", sagt die 34-Jährige.

Der Schädel des Tieres war eingeschlagen, es hatte starke Hirnschäden, konnte nicht mehr aufstehen. Ein Tierarzt musste den Wallach einschläfern.

Dieses Mal wird ein Fohlen zum Opfer

Doch damit noch nicht genug. Am 17. November hat sich - vermutlich derselbe Unbekannte - wieder nachts auf den Hof geschlichen. Christin K. schätzt irgendwann zwischen 2 und 4 Uhr. "Da sind die Laternen im Dorf ausgeschaltet."

Der Unbekannte quälte dieses Mal ein Fohlen. Schlug ihm mit einer Stahlstange das Auge aus und bricht ihm den Schädel.

Das Fohlen Diamond überlebt, aber muss für 2000 Euro operiert werden. Jetzt ermittelt die Polizei.

Die 34-jährige Hof-Besitzerin denkt, dass es der Täter auf sie abgesehen hat. "Das hat nichts mit den Pferden zu tun, da sind viele auf abgelegenen Koppeln", sagte sie der "Bild"-Zeitung.

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