WIRTSCHAFT
23/11/2017 11:29 CET | Aktualisiert 23/11/2017 12:07 CET

Toyota-Chef sieht die Zukunft in E-Autos - sondern Wasserstoff-Motoren

Issei Kato / Reuters
E-Autos könnten eine Alternative zu Verbrennungsmotoren sein. Der Autobauer Toyota setzt jedoch auf eine andere Antriebsform: die Brennstoffzelle. Trotz vieler Hürden bei der Infrastruktur.

  • E-Autos werden oft als Alternative zu Wagen mit Verbrennungsmotoren genannt

  • Toyota baut auf die Brennstoffzelle

  • Wasserstoff ist damit für den Autobauer der Energieträger der Zukunft

E-Autos könnten eine Alternative zu Verbrennungsmotoren sein. Der Autobauer Toyota setzt jedoch auf eine andere Antriebsform: die Brennstoffzelle. Trotz vieler Hürden bei der Infrastruktur.

"In vielen Ländern und Regionen wie etwa Deutschland und Kalifornien wird diese Technologie forciert", sagte Verwaltungsratschef Takeshi Uchiyamada dem "Handelsblatt".

Wieso E-Autos als neue Alternative forciert werden

"Ich denke daher, dass in der Zeit von 2020 bis 2030 Brennstoffzellenautos in die breite Anwendung gehen könnten." Die nötige Infrastruktur müsse noch aufgebaut werden, was schwieriger sei als bei batteriebetriebenen Elektroautos.

"Strom ist eben vorhanden, da braucht es nur eine Ladestation. Das ist einfacher und billiger als eine Wasserstoff-Infrastruktur", sagte Uchiyamada.

Anzeige:

Nur noch bis zum 30. November könnt ihr eure Kfz-Versicherung kündigen und eine neue wählen. Die Allianz bietet zu dieser Gelegenheit Neukunden einen einmaligen Willkommens-Rabatt in Höhe von 50 Euro an.

→ Was eure Kfz-Versicherung kostet, könnt ihr bei der Allianz innerhalb weniger Minuten berechnen

→ Jetzt kostenlos direkt bei der Allianz beraten oder euch beim Antrag helfen lassen: 0800 7243951


Wasserstoff als Energieträger benötigt eine eigene Infrastruktur

Trotzdem sei Wasserstoff für Toyota der Energieträger der Zukunft. Man habe einen ersten Schritt gemacht, die weitere Entwicklung werde aber ihre Zeit brauchen.

"Fahrzeuge mit einer Brennstoffzelle brauchen die nötige Infrastruktur", betonte Uchiyamada und verwies auf den Übergang von der Pferdekutsche zum Auto. Erst als es für die Menschen praktischer gewesen sei, das Auto zu nehmen, seien sie umgestiegen: "Diese Logik gilt auch heute."

Mehr zum Thema: E-Autos, Diesel-Steuer, Maut: Berater empfehlen Regierung Umdenken in der Verkehrspolitik