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19/11/2017 12:33 CET | Aktualisiert 19/11/2017 14:30 CET

"Erika Steinbach ist tot": Was hinter der gefälschten Meldung steckt, die gerade im Netz die Runde macht

  • Immer wieder machen Fake News im Internet die Runde

  • Auch an diesem Wochenende kursierte eine geschmacklose Falschmeldung über Erika Steinbach

"Erika Steinbach ist tot."

Diese Meldung über den Tod der Ex-CDU-Politikerin verbreitete sich am Samstagabend rasend schnell unter dem morbiden Hashtag #RipErikaSteinbach auf Twitter. Ausgangspunkt war eine vermeintliche Meldung von "Spiegel Online".

Zahlreiche User verbreiteten die Falschmeldung und richteten Fragen an die Redaktion der Nachrichtenseite: "Können Sie diese Meldungen über Fr. Erika Steinbach bestätigen, oder läuft hier eine ganz miese Nummer?"

"Ziemlich schlechtes Fake"

Auch die Medienjournalistin Silke Burmester griff die Meldung auf und wandte sich an "Spiegel Online", offensichtlich um auf einen redaktionellen Fehler hinzuweisen: "@SPIEGELONLINE hat sich das mit dem Tod von Erika Steinbach nochmal anders überlegt. Um 1:40 Uhr gibt es die Meldung nicht mehr."

Das wollte die Redaktion dann doch nicht auf sich sitzen lassen.

Am frühen Sonntagmorgen klärte sie auf: "Die Meldung war nie auf unserer Seite. Ziemlich schlechtes Fake - aus mehreren Gründen. (Mugabe-Artikel kopiert, aber SEO-Zeile nicht rausgenommen, Schriftart falsch, Teaser lächerlich, etc pp...)"

Die Falschnachricht hätte also leicht von den Usern erkannt werden können. Wer hinter der Fälschung steckt, ist bisher nicht bekannt.

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(lm)

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