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24/11/2017 11:56 CET | Aktualisiert 24/11/2017 12:06 CET

11 Gründe, warum Sandwich-Kinder die heimlichen Gewinner in der Familie sind

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Sandwichkinder haben ihren Geschwistern einiges voraus.

  • Das mittlere Kind in einer Familie zu sein, hat keinen sonderlich guten Ruf

  • Wir haben Sandwichkinder gefragt, was sie von den Vorurteilen halten

  • Sie sind sich einig: Wir haben unseren Geschwistern einiges voraus

Lasst euch von niemandem täuschen: Wenn es um die Reihenfolge der Geschwister geht, ist die mittlere Position die, auf der du sein willst.

Stolze Sandwichkinder haben ihre Gründe mit uns geteilt, wieso sich sich absolut sicher sind, dass sie die Besten sind - auch wenn ihre diplomatischen Eltern das natürlich nicht offen zugeben würden.

1. Du hast die volle Geschwister-Erfahrung

"Du bist eine kleine Schwester, und hast eine ältere Schwester, die du anhimmeln kannst. Gleichzeitig bist du eine große Schwester, die genervt und besessen von dem 'Baby' ist. Wenn du älter wirst, hast du zwei beste Freundinnen. Eine, die dir weiterhilft und eine, die dich jung hält." - Shelby Postma

shelby postma

Von links nach rechts: Courtney, Sara und Shelby

2. Du hilfst den anderen und bekommst gleichzeitig Hilfe

"Ich bin das mittlere von fünf Kindern. Ich liebe es, denn ich kann zu meinen zwei älteren Geschwistern aufsehen und bin gleichzeitig ein Vorbild für meine jüngeren Geschwister. Du hast die Sicherheit, dass du nicht alleine bist, wenn die Älteren ausziehen.

Denn die jüngeren Kinder bleiben mit dir zurück. Außerdem können dir die älteren Geschwister helfen, dich auf die Uni und das Leben vorzubereiten." - Michael Miller

carolyn miller

Von links nach rechts: Kevin, Mutter Carolyn, Michael, Cat und Elizabeth

3. Du kommst mit so viel davon

"Meine Eltern waren immer so beschäftigt damit, sich Gedanken darüber zu machen, was mein kleiner Bruder gerade anstellt. Und damit, meinen älteren Bruder von Ärger fernzuhalten. Ganz aus Versehen wurde mir so etwas mehr Freiheit gegeben.

Selbst als junger Erwachsener habe ich mich davongeschlichen. Ich war auf Trips nach Los Angeles, Europa und in die Karibik. Meinen Eltern habe ich immer erst danach Bescheid gegeben." - Sebastien Gaudin, Blogger bei "The Gay Bestie"

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4. Weniger Aufmerksamkeit zu bekommen, macht dich sogar stärker

"Oft heißt es, das Sandwichkind zu sein, sei nicht erstrebenswert. Es bekommt oft nicht die gleiche Aufmerksamkeit von den Eltern wie vielleicht die älteren oder jüngeren Geschwister.

Aus zwei Gründen habe ich das immer als etwas Gutes gesehen: Ich wurde weder auf einen Sockel gestellt wie mein großer Bruder, noch wurde ich verhätschelt wie meine jüngeren Geschwister. Das hat mich zu einer stärkeren Person gemacht." - Gigi Engle, Autorin und Sexpädagogin

gigi engle

Von links nach rechts: John, Scarlett, Gigi, Clyde, Vater und Mutter mit Chloe

5. Du wirst Experte für Kompromisse

"In den frühen Entwicklungsjahren stellt das mittlere Kind fest, dass der Weg zur Harmonie (alias elterliche Liebe) aus Kompromiss Zusammenarbeit bestehen. Wenn du Berge verschieben willst, an Dynamik gewinnen willst, etwas Freude in die Familie, ein Projekt, ein Startup oder Leben bringen willst, dann finde ein Sandwichkind.

Sie sind wahre Optimisten. Und sie wissen, dass es sie nicht weit bringt, andere herumzukommandieren oder zu erniedrigen." - Heidi Leggs, Gründerin von "The Editorial"

heidi legg

Heidi ist in der Mitte in der roten Kapuzenjacke.

6. Du kannst die gelegentlichen Ausrutscher auf das "Mittelkind-Syndrom" schieben

"Wir haben ein ganzes Syndrom, das nach uns benannt wurde! Wir können uns völlig durchgeknallt verhalten und kommen damit durch, weil wir das 'Mitttelkind-Syndrom' haben.

Also das bekannte Gefühl von Ausgeschlossenheit, das zweite Kinder fühlen. Ich hab diese Ausrede wahrscheinlich 95 Prozent meines Lebens verwendet und sie funktioniert tatsächlich." - Stephanie Bicchetti

stephanie biccetti

Von links nach rechts: Stephanie, Erica und Brittany

7. Du bist die ruhige Mitte der Familie

“Mittlere Kinder haben einen schlechten Ruf als schwarzes Schaf oder Unruhestifter. Es gibt diese Theorie, dass wir uns aufführen und rebellieren, um bemerkt zu werden. Sogar Studien behaupten das. Aber um als Sandwichkind wie gewohnt die andere Seite dieses Arguments darzustellen: Meistens tendieren wir nicht dazu, Unruhe zu stiften.

Meiner Erfahrung nach ist es eher das Gegenteil. Wir sind der herrliche, ruhige Mittelpunkt, der Schlichter, die Brücke über unruhiges Gewässer (und mit unruhigem Gewässer meine ich unsere älteren und jüngeren Geschwister). Wir sind das Durchschnittskind - in keine Richtung zu extrem. Wir sind genau richtige Goldilocks in der Geburtenreihe." - Phoebe Fox, Autor der "Breakup Doctor"-Reihe

8. Auf Fotos in der Mitte zu stehen, ist so ziemlich dein Privileg

"Immer, wenn wir ein Bild von mir und meinen Brüdern gemacht haben, bin ich automatisch in die Mitte gegangen. Meine Mutter fand das nicht fair. Sie wollte, dass mein kleiner Bruder auch mal in der Mitte steht. Nun, wenn sie mich nicht immer in der Mitte haben wollte, hätte sie mich nicht als Zweites bekommen sollen, richtig?" - Hope Evans

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Von links nach rechts: Shawn, Hope und Paul

9. Du kannst Kleidung aus mehreren Kleiderschränken klauen

"Der Moment, wenn du nichts zum Anziehen findest und du deshalb etwas aus dem Kleiderschrank der Geschwister klaust? Das sind die Momente, in denen ich froh war, das Sandwichkind zu sein. Zwei Schwestern zu haben, eine ältere und eine jüngere, ist ein Segen. Manche Leute glauben, dass drei Mädchen nur Ärger bedeuten. Aber ich hab es als Chance gesehen, meinen Kleiderschrank zu verdreifachen.

Aufgrund des Altersunterschieds meiner beiden Schwestern bleiben sie den Kleiderschrank des jeweilig anderen fern. Aber da ich in der Mitte bin, war ich immer in der Lage, beide Schränke zu durchforsten. Der Nachteil ist, dass sie wussten, dass ich es war, wenn irgendwas fehlte." - Jessica Almeida

jessica almeida

Von links nach rechts: Juliana, Jessica und Alexandra

10. Du bist ehrgeizig und eifrig

“Das Sandwichkind zu sein, hat mich zum klassischen Streber gemacht! Um bemerkt zu werden, musste ich die Extra-Meile gehen und mir die Ziele höher setzen, als ich jemals für möglich gehalten hab. Ich habe gelernt, mit meinen älteren Brüdern mitzuhalten, egal ob sie Fahrrad oder Schlitten gefahren sind oder Brettspiele gespielt haben.

Ich hab gemacht, was sie gemacht haben und das genauso gut. Und ich habe mit den jüngeren Geschwister geholfen, sie gefüttert, gewickelt und in den Schlaf gesungen. Pure Entschlossenheit half mir dabei, das alles zu tun." - Kathy Welsh

kathy walsh

Im Uhrzeigersinn von links: Marianne, Kathy, Michael, Tommy und Terry mit Patrick

11. Du bist ein wahres Original

"Natürlich hat es Vorteile, der Älteste zu sein. Zum Beispiel erreicht man alles als Erster in der Familie. Aber die Mittelposition gibt dir die Möglichkeit, du selbst zu sein. Es macht keinen Sinn zu versuchen die erste Geige, Leichtathlet oder ein Musterschüler zu sein, wenn das in der Familie schon vergeben ist.

Während die älteren Geschwister damit beschäftigt sind, die ganzen Punkte auf der Liste der Erwartungen der Eltern abzuhaken, hast du alle Zeit der Welt, über den Tellerrand hinaus zu schauen und eine kreativere Lebensweise zu wählen. Dasselbe gilt für deine jüngeren Geschwister. Deine Fähigkeit, unter dem Radar zu fliegen, erlaubt dir, dich auf das zu konzentrieren, was DU willst. Sie hilft dir dabei, dir selbst treu zu bleiben.2 - Colleen Bordeaux

Dieser Artikel erschien zuerst bei der HuffPost US und wurde von Johanna Gill aus dem Englischen übersetzt und bearbeitet.

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(lk)

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