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27/11/2017 15:30 CET

Nach Absage an "Time"-Magazin: So gnadenlos stellt Obamas Ex-Fotograf Trump bloß

Carlos Barria / Reuters
Trump und Obama

  • US-Präsident Donald Trump hat sich mit dem renommierten US-Magazin "Time" gezofft

  • Obamas Ex-Fotograf Peter Souza machte sich deswegen über Trump lustig

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama war offenbar ein Liebling des "Time"-Magazins. Mindestens 29 Mal zeigte das Titelblatt des Nachrichtenmagazins Obama, zwei Mal ernannte "Time" den Politiker zur "Person des Jahres".

Vergangene Woche sorgte der aktuelle US-Präsident Donald Trump mit einer Absage an das "Time"-Magazin für Aufsehen. Die Redaktion habe bei ihm angerufen und mitgeteilt, Trump werde "wahrscheinlich" zur "Person des Jahres" ernannt werden. "Wahrscheinlich" reichte Trump allerdings nicht - und er erklärte seinen Verzicht.

Die "Time"-Redaktion widersprach dieser Darstellung allerdings vehement. Eine kleine, blamable Episode zwischen Trump und der Presse, die für viel Spott sorgte.

Nun reagierte auch der ehemalige Fotograf von Obama, Peter Souza, auf Trumps plumpe Behauptung - und teilte gegen den US-Präsidenten aus.

Mehr zum Thema: Obamas ehemaliger Fotograf reagiert mit 5 Fotos auf Donald Trumps neuesten, widerlichen Tweet

"Jemand muss einiges aufholen"

Auf dem Online-Dienst Instagram postete Souza am Samstag eine Zusammenstellung von 15 "Time"-Titelblättern, die Obama zeigten - oder in einem Fall dessen Ehefrau Michelle. "Jemand muss einiges aufholen", schrieb der Fotograf an Trump gerichtet.

Trump wurde vom "Time"-Magazin 2016 zur "Person des Jahres" ernannt - und war mindestens 14 Mal auf dem Cover zu sehen. Meist waren die Fotos der Titelblätter allerdings wenig schmeichelhaft für Trump.

Sie zeigten den ehemaligen Immobilienmogul in unvorteilhaftem Licht, eine Ausgabe bezeichnete ihn als Rüpel, Schausteller, Party-Crasher und Demagogen. Bei zwei Ausgaben schmolz sein Gesicht dahin, eine weitere Ausgabe zeigte Trump im Oval Office sitzend, mit den Worten: "Hier gibt es nichts zu sehen".

Ein "Time"-Cover dagegen scheint Trump sehr zu mögen - allerdings ist es gefälscht. Die "Washington Post" berichtete im Juni, dass auf einigen Golfplätzen von Trump ein Fake-Cover des "Time"-Magazins hänge.

Dieser Artikel erschien zuerst bei der US-Aufgabe der HuffPost und wurde von Leonhard Landes übersetzt und editiert.

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(jg)

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