NACHRICHTEN
20/11/2017 09:24 CET | Aktualisiert 20/11/2017 12:37 CET

Frankenthal: Autofahrer bremst Rettungswagen aus - diese Strafe droht ihm

Martin Leigh via Getty Images
Kommt ein Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn herbeigeeilt, fahren die Autos zur Seite. Eigentlich (Symbolbild)

  • Ein Rettungswagen ist am Samstagabend im Einsatz - muss aber immer wieder bremsen

  • Ein Autofahrer rast vor ihm her

  • Jetzt wird wegen Nötigung ermittelt

Kommt ein Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn herbeigeeilt, fahren die Autos zur Seite. Eigentlich. In Rheinland-Pfalz jedoch bremste ein Autofahrer das Einsatzfahrzeug aus.

Zunächst raste der 30-Jährige am Samstagabend in Frankenthal mit seinem Wagen vor dem Rettungswagen über mehrere rote Ampeln. Er hätte ausweichen "können und müssen", sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag.

Durch ein riskantes Überholmanöver zwang er den Fahrer des Rettungswagens nach Polizeiangaben dann noch zu einer Notbremsung. Ob ein Kranker mit dem Rettungswagen transportiert wurde, konnte die Polizeisprecherin zunächst nicht sagen.

Welche Strafe bei Nötigung möglich ist

Gegen den Frankenthaler wird nun wegen Gefährdung des und Nötigung im Straßenverkehr ermittelt.

Laut des Bußgeldkatalogs drohen Autofahrern wegen Nötigung bis zu drei Jahre Haft und Punkte in Flensburg. Auch bis zu drei Monate Fahrverbot sind möglich.

Die Polizei sucht Zeugen der Fahrt. Sie sollen sich mit der Polizeiinspektion Frankenthal unter der Rufnummer +49 6233 3130 oder der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer +49 6237 934 100 in Verbindung zu setzen.

Das könnte euch auch interessieren: Gaffer filmen Unfall auf A3 - dann richtet dieser Feuerwehrmann einen Schlauch auf sie

(ujo)

Sponsored by Trentino