POLITIK
19/11/2017 23:21 CET | Aktualisiert 19/11/2017 23:22 CET

Da scheitert sogar Superman: Ein Foto zeigt, wie es um die Jamaika-Verhandlungen steht

  • In den Jamaika-Sondierungen zeigt sich mancher Politiker dickschädelig - ohne damit viel zu erreichen

  • Dabei scheint Jamaika die einzige Alternative zu Neuwahlen

  • Ein symbolträchtiges Foto zeigt das Dilemma

Großes gab es an diesem Sonntag nicht zu berichten. Die Jamaika-Sondierer haben sich weder geeinigt noch endgültig zerstritten. So richtete sich der Blick aufs Kleine. Aufs Detail:

Einen Superman in der Berliner Landesvertretung von Baden-Württemberg, wo die Gespräche stattfinden. Er will offenbar mit dem Kopf durch die Wand – und holt sich eine blutige Nase. "Symbolträchtige Kunst", twitterte ZDF-Journalist Thomas Walde.

Ein Reporter des englischsprachigen Magazins "Politico" befand, das Bild passe fantastisch zu den quälenden Gesprächen:

Marie-Agnes Strack-Zimmermann von der FDP twitterte: "Wenn selbst Superman kopflos wird, müssen wir es wohl richten."

Das Problem: Wenn Jamaika scheitert, würde es aller Voraussicht nach Neuwahlen geben. Die rechte AfD könnte da noch weiter zulegen. Superman oder sein Stellvertreter sollten also zusehen, dass es so weit nicht kommt.

Übrigens: Offiziell heißt der Held mit der blutigen Nase "Brocken Hero Superman" und stammt von der Künstlerin Patricia Waller. Die Figur hängt seit Jahren als Dauerleihgabe in der Landesvertretung.

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