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23/11/2017 08:50 CET | Aktualisiert 23/11/2017 11:53 CET

So verarscht RTL in der neuen Dschungelcamp-Staffel die Zuschauer

  • Jedes Jahr stellen sich Zuschauer die Frage wie viel am Dschungelcamp echt ist

  • Die "Daily Mail" hat nun fünf Dinge herausgefunden, die in der Sendung inszeniert werden

  • Im Video oben seht ihr, wie RTL schon in der vergangenen Staffel die Zuschauer an der Nase herumgeführt hat

Anfang 2018 schickt der Privatsender RTL mal wieder eine Gruppe mehr oder weniger bekannter Prominente für “Ich bin ein Star - holt mich hier raus” in den australischen Dschungel. Seit Wochen kursieren Gerüchte über die möglichen Kandidaten der nun bereits 12. Staffel der Reality-Show.

Spätestens zum Start der Sendung wird allerdings wieder eine ganz andere Frage die Zuschauer beschäftigen: Wie viel ist eigentlich echt am Dschungelcamp? Oder ist doch alles nur inszeniert?

So kommen jedes Jahr aufs Neue Details ans Licht, die zeigen, dass nicht alles im Regenwald immer ganz der Realität entspricht. Derzeit bewohnen die britischen Kandidaten des Formats das Camp, das im Januar Natascha Ochsenknecht und Co. beziehen sollen.

Das nahm die "Daily Mail" zum Anlass, zu überprüfen, wie gefährlich das australische Outback wirklich ist. Dabei haben die Journalisten herausgefunden, dass viele Dinge innerhalb des Camps künstlich arrangiert werden.

Der Wasserfall mit einem Aus-Schalter

Es gibt wohl keinen Ort, der neben der Feuerstelle so häufig in der Sendung zu sehen ist, wie der Wasserfall. Wer allerdings denkt, dass die offene Dusche der Stars naturgegeben ist, der irrt.

Tatsächlich ist der Wasserfall nicht nur künstlich - er wird jeden Tag von drei Uhr nachmittags bis sechs Uhr abends ausgestellt um Wasser zu sparen. Übrigens ist auch die Lagune darunter von menschlicher Hand erbaut.

Ein Insider erklärte der Zeitung, dass einige Besonderheiten angefertigt werden müssen, da sie in der Natur so nicht vorkommen.

Felsen aus Fiberglas

Aber nicht nur beim Wasserfall wurde getrickst. Im Dschungelcamp sind auch zahlreiche Felsen zu sehen. Doch auch die sind nicht echt. So sollen manche aus Fiberglas gefertigt worden sein. Dasselbe gilt auch für die viele Holzstämme, die über das Camp verstreut sind. Viele von ihnen dienen als Versteck, um einige der 99 Kameras im Lager darin unterzubringen.

Fertig geschnittenes Feuerholz

Eine der Hauptaufgaben der Camp-Insassen ist es, das Lagerfeuer zum Brennen zu bringen. Dazu gehört natürlich auch das Sammeln des nötigen Brennholzes.

Allerdings handelt es sich auch hier um eine inszenierte Aufgabe. Während die Zuschauer und die Prominenten denken, dass sie hierbei tatsächlich Holz aus dem Regenwald sammeln, handelt es sich hierbei um getrocknetes und fertig geschnittenes Feuerholz. Dieses wurde von der Crew bereits vorbereitet und daraufhin um das Camp herum verteilt.

Ein geheimes Regendach

Oftmals kommt es im Camp auch zu starkem Regenfall. Aber habt ihr euch schon einmal gefragt, wieso das Campfeuer dabei nie Schaden nimmt?

Was man im Fernsehen nicht sieht: Laut "Daily Mail" befindet sich ein einziehbares Segeltuch über der Feuerstelle und einem Teil des Hauptlagers. Der Insider versicherte allerdings, dass der Großteil nicht überdacht sei.

Und auch bei der gefährlichen Tierwelt wird getrickst

Immer wieder treffen die Kandidaten der Show in den Prüfungen auf allerlei Tiere des australischen Dschungels. Darunter auch Krokodile. Was dabei allerdings bereits vielen Zusehern schon aufgefallen sein dürfte: Bei den gefährlich wirkenden Prüfungen kann eigentlich nicht viel passieren.

Den Tieren wird nämlich zuvor stets das Maul zugebunden, um mögliche Verletzungen zu verhindern. Krokodile, die in der Nähe des Camps an Flussufern entdeckt wurden, entpuppten sich später als Plastikimitationen.

Wer denkt, dass es sich bei dem restlichen Ungeziefer um echte Insekten aus dem Dschungel handele, liegt allerdings ebenfalls falsch. Die Tiere werden nicht etwa vor den Prüfungen in der Region gesammelt, sondern von Tierspezialisten gekauft.

Pro Staffel werden laut „Daily Mail“ rund 250.000 Schaben, 153.000 Grillen, 500.000 Mehlwürmer, 400 Spinnen, 500 Ratten und 30 Schlangen verwendet.

Die einheimischen Tiere werden so weit wie möglich von den Promis entfernt gehalten. Das Camp wird regelmäßig nach gefährlichen Eindringlingen durchsucht, um sicherzustellen, dass die Kandidaten zu keiner Zeit in Gefahr sind.

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