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20/11/2017 11:27 CET | Aktualisiert 20/11/2017 11:45 CET

"Plötzlich kam die Angst": Grundschullehrer berichtet über einschneidende Nahtoderfahrung

  • Emile T. ist sich sicher: Im Jahr 1993 hat er eine Nahtoderfahrung gehabt

  • In der HuffPost beschreibt er das Erlebte

  • Im Video oben seht ihr, wie sich der eigene Tod anfühlen soll

Es ist eine der größten ungelösten Fragen der Menschheit: Was passiert nach dem Tod?

Der ehemalige Grundschullehrer Emile T. ist sich sicher, dass wir nach dem Tod weiterleben. Er selbst behauptet, schon einmal eine derartige Erfahrung gemacht zu haben.

Der HuffPost hat er das Erlebte nun geschildert.

Emile T. ist 71 Jahre alt. Dem ehemaligen Grundschullehrer aus Schwaben wurde 1993 während einer langen Autofahrt plötzlich schwindelig. Daraufhin musste er sich sofort hinlegen. Dann sah er etwas, das den meisten Menschen ein Rätsel aufgeben dürfte: seinen eigenen Tod.

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"Es war absolut keine Einbildung oder Phantasie und dauerte insgesamt etwa eine Stunde", sagte er der HuffPost.

"Plötzlich kam eine tiefe Angst hoch"

"Plötzlich kam eine tiefe Angst hoch, denn ich konnte mich nicht mehr bewegen, der Körper wurde starr, der Atem immer langsamer und die Augen konnte ich nicht mehr öffnen." Das Erlebte kam ganz plötzlich.

T. erzählt: "In diesem Moment sah ich innerlich dreidimensional einen 'kühlenden Feuerwirbel', der alles Leichte mit hochnahm und alles Schwere, wie zum Beispiel die Angst, sackte zum Körper ab wie Kaffeesatz." Und weiter: "Da ich ja die Umgebung kannte und ich alles so sehen konnte wie zuvor mit meinen physischen Augen, konnte es keine Einbildung sein."

Innerlich war er bereit, die Erde zu verlassen, berichtet er. Doch daraus wurde nichts, denn plötzlich verspürte er einen deutlichen Impuls: "In diesem Moment kam eine Stimme mit der Botschaft: 'Es ist noch nicht Deine Zeit. Bitte kehre in Deinen Körper zurück!'" Sein Körper war immer noch bleischwer.

"Das total überraschende Ende der Geschichte war, dass mein Körper plötzlich wie ein "Stehauf-Männchen" senkrecht im Bett stand, ohne dass ich irgendetwas von meiner Seite getan hätte."

Immer wieder berichten Wiederbelebte über ihren eigenen Tod

Wodurch die Erfahrung ausgelöst wurde, ist bis heute nicht bekannt. T. sagt der HuffPost, dass er an keiner Krankheit litt. Er suchte nach dem einschneidenden Erlebnis auch keinen Arzt auf. "Ich fühlte mich ja total gut."

Chemiker haben bereits enthüllt, wie sich der eigene Tod anfühlt.

Immer wieder gibt es auch Berichte von Wiederbelebten. "Sie waren genau in der Lage, zu beschreiben, was um sie herum vorgegangen ist", erklärt Sam Parnia von der New York School of Medicine.

Für Emile T. gehört jenes Erlebnis 1993 zu den schönsten seines Lebens. Er ist sich sicher: "Der Körper ist eine Hülle, in der eine unsterbliche Seele wohnt."

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(ujo)

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