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29/11/2017 18:41 CET | Aktualisiert 30/11/2017 08:15 CET

Autofahrer macht Polizeiauto Platz und muss jetzt über 200 Euro Strafe zahlen

Getty Images
Wuppertal: Autofahrer weicht Polizeiwagen aus - und bekommt Fahrverbot.

  • Ein Wuppertaler ist einem Polizeiwagen ausgewichen und dabei über eine rote Ampel gefahren

  • Jetzt wehrt er sich gegen den Bußgeldbescheid, den er deswegen erhalten hat

Er wollte nur einen Polizeieinsatz nicht behindern und muss jetzt mit einem Fahrverbot rechnen: Wie "RTL Next" berichtet, hat ein Wuppertaler einen Bußgeldbescheid erhalten, weil er eine rote Ampel missachtete. Demnach wollte er eigentlich nur dem Einsatzwagen ausweichen.

Sebastian W. fuhr laut eigener Aussage rechts ran, um einem heran eilenden Polizeiauto auszuweichen und kam hinter einer roten Ampel zum Stehen. Dabei wurde er geblitzt. Jetzt droht ihm eine saftige Strafe: 228,50 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

"Das war eine Reaktion von ein paar Sekunden. Da kamen viele Faktoren zusammen, es war dunkel, es hat geregnet, ich kannte mich da in Wuppertal nicht aus. Und dann dachte ich: Platz machen, damit ich keinen Einsatz behindere", sagte der 32-Jährige gegenüber "RTL Next".

Hätte er den Polizeieinsatz behindert, hätte er womöglich eine noch höhere Strafe bekommen

Auch als er eine schriftliche Erklärung einreichte, hieß es, dass ihn das nicht entlasten würde. Dabei sei auf dem Blitzer-Foto auch der Polizeiwagen zu erkennen.

Wagner ist der Meinung, dass er das Richtige getan hat: Hätte er den Polizeieinsatz behindert, hätte er womöglich eine noch höhere Strafe bekommen.

Laut "RTL Next" will die Stadt Wuppertal noch einmal alles prüfen und sich in den kommenden Tagen zu dem Vorfall äußern.

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(ujo)

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