Online-Angebote: Diese Tricks von Händlern müssen Schnäppchenjäger kennen

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  • Die Cyber Monday Week läuft bei Amazon noch bis 27. November, auch andere Internethändler reduzieren ihre Preise
  • Beim Online-Shopping gibt es auch Gefahren: Wir geben Tipps zum erfolgreichen Online-Shopping
  • Das Video oben zeigt, wie ihr Betrüger bei Amazon entlarvt

Cyber Week, Cyber Monday und Black Friday: Verschiedene Internetshops reduzieren offenbar im November die Preise.

Längst ist das auch hierzulande Tradition zum Start der Weihnachtseinkäufe große Rabatte zu finden. Viele Händler nutzen Tricks, um die Kunden zum Kauf zu bewegen. Und das gilt nicht nur während der großen Sales im November - generell sollte man bei Rabattaktionen vorsichtig handeln.

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Wo ihr die Amazon-Angebote zur Cyber Monday Week findet

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Wer neugierig auf die Angebote geworden ist, kann sich beim Händler informieren:

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Damit ihr auf keine Tricks der Händler hereinfallt, hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bereits vergangenes Jahr die wichtigsten Tipps zum Schnäppchen-Shopping gesammelt. Sie gelten aber auch noch 2017.

1. Nicht von "Riesen-Rabatten" blenden lassen

Viele der fantastischen Sparpreise beruhen auf einem Vergleich mit unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller (UVP). Tatsächlich kassiert jedoch kaum ein Händler die als Mondpreise in Verruf gekommenen UVP.

Stichproben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zeigten, dass Rabatte von weit über 50 Prozent real meist nur bei unter 20 Prozent lagen.

2. Anbieter vergleichen

Erfolgreiche Schnäppchen-Jäger sind beim Online-Shopping gelassen, auch bei zeitlich begrenzten Blitzangeboten. Sie vergleichen vor dem Kauf die Preise mit der Hilfe von kostenlosen Suchmaschinen, rät die Verbraucherzentrale.

Am besten konsultiert ihr dabei zwei verschiedene Suchmaschinen, da nicht alle automatisch die selben Ergebnisse ausspucken. Auch Preisvergleiche wie BestCheck können helfen.

➨ Und: Die Digital-Redakteure unseres Kooperationspartners "Chip.de" prüfen die attraktivsten Angebote bei Amazon und verraten euch hier die echten Rabatte.

3. Vom Bestands-Balken nicht unter Druck setzen lassen

Dieses beliebte Marketing-Werkzeug setzen Händler gern als Folter-Instrument bei Kunden an. Doch zumeist lässt sich nicht erkennen, wie viele vorhandene Artikel hinter dem Balken stecken: Es können 10, aber genauso gut auch 1000 sein.

Also lasst euch nicht beirren, wenn ihr ein Blitzangebot zum Beispiel bei Amazon prüft.

4. ... und auch nicht von der ablaufenden Uhr

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Reicht die Zeit für eine Überprüfung des scheinbar attraktiven Deals nicht aus, kann in Ausnahmefällen auch mal auf Verdacht gekauft werden.

Allerdings sollte anschließend die Preisprüfung umgehend erfolgen. Hält der vorgebliche Schnapp der nicht stand, gibt es bei Amazon und vielen anderen Händlern die Möglichkeit, den Kauf zu stornieren – ohne, dass Kosten anfallen.

Falls die Stornierung bei einem Händler nicht klappen sollte, bleibt der Widerruf. So ist die Empfehlung der Verbraucherzentrale.

Dieser ist bei einem Onlinekauf in der Regel ohne Angabe von Gründen bis zu 14 Tage nach Lieferung des Produkts gestattet. Allerdings kann es sein, dass dafür Rücksendekosten anfallen. Die jeweiligen Vorgaben eines Händlers sollten vor dem Kauf geprüft werden.

5. Besondere Vorsicht gilt für Internet-Riese Amazon

Amazon wird von zahlreichen Betrügern geplagt. Sie schleusen hauptsächlich Elektronikartikel zu extrem niedrigen Preisen auf die Seite. Diese Fake-Angebote solltet ihr auf keinen Fall mit Cyber-Offerten verwechseln.

Daher: Waren nur an der sicheren Amazon-Kasse kaufen und sich nicht in einen gefährlichen Vorkasse-Kauf locken lassen.

6. Spaß haben!

happy shopping

Natürlich gibt es während der Cyber Week, Black oder Red Friday auch viele ehrliche Angebote. Mit diesen Tipps habt ihr gute Chancen, online einige Schnäppchen abzuräumen.

(cho)

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