WIRTSCHAFT
23/11/2017 09:23 CET | Aktualisiert 23/11/2017 13:26 CET

Verkehr: Was Berater Regierung zu E-Autos und Maut empfehlen

TomasSereda via Getty Images
Ein Umdenken in der Verkehrspolitik hält ein Umwelt-Beratergremium der Bundesregierung für notwendig. Und zwar in drei viel diskutierten Bereichen.

  • Das Umwelt-Beratergremium hat Empfehlungen an die Regierung abgegeben

  • Für eine Quote bei Elektroautos müsse die Infrastruktur ausgebaut werden

  • Die Privilegien der Diesel-Autos seien nicht gerechtfertigt

Ein Umdenken in der Verkehrspolitik hält ein Umwelt-Beratergremium der Bundesregierung für notwendig. Und zwar in drei viel diskutierten Bereichen: E-Mobilität, Diesel-Fahrzeuge und Maut.

Was es für eine Quote von E-Autos benötigt

In einem Sondergutachten empfiehlt der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU), dass 2025 mindestens ein Viertel aller neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge elektrisch fahren sollten. Dazu müsse die Ladeinfrastruktur ausgebaut und die staatliche Förderung erweitert werden.

Da der Verkehr mehr Strom benötige, wenn der E-Auto-Anteil steige, sei auch ein schnellerer Ausbau der erneuerbaren Energien erforderlich.

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Wie die Maut sich weiterentwickeln sollte

Zudem schlagen die sieben Experten vor, die Pkw- und Lkw-Maut zu einem "streckenabhängigen und flächendeckenden Mautsystem" weiterzuentwickeln.

Wieso die Diesel-Vergünstigungen abgeschafft gehören

Die sieben Professorinnen und Professoren verschiedener Fachrichtungen plädieren auch dafür, die Steuervergünstigung für Diesel in dieser Legislaturperiode abzuschaffen, da sie ökologisch nicht gerechtfertigt sei. Auch sei eine Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene nötig.

Der SRU berät die Bundesregierung seit 45 Jahren. Der Verkehrssektor in Deutschland stößt heute trotz aller Einsparziele immer noch so viel CO2 aus wie 1990.

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